Categotry Archives: Dialog

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tach, post

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tach, post

ich: zwei briefmarken zu 1,44 bitte.
frau hinter dem postschalter: gern, (schaut auf cleo) hat man ihnen schonmal unser neues sparprogramm vorgestellt?
ich: ja, schon oft.
frau hinter dem postschalter: schade, dass sie keine testkundin sind.

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2005.roell.net

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da waren wir also

martin lud ein, wir kamen zu spät. eine große vorstellungsrunde brach an. für mich sehr interessant, wie die gesichter hinter den blogs aussehen. (ganz ehrlich: ich hatte mehr freaks erwartet, selbst der frauenanteil ist sehr hoch – und diese frauen sehen auch normal und sogar wie frauen aus! :-)) die karrieren klangen alle sehr spannend und es beweist mal wieder: die zeit der geradliniegen lebenswege scheint endgültig vorbei. das gefällt mir.
beim rausgehen schwirrte mir schon der kopf von sovielen informationen, anregungen und ideen (und von der schlechten luft im raum).

da cleo noch in der vorstellungsrunde zu müde wurde und ich gar nichts gesagt habe, hole ich das hier mal – ganz kurz – nach: mandy, lehramtsstudium für geographie und ethik/philosophie, nach dem examen ohne referendariatsplatz, drittfach angefangen, schwanger geworden, referendariatsplatz und baby bekommen, drittfach gewechselt. momentan: cleo bespaßen, studium, referendariat wartet bis august 2006.
im internet bin ich mehr einfacher nutzer ohne weltherrschaftsansprüche. seit juni habe ich das zum-wiki entdeckt und finde die idee sehr spannend: die vielen kleinen lehrerseiten auf denen gutes material liegt werden an einem zentralen punkt gesammelt, zudem kann man eigene ideen sinnvoll vorstellen – was eignet sich da mehr als ein wiki? es wächst: langsam, stetig 🙂
was ich von dem wochenende erhofft habe: da ich nicht so viel zeit (speziell ohne kindin) habe, bleibe ich bei minimalerwartungen: die menschen hinter den blogs sehen, ev. ein paar ideen für wiki/weblogs zum einsatz im schulischen bereich oder welche möglichkeiten es zur finanzierung speziell des zum-wikis gibt

sonntag abend zum grillen denke ich wieder anwesend zu sein und ansonsten hoffe ich darauf, dass ab und zu jemand bloggt. (bittebittebitte)

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grau

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dialog

cleo sitzt bei mir im tuch auf dem rücken, person M. schaut sie sich mal etwas genauer an.

M.: sind die haare blond oder schwarz?
ma.y: sag du’s mir.
M.: eigentlich grau, so wie beim opa. (zu cleo): fängst aber zeitig an.

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sommer? II

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wird jetzt wieder sommer?, teil zwei

telefon klingelt

ich: hallo?

anrufer: hallo, du bist doch geolehrer.

ich: ja, und?

anrufer: heute ist doch der 8. januar oder der 9.?

ich: der 8. glaub ich.

anrufer: ich habe auf meinem thermometer 17°C stehen. kann ich da die winterreifen abmachen?

ich: nee, laß mal lieber noch dran. paß auf, der februar wird richtig kalt, mit schnee und so.

anrufer: ok. also gut. danke, das wars. tschüß.

ich: tschüß.

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Weihnachtslied, chemisch gereinigt

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Weihnachtslied, chemisch gereinigt

Erich Kästner

Morgen, Kinder, wird’s was geben!

Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.

Mutter schenkte euch das Leben

Das genügt, wenn man’s bedenkt.

Einmal kommt auch eure Zeit.

Morgen ist’s noch nicht so weit.

Doch ihr dürft nicht traurig werden.

Reiche haben Armut gern.

Gänsebraten macht Beschwerden.

Puppen sind nicht mehr modern.

Morgen kommt der Weihnachtsmann.

Allerdings nur nebenan.

Lauft ein bißchen durch die Straßen!

Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.

Christentum vom Turm geblasen,

macht die kleinsten Kinder klug.

Kopft gut schütteln vor Gebrauch!

Ohne Christbaum geht es auch.

Tannengrün mit Osrambirnen.

Lernt drauf pfeife, werdet stolz!

Reißt die Bretter von den Stirnen,

denn im Ofen fehlt’s an Holz!

Stille Nacht und heil’gen Nacht:

Weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!

Morgen Kinder, wird’s was geben!

Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!

Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!

Gott ist nicht allein dran schuld.

Gottes Güte reicht so weit …

Ach, du liebe Weihnachtszeit!

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dialoge

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krankenhausgeschwätz

situation 1

person A telefoniert, die antwort von person B (der vater des kindes) habe ich demnach nicht gehört, sondern ganz frech aus dem zusammenhang herausgebastelt.

person A: also, manche babys bekommen hier irgendeen dee, ich weiß gar ni was das ist. stilldee oder so. ich weeß auch gar ni, wie der schmeckt. mir hat man noch keen angeboten…

person B: die werden fencheltee kriegen.

person A: ach, doch keen fencheldee, red doch ni so een quatsch!

situation 2

person A (wie oben) hat besuch von ihrer oma.

oma: wie seid ihr denn auf den namen gekommen? emanuel alexej ist ja ziemlich ungewöhnlich.

person A: na, alexej stand die ganze zeit schon fest und dann kam noch emanuel dazu, der kam von mir. da hab ich mich an den schriftsteller erinnert. den emanuel kant.

(beichte: ja, ich gebe zu, in gegenwart von person A zum klugscheißer mutiert zu sein …)

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dialog

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dialog beim amtsarzt

amtsarzt (AA): also, mit ihrem urin stimmt was nicht

ma.y: aha

AA: kommen sie doch montag nochmal wieder, dann wiederholen wir die probe.

ma.y: naja, bis montag ist noch lange zeit und mein entbindungstermin rückt immer näher, weiß nich, ob ich montag dazu noch in der lage bin

AA: guckt ganz verdutzt ach, sie sind schwanger ?!???

so ähnlich verlief übrigens das gesamte gespräch…

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