Categotry Archives: gelesen

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gelesen: Kundera

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nachdem ich von dem scherz so begeistert war, weiß ich noch nicht so richtig, was ich von diesem buch halten soll. es ist auch philosophisch, es geht ebenso um die liebe, das leben, um gewißheiten und um die unsicherheiten der menschlichen existenz. allerdings ist mir hier zuviel drumherum und der handlungsstrang zu locker verbunden. es fiel mir schwer, mich in die geschichte reinzuversetzen, weil der hintergrund zu wichtig war.

zur geschichte: zwei tschechen haben ihre heimat 1968 verlassen, SIE nach frankreich, ER nach Dänemark. in dem buch geht es nun um „die große rückkehr“ nach dem fall der mauer. die für immer verlorene heimat entpuppt sich als illusion und die menschen dort interessieren sich nicht für die zeit, die außerhalb ihrer welt vergangen ist. die beiden rückkehrer glauben ineinander einen verbündeten, eine(n) schwester/bruder gefunden zu haben, aber nur für einen nachmittag. manchmal ist das vergangene eben doch wichtiger als die gegenwart/die zukunft.

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was für ein buch! (aus dem übrigens auch das zitat stammte) während des lesens lebte ich tagelang in einer art parallelwelt, die mich völlig gefangen nahm: eine spannende geschichte, die zudem auch noch aus verschiedenen perspektiven erzählt wird; dazu noch ansätze philosophischer gedanken, die zum durch- und weiterdenken geradezu einladen.

kurz zur geschichte: während seines studiums in der noch jungen CSSR schreibt ludvik einer konformen und seiner meinung nach zu ernsten mitstudentin aus trotz wegen einer geplatzten verabredung und zum scherz eine postkarte, die vor intellektualismus und individualismus (beides höchst verschrieen) nur so strotzte. dieser kleine und so unbedeutend erscheindende scherz lenkt sein leben in eine völlig andere als die vorgesehene bahn, schicksal und freiheit des willens bzw. der individuellen entscheidung erhalten immer wieder eine neue bedeutung.

fazit: ein wunderbares buch.

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lesend: Barbara Thalheim – Mugge

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gerade lesend:

barbara thalheim mugge“ (geschenk während matzl’s entrümplungsaktion), habe sie letztes jahr (u.a. mit eben jenem mathias) bei einer lesung im wasserschloß klaffenbach, irgendwo bei chemnitz, erlebt. war sehr beeindruckend, wieviel kraft und elan von ihr ausging. obwohl ich es mir echt schwer vorstelle für eine liedermacherin, einfach dazusitzen und vorzulesen.

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