Categotry Archives: Dialog

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OER im ZUM-Wiki erstellen #sooc1314

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Am Dienstag (17:30-19:00) werde ich im Rahmen des SOOC 13/14 – einem offenen online Kurs zum Lehren und Lernen mit neuen Medien – über das ZUM-Wiki sprechen und die Fragen der Kursteilnehmer beantworten. Hoffentlich klappt die Technik (ich glaube, dass ist bei solchen Formaten immer die größte Schwierigkeit) und meine Kinder laufen nicht all zu oft durchs Bild (arbeiten unter Extrembedingungen ;)).

Meine Präsentation seht ihr hier – ich habe mein Board natürlich gespeichert. Wenn ihr also Sachen ändern bzw. ergänzen wollt, könnt ihr das gern tun. Vielleicht habe ich auch was wichtiges vergessen?

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Blogkonfusion

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Ich blogge mit Schülern. Das ist nichts neues, das mache ich schon seit 5 Jahren. Dieses Jahr erreicht das Ganze aber eine etwas andere Dimension in Sachen Kooperation. Nicht nur, dass in meinen beiden Ethik-Kursblogs jeweils ein anderer Kurs mit schreibt (ich berichtete), nein, inzwischen schreiben einige Schüler auch in beiden Blogs.

Ich versuche zu entwirren:

Der Kurs der Klassenstufe 11 (bei uns heißt das K1 für Kursstufe 1) schreibt zusammen mit einem Kurs der Kaiserin Augusta Schule in Köln. Da ich gelegentlich Beiträge twittere, kommen auch Kommentare von Nicht-Schülern dazu. Oder besser gesagt: von Nicht-Schülern und nicht von unseren Schülern – denn mit dMUEL/@rapplD hat sich ein Schüler aus Frankfurt zu Wort gemeldet (der dortige Reli-Kurs bloggt auch). Soweit.

Der Kurs der Klassenstufe 12 (bei uns: K2) wird begleitet von einem Kurs des Petrinum in Dorsten. Da mein Kurs gerade mitten im Abiturstress steckt, fällt die Blogaktivität geringer aus. Ausnahme ist hier ein Schüler, der seine Vorbereitung der Präsentationsprüfungsthemen nutzt und seine Rechercheergebnisse bzw. seine Gedanken zu den Themen in Blogbeiträge verwandelt.

Der K2-Kurs hat nun entdeckt, dass die Themen im K1-Weblog viel breiter und interessanter sind. Daher stammt ein Teil der letzten Kommentare im K1-Weblog vom K2-Kurs. Ich bin, nebenbei bemerkt, sehr begeistert von dieser Art der Kooperation und Kommunikation.

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Wikis und Weblogs in der Schule

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Ich weiß, diesen Titel hatte ich schon mal. Nun kommt der aktuelle Stand für das Schuljahr 2012/13.

Wikis

Meine beiden Geographie-Neigungskurse arbeiten jeweils in einem eigenen (geschützten) Wiki. Wikispaces bietet dafür Edu-Accounts an, die ich nutze. Wir arbeiten dort nach Themen und haben einen Heftersatz. Die meisten meiner Tafelbilder entstehen im Wiki oder wandern anschließend per Foto dorthin.

Die Idee dafür habe ich von Andreas Kalt, der auch regelmäßig über Wikis und seinen Einsatz schreibt.

Hier mal ein Screenshot des Neigungskurses, der dieses Jahr Abi macht. Man sieht, auch ein Wiki kann persönlich werden 😉

Wiki-Abi13

 

Weblogs

  • Der Ethikkurs (Abi 2013) schreibt seit Beginn der Oberstufe (September 2011) in diesem Weblog. Seit etwa Ende November 2012 ist ein zweiter Kurs hinzugekommen, nämlich aus Dorsten. Der zweite Kurs wird von Frau Mittag geleitet. Wir kennen uns „in echt“ vom Studium – wir haben zusammen im Arbeitskreis Ethik Ideen für unseren (späteren) Unterricht ausgeheckt.
  • Der Ethikkurs (Abi 2014) schreibt im Philokursblog. Dieses Weblog haben wir zusammen mit zwei Ethikgruppen der Kaiserin-Augusta-Schule (KAS) in Köln gestartet. Dieses #Blogprojekt kam zustande, nachdem ich einen Aufruf auf Twitter gestartet hatte, ob jemand mit mir gemeinsam im Fach Ethik/Philosophie bloggen will. Nachdem ich bereits zwei Weblogs (Klasse 7 und Abi 2012, beide inzwischen geschützt) und ein Wiki (Abi 2013) allein ausprobiert hatte, wollte ich etwas neues wagen. @Tastenspieler von der KAS stellte dann zu einer Philosophiekollegin seiner Schule den Kontakt her und seit dem bloggen wir gemeinsam hochmotiviert. Und ganz ehrlich: wir haben noch ganz viele Ideen zur gemeinsamen Arbeit 🙂

 

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Bloggen im Unterricht

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Vor einigen Wochen erhielt ich eine nette Mail von einer Studentin, die für eine Studienarbeit über Bloggen mit Schülern forschen. Kurze Zeit später erhielt ich dieselbe Mail nochmal. Anscheinend war ihnen nicht aufgefallen, dass beide Blogs von derselben Person betreut wurden / werden 😉 Ich habe ihren Fragebogen natürlich umgehend beantwortet und auch die Erlaubnis erhalten ihn komplett hier im Blog zu veröffentlichen. Was sie daraus an wissenschaftlichen Erkenntnissen gezogen haben, wurde mir leider nicht verraten.

Befragung zur Nutzung von Blogs im Unterricht

1. Über welchen Zeitraum erstrecken sich Ihre Erfahrungen mit der Arbeit von Blogs im Unterricht? Werden Sie Blogs auch zukünftig in Ihren Unterricht mit einbeziehen?

 Ich setze Blogs seit 2008 im Unterricht ein und werde es auch weiterhin tun. 

2. Welche positiven Ergebnisse können Sie zur Arbeit mit Blogs anführen?

Die Schüler haben mehr Zeit, ihre Gedanken schriftlich zu formulieren, sie machen die Hausaufgaben nicht nur für einen (im Idealfall liest es der Lehrer, manchmal wird nur kurz verglichen) bzw. für den Papierkorb, ihr Horizont wird durch den Austausch mit anderen Mitschreibern (momentan habe ich zwei Blogs mit meinen Kursen und jeweils einem anderen Kurs einer anderen Schule, wir lernen uns schreibend kennen) bzw. Lesern, die kommentieren erweitert, sie üben schriftlich zu argumentieren und zu reflektieren. Ich war schon oft überrascht, wie gut meine Schüler schreiben, argumentieren können und wie verantwortungsvoll sie mit der Öffentlichkeit umgehen. Es ist eine Chance für die „Stillen“ bzw. für jene, die ihre Gedanken langsamer in Worte fassen – der Unterrichtsverlauf ist dann schon fortgeschritten und sie kommen nicht mehr zum Zug. Das ist schade, für alle Seiten. Das Weblog hat jederzeit „offen“ und kann  solche Gedanken aufnehmen.

 Außerdem bietet das Weblog die Möglichkeit, Diskussionen aus dem Unterricht weiter zu führen oder gar andere Themen, für die keine Zeit ist, anzureißen.

3. Welche negativen Ergebnisse können Sie zur Arbeit mit Blogs anführen?

Bisher keine.

Der erhöhte Arbeitsaufwand des fast täglichen Überfliegens wird dadurch kompensiert, dass ich keine Hausaufgaben aufgebe, die ich lesen und bewerten muss. 

4. Hat die anfängliche Motivation der SuS für die Arbeit mit Blogs mit fortschreitender Nutzung nachgelassen?

Die Motivation hat nicht nachgelassen. Manchmal sind andere Sachen wichtiger, Klausuren, etc. Aber jene Schüler, die von Anfang an gern geschrieben haben, schreiben nach zeitlichen Engpässen recht schnell weiter. Das Weblog ist kein cooles Gimick, es ist normaler Bestandteil meines Unterrichts.

5.  Ist/ War eine Leistungssteigerung bei den SchülerInnen erkennbar?

ja, allerdings kann ich sie nicht nachweisen, da ich es nicht wissenschaftlich genug dokumentiert habe. Meine Schüler schreiben über die gesamte Oberstufe hinweg ihre Weblogbeiträge. Ich persönlich habe das Gefühl, dass sie in der 12. Klasse sicherer im Umgang mit eigenen Texten werden, flüssiger und konsistenter.

Viele Schüler können urheberrechtliche Fallen umgehen (und wissen auch Alternativen).

6. Auf welche Art und Weise integrieren Sie Blogs in Ihren Unterricht?

Organisatorisch: die Weblognote (für ein Halbjahr jeweils) geht zu 20% in die Endnote für das Fach Ethik ein. Anforderungen dafür sind: 1 Zusammenfassung einer Unterrichtsstunde, 1 Beitrag zu einem beliebigen ethischen Thema ihrer Wahl, 5 Kommentare. Dazu habe ich eine Bewertungsmatrix, die ich am Anfang austeile und bespreche.

Inhaltlich: Diskussionen werden zur Weiterführung ins Weblog verlagert, inhaltliche Anregungen aus dem Weblog werden aufgegriffen. Im Unterricht werden teilweise Aufgaben im Weblog erarbeitet. Die Arbeitsergebnisse stehen immer allen im Weblog zur Verfügung. Dadurch wird weniger mitgeschrieben, mehr mitgedacht.

7. Ist eine motivierte und aktive Mitarbeit der SchülerInnen am Blog (z.B. durch Kommentare,  etc.) erkennbar?

Na ja, wie gesagt: es geht in die Note ein.  Trotz aller selbstorganisierten Arbeit steht auch ein gewisser Druck dahinter. Manche schreiben mehr als gefordert ist. Einige Schüler haben selbst mit Bloggen angefangen.

8. Haben Sie weitere Anmerkungen zu der Arbeit mit Blogs im Unterricht?

außerdem:

  • Ethikunterricht im Web 2.0 – Wikis und Weblogs optimal eingesetzt, ZDPE 2/2008

  • Das Weblog: das Ende der Privatheit von Unterricht, Ethik und Unterricht 2/2011

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Willenskraft

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Letztes Wochenende im Zug nach Dresden.
K1 und ich sind gemeinsam unterwegs, wir waren zuvor noch bei DM und haben leckerste Alnatura-Dinkel-Kekse mit Schokolade gekauft und die knusperten wir also im Zug.
Plötzlich sagte K1:

„Mama, wir nehmen jetzt noch jeder einen, aber dann ist Schluss!“

kurze Zeit und einen Griff in die Tüte später:
„Jetzt noch einen, dann ist gut“

„Mama, wir brauchen Willenskraft – WILLENSKRAFT!!!“
und kichert sich eins.

ich frage: „und was bedeutet das: Willenskraft?“

sie: „na, wenn wir schon so viele Kekse gegessen haben, und es besser wäre damit aufzuhören, es geht aber nicht, weil die so gut schmecken, dann brauchen wir Willenskraft.“

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back again.

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Sagen sie mal, haben sie schonmal davon gehört, dass sich ein Kind auf dem Karusell beim im-Kreis-Fahren auf Grund des Fahrtwindes erkältet hat???

Weitere tolle Erlebnisse und Theorien behalte ich weitgehende für mich, allerdings kann ich GROßartige Fotos versprechen. demnächst. nach und nach. Sie werden sich kaum auf dem Stuhle halten. wirklich!

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Geschichte der Brille

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Ende des 13. Jahrhunderts gab es die ersten Brillen. Das und noch viel mehr weiß die Seite Geschichte der Brille, leider mit sehr unaktuellem Weblog.

Neulich sagte eine Frau, die mich oft sieht, zu mir: „oh, eine neue Frisur, die Haare sind ja jetzt ganz kurz“, ich sagte „ehrlich gesagt, sind die Haare schon ganz schön lang wieder, ich habe sie sonst kürzer“. Betretenes Schweigen.

Hinterher ist mir eingefallen, was so anders war: eine neue, randlose Brille.

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Liebe

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Neulich trug es sich zu, dass sich zwei 11jährige unterhielten. Sie kannten sich offensichtlich nicht: ein Junge fragte ein Mädel aus. Sie war, selbstverständlich!, leicht genervt, gab ihm aber bereitwillig Auskunft.
Nach kürzester Zeit im Gespräch wollte der Bub wissen, ob sie einen Freund hat (11 Jahre, sagte ich bereits). Er fragte nicht „Gehst du mit jemandem?“ oder „Hast du einen Freund?“

sondern:

„Liebst du einen?“

(sie sagte: „ja, aber den kennst du nicht“)

Ich finde die Frage an sich schon sehr schön, aber aus dem Mund eines 11jährigen hat das so was märchenhaftes.

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Durchsage: Wodka

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Nach der offiziellen Rausschmeißer-Ansage in der Bibliothek wurde gerade eben noch folgendes durchgesagt:

„Heute ist der 163. Tag des Jahres, es sind noch … (hab ich vergessen) Tage bis Jahresende. Am 16. Mai 17?? wurde St. Petersburg gegründet. Vielleicht ein guter Anlass, am Abend mit etwas Wodka anzustoßen. Wie auch immer Sie ihren Feierabend verbringen, wir wünschen Ihnen eine geruhsame Nacht.“

🙂
(Liveblogging, gleich schmeißen sie mich raus und löschen das Licht ;-))

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