Categotry Archives: schönes

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Landestagung Ethik: Anerkennung und Gerechtigkeit in der transkulturellen Gesellschaft

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Seit einigen Jahren bin ich Mitglied im Fachverband Ethik in Baden-Württemberg. Es gab früher einen Fachverband in Sachsen, der allerdings vor einigen Jahren einschlief, um so erfreuter war ich, dass der Fachverband sich in BW aktiver zeigt. Bisher nahm ich von diesem Fachverband kaum etwas wahr, bis mich Mitte April eine Mail erreichte, die an die Landestagung erinnerte. Da die Anmeldefrist bereits 2 Wochen später endete, entschied ich mich recht spontan und überwies den Tagungsbeitrag. Im Hinterkopf hatte ich die guten Reader, die die früheren Landestagungen anscheinend begleiteten. Nun liegt die Tagung bereits hinter mir, sie fand gestern und heute im „Haus auf der Alb“ in Bad Urach statt. Vom Haus, einem denkmalgeschützten Haus im Bauhaus-Stil hatte man einen wunderbaren Blick auf den Albtrauf der Schwäbischen Alb.

Albtrauf

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Fairphone

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Ganz kurz vorweg: Ich unterrichte die Fächer Geographie und Ethik. In Geographie geht es u.a. darum, welche Einflüsse der Mensch auf die Erde und seine Ressourcen hat, welchen Einfluss ich als Konsument darauf habe wie Produkte hergestellt werden, um Globalisierung und seine Folgen. Zwei große Themen im Ethikunterricht sind die Fragen nach dem Umgang mit der Natur und mit anderen Menschen – in was für einer Welt will ich leben? All diese Themen beschäftigen mich nicht nur theoretisch im Unterricht sondern auch privat. (klar, oder?) Für mich bedeutete das, dass ich mich sehr lange schwer getan habe, meinen alten Telefonknochen (der bei jedem Telefonat abstürzte) durch ein neues auszutauschen, diesmal wollte ich nicht schnell irgendeins kaufen. Als ich vorletztes Jahr vom Fairphone las, war ich von der Idee überrascht. Ich las über Spezifikationen und die Vorteile von austauschbaren Akkus und zwei SimCard-Plätzen – ganz ehrlich: ich hatte keine Ahnung. All das war bei meinem letzten Handykauf kein Thema ;). So verließ ich mich auf die vagen Bewertungen der bekannten Technikseiten und bestellte eins. 

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Vorgestern kam es – nach einigen Verzögerungen – nun an. Die Macher, ein niederländisches Unternehmen, zeichnen sich durch solch eine Liebe zum Detail aus, dass ich wahrlich begeistert bin. Es fängt bei der minimal-Verpackung an, geht über den großen China-Stempel darauf (jeder weiß, dass die Handy dort produziert werden, warum klein reden), über den netten Guide bis hin zur Tatsache, dass kein extra Ladekabel mitgeliefert wurde (jeder hat solche Kabel zu Hause, sogar ich). 

Da ich bisher kein iPhone hatte, kann ich es damit nicht vergleichen. Für mich als Smartphone ungeübte Person waren die ersten Schritte sehr gut verständlich und intuitiv bedienbar. Ich habe mir gleich die üblichen Apps (Twitter, Instagram, Evernote, Dropbox, Feedly) heruntergeladen, den Startbildschirm dementsprechend angepasst, die Schnellzugriffe bearbeitet – alles ganz einfach. Einziger Wermutstropfen: TeacherTool geht darauf leider nicht, da es an Apple gebunden ist.

In einigen Berichten las ich, dass die Kamera rotstichige Bilder macht. Das kann ich nicht bestätigen (oder ich sehe nicht so differenziert.) Das Bild mit den Buchstaben ist ein Bild, das mit dem Fairphone gemacht ist – seht ihr einen Rotstich?

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Zu den Spezifikationen und allem drum herum verweise ich euch auf den Heise-Artikel. Ich brauche nicht Ahnung vorgaukeln, wo ich keine habe. Ich bin Nutzer und ich kann sagen: Akku hält länger als einen Tag bei Viel-Nutzung und viel Ausprobieren, die Apps laufen flüssig, es ist für mich weder zu groß (2mm dicker als vorher angekündigt. hm. wäre mir nicht aufgefallen), noch zu schwer. Mir erleichtert es die Tasche, da jetzt die Extra-Kamera und das Adressbuch raus können ;).

Leider habe ich es verpasst, mir eine passende Plastikhülle mit zu bestellen. So nähte ich erstmal eine aus Filz, zum Kalender passend. Immerhin was.

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PS: Ich bin übrigens nicht die einzige, die eins hat und begeistert ist.

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Das Jahr 2013 in 12 Bildern

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Januar

Lego – immer wieder Lego.

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Februar

Faschingsumzug in der kleinen Stadt – 2013 zum ersten Mal mit dem Gymnasium und gleich mit Hinweis auf die unbesetzte Schulleiterstelle (nach 1,5 Jahren haben wir nun wieder einen).

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März

Erfurt, Neuentdeckung des Jahres

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April

Mit Familienbesuch die Sehenswürdigkeiten der Umgebung neu erkundet – hier: St. Michael in Schwäbisch Hall. Immer wieder schön.

 

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Mai

endlich Frühling, der Winter war lang.

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Juni

Daran könnt ich mich gewöhnen – die Abende werden länger und lauer.

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Juli

Baden im nahen Fluß – auch mal schnell abends. Der Sommer kann kommen 🙂

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August

Fühlt sich wie Sommer an – Faßbrause in der Planwirtschaft in Dresden.

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September

Neues Schuljahr, neue Herausforderungen, neue Kraft.

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Oktober

Karstlandschaft wie aus dem Schulbuch – der Blautopf.

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November

Mit der Klasse von Kind1 gefilzt.

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Dezember

Nach Weihnachten nur noch Meer. (Das Bild zeigt den Hang zum wilden Mustermix, der mich dieses Jahr überkommen hat. Außerdem steht der blau gestreifte Rock stellvertretend für die vielen Dinge, die ich dieses Jahr genäht habe.)

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(Hier die 12 Bilder von 2012)

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Instagram – Oktober

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Die Fotos spiegeln den Monat ganz gut wider (auch die Tage, die recht anstrengend bzw. voller Erlebnisse waren – an denen war keine Zeit, sich über Fotos Gedanken zu machen oder keine gute Gelegenheit). Der Monat bestand aus allerlei kreativem: genäht (ohje, kein Foto in der Übersicht), gestrickt, gefilzt, gestanzt, Fenster angemalt u.ä. Außerdem gab es viel Arbeit: 2 neue Blogs mit allem drum und dran. Mal sehen, was der November bringt 🙂

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Erfurt

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Diese Stadt hat mich wirklich überrascht! Sie hat eine phantastisch erhaltene, gut sanierte Altstadt, tolle kleine Lädchen und viele Möglichkeiten, leckere Sachen zu genießen.

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Besonderes Highlight ist natürlich die Krämerbrücke – angeblich die einzige, mit Häusern bebaute Brücke Mitteleuropas.

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Auf der Krämerbrücke sind viele kleine Lädchen, ein total vollgestopfter Kinderbuchladen, eine Keramikwerkstadt, ein Schokoladen, eine Holzwerkstadt und so weiter. Außerdem ein kleines Café (Mundlandung), mit vielen selbstgemachten Sachen und unglaublich viel Gemütlichkeit 🙂

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Immer wieder sieht man in Erfurt bemalte Fassaden. Und auch die Streetartszene scheint sehr aktiv zu sein. Immer mit einer feinen Ironie.

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Natürlich durften beim Stadtrundgang die üblichen Verdächtigen nicht fehlen: Dom, direkt daneben die Severikirche, die Zitadelle Petersberg – von dort oben hat man einen guten Blick über Erfurt.

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Vor einigen Jahren wurde in Erfurt die älteste Synagoge gefunden (sie war rundrum zugebaut worden) und ein jüdischer Schatz mit einem beeindruckend filigranen Hochzeitsring. Die Synagoge verfügt über ein tolles System für Besucher: man bekommt einen Ipodtouch in die Hand und kann selbst entscheiden, worüber man mehr Informationen möchte. Leider habe ich kein Foto von der Synagoge gemacht, denn auch von außen ist sie sehr ansehnlich und zeigt mehrere Bauetappen. Erfurt bewirbt sich damit übrigens fürs UNESCO Weltkulturerbe.

Auch von Seiten der Stadt gibt es immer wieder kleine Details, die einen aufmerksamen Gang durch die Stadt lohnen, hier z.B. das Ampelmännchen mit Schirm.

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Zum Schokoladen auf der Krämerbrücke gehört auch 20 Schritte weiter ein Café und eine Schokoladenmanufaktur und ich kann euch sagen: sehr lecker. Sehr sehr lecker! 🙂

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DIY

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Ich bastle, nähe und gelegentlich filze ich auch, oft für/mit den Kindern. Nachdem diese Art der Freizeitbeschäftigung in den letzten Jahren konstant weniger geworden ist, nimmt es in den letzten Woche wieder zu. Mein Filzweblog habe ich vorletztes Jahr offline geschaltet (zu viele Baustellen, zu wenig neues), deshalb hier ein paar Fotos.

Kronenpullover

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gesammelte Wachsreste in grün

Wachsreste

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Die Wachsreste werden im Wasserbad geschmolzen und anschließend von den Kindern in eine Form gegossen. Grün wird bei der fertigen Kerze unten sein.

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Wikis und Weblogs in der Schule

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Ich weiß, diesen Titel hatte ich schon mal. Nun kommt der aktuelle Stand für das Schuljahr 2012/13.

Wikis

Meine beiden Geographie-Neigungskurse arbeiten jeweils in einem eigenen (geschützten) Wiki. Wikispaces bietet dafür Edu-Accounts an, die ich nutze. Wir arbeiten dort nach Themen und haben einen Heftersatz. Die meisten meiner Tafelbilder entstehen im Wiki oder wandern anschließend per Foto dorthin.

Die Idee dafür habe ich von Andreas Kalt, der auch regelmäßig über Wikis und seinen Einsatz schreibt.

Hier mal ein Screenshot des Neigungskurses, der dieses Jahr Abi macht. Man sieht, auch ein Wiki kann persönlich werden 😉

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Weblogs

  • Der Ethikkurs (Abi 2013) schreibt seit Beginn der Oberstufe (September 2011) in diesem Weblog. Seit etwa Ende November 2012 ist ein zweiter Kurs hinzugekommen, nämlich aus Dorsten. Der zweite Kurs wird von Frau Mittag geleitet. Wir kennen uns „in echt“ vom Studium – wir haben zusammen im Arbeitskreis Ethik Ideen für unseren (späteren) Unterricht ausgeheckt.
  • Der Ethikkurs (Abi 2014) schreibt im Philokursblog. Dieses Weblog haben wir zusammen mit zwei Ethikgruppen der Kaiserin-Augusta-Schule (KAS) in Köln gestartet. Dieses #Blogprojekt kam zustande, nachdem ich einen Aufruf auf Twitter gestartet hatte, ob jemand mit mir gemeinsam im Fach Ethik/Philosophie bloggen will. Nachdem ich bereits zwei Weblogs (Klasse 7 und Abi 2012, beide inzwischen geschützt) und ein Wiki (Abi 2013) allein ausprobiert hatte, wollte ich etwas neues wagen. @Tastenspieler von der KAS stellte dann zu einer Philosophiekollegin seiner Schule den Kontakt her und seit dem bloggen wir gemeinsam hochmotiviert. Und ganz ehrlich: wir haben noch ganz viele Ideen zur gemeinsamen Arbeit 🙂

 

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Grünzeug

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Neulich habe ich im Internet auf einer von diesen Lifestylebloggerseiten (seit wann sind die so zahlreich? Diese Entwicklung ist völlig an mir vorbei gegangen.) gelesen, dass ein großer Trend für 2013 Grünpflanzen in der Wohnung zu sein scheint. Dabei stellten sich mir spontan zwei Fragen: wer dekoriert jedes Jahr nach den neuesten Trends seine Wohnung komplett um? Was passiert mit den Grünpflanzen, wenn sie nächstes Jahr wieder „out“ sind?
Ich mag Grünpflanzen, und um ehrlich zu sein habe ich nicht mitbekommen, dass ich damit altmodisch bin. Wohl auch deshalb, weil mir bis dahin gar nicht bewusst war, dass es einen Modetrend für Wohnungen gibt. Egal wie, meine Pflanzen behalte ich. Erstaunlicherweise gedeihen sie ganz gut.

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