Categotry Archives: Film

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filme, gesehen

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troja

brad pitt und der schöne legolas … schon zwei gründe, sich den film anzuschauen 😉 letzterer wäre wahrscheinlich lieber ein elb geblieben, da war seine rolle dankbarer. ansonsten kann man wohl wenig zu dem film sagen – episch, ausgewälzt, die geschichte ist bekannt. nette unterhaltung.

muxmäuschenstill

schon wieder eine preview 🙂 ziemlich krass. mux, ein toller gutmensch, der natürlich weiß, wie die gesellschaft aussehen sollte: verantwortungsbewußt, sinnhaft, nicht bei rot über die ampel gehen, keine wände besprühen, usw. so weiß er allein was moral ist und versucht diese mit teilweise sehr zweifelhaften mitteln umzusetzen. alles wird von gerd, einem langzeitarbeitslosen, dem der samariter eine neue chance gegeben hat, und rechter hand gefilmt und archiviert. ohne zuviel vom ende zu verraten- ich finde, das macht den film erst richtig interessant und setzt auch die überspitzungen ins rechte licht- alles ändert sich, als der held der fehlerfreien moralvorstellung sich verliebt in eine (hochstilisierte) göttin der reinheit, die er dann in einer situation erlebt, die so gar nicht in sein perfektes bild paßt.

alles in allem ein ziemlich krasser film, allerdings mit meiner bescheidenen empfehlung, sich den unbedingt anzuschauen!

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before sunset

gestern in der preview diesen eingentlich zweiten teil gesehen, obwohl ich den ersten nicht kenne. scheint aber auch nicht nötig zu sein. es wird klar, dass sich zwei menschen vor 9 jahren auf einer zugfahrt kennen gelernt und einen tag, eine nacht in wien verbracht haben. die liebe erwacht. sie verabreden sich ein halbes jahr später wieder in wien, sie kam nicht.

er schrieb ein buch über ihre wunderbare begegnung, die beide beeinflußte und verzauberte. bei seiner letzten station der leserreise in paris begegnen sich beide plötzlich wieder und verbringen den abend/nachmittag zusammen. die anfänglichen vorsichtigen annäherungsversuche bringen ganz schnell das alte gefühl hervor. sie erkennen, dass sie damals eine chance verpaßt haben. gibt es eine zweite?

ein wundervoller film, in dem tatsächlich (fast) nur geredet wird. da er allerdings nur 80 minuten dauert, verfliegt die zeit zu schnell und das ende kommt sehr überraschend auf einen zu.

erschreckend: wie alt der ethan hawke aussieht!

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(natürlich wieder an verschiedenen tagen)

50 erste dates

mädel erlebt einen unfall, verliert die fähigkeit sich an neueres zu erinnern, erlebt jeden tag neu als wäre es der tag des unfalls; junge (typ trotteliger charmeur) verliebt sich in mädchen, versucht, dass sie sich jeden tag aufs neue in ihn verliebt.

sehr lustige szenen, mit happy end.

der schmetterling

julien, ein einsiedler mitten in paris lebt für seine schmetterlinge und seinen geregelten tagesablauf. bis die kleine elsa nebenan einzieht. von der mutter vernachläßigt findet sie öfter den weg zu julien, dem das gar nicht so recht ist. auch als er sich aufmacht einen bestimmten schmetterling (isabella) in den bergen zu finden, hat sich elsa an bord geschmuggelt. nach vielen diskussionen, meinungsverschiedenheiten, schönen episoden und dem großen showdown 😉 gelangen beide wieder nach paris. mit neuem blick auf die welt und die menschen darin. und mit ihrer freundschaft.

einfach schöööön 🙂

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(anmerkung für jbw: nicht hintereinander sondern im laufe der letzten woche ;-))

kill bill 2

eher unfreiwillig wurde ich in die spätvorstellung mitgenommen, mit der zusage, ich könnte mir ja jederzeit die augen zuhalten, wenn es zu schlimm und eklig werden würde. das war gar nicht oft nötig, denn es wurde tatsächlich viel erzählt. und ich glaube, den ersten teil braucht man nicht, um die story zu verstehen (da reichen auch nette nachbarn). insgesamt hatte ich mir den film viel brutaler vorgestellt

monsieur ibrahim und die blumen des koran

monsieur ibrahim betreibt einen kleinen laden für alles in der rue bleue in paris, hat augen und ohren offen für alles und jedermann. besonders momo nutzt dieses interesse um über die welt außerhalb seiner welt zu erfahren, seinen horizont zu öffnen. wunderbare szenen und gespräche entwickeln sich daraus.

das ende bzw. die gesamte reise in die türkei dagegen fand ich ein wenig seltsam. kurze zwischenstopps bei denen lebensweisheiten serviert wurden. nun gut, so ein film kann auch nicht ewig gehen, aber das war mir etwas zu schnell und zu platt.

werde das buch mal auf meinen wunschzettel setzen, vielleicht ist gerade der zweite teil dort ausführlicher…

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der bayerische rebell

nach dem hinweis auf pickings, dass es einen dokumentationsfilm über hans söllner gibt und der tollen entdeckung, dass der tatsächlich auch in dresden gezeigt wird, gestern also im kino gewesen.

dokumentationsfilm eben. viel selbstinszenierung. zeitweise nur jedes zweite wort verstanden 😉 ansonsten: guter einblick, selbst die atmosphäre bei seinen konzerten kommt im film rüber. (nehme ich zumindest an)

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siddhartha

eine verfilmung des buches von hesse aus dem jahre 1972, die hier im rahmen irgendwelcher filmtage, deren namen ich schon vergessen habe, lief. das kino war brechend voll und unbequem wie immer, soviel erstmal dazu… der film war recht interessant, zumal ich beim buch erst in der hälfte bin (jaja, sollte man gelesen haben, ich weiß…). einige änderungen gegenüber dem buch, manche abschnitte recht banal. schauspieler, die die charaktere besser hervorheben, wären auch nicht schlecht gewesen. dennoch fühlte ich mich wieder einmal in die buddhistische lebens- und denkweise hineingezogen und leicht verzaubert. aber ach… die harte realität. (dem film folgte eine langanhaltende diskussion mit herrn r. über die frage, was wäre, wenn alle so leben würden…)

das steht dazu beim programmkino-ost (weiß nicht, wie lange die das online haben, deshalb kopiere ich das mal):

Die amerikanische Independent-Legende Conrad Rooks stieß in jungen Jahren in den Kreisen um die New Yorker Beat-Literaten Jack Kerouac und Allen Ginsberg auf die indische Dichtung Hermann Hesses. In der verzweifelten Ich-Suche des Brahmanensohns erkannte Rooks die Widerspiegelung seines eigenen Lebens. 1934 geboren, war Rooks schon früh Alkohol und Drogen verfallen und pendelte zwischen Halluzinationen und Lebensekel, wie er es in dem stark autobiografisch geprägten Debütfilm ťChappaquaŤ thematisierte, der 1966 in Venedig mit dem „Silbernen Löwen“ ausgezeichnet wurde.

Mit der Idee, Hesses Siddhartha-Roman zu adaptieren, trug er sich seit der ersten Begegnung mit dem Stoff. Doch es dauerte lange bis zur Verwirklichung. Als der Film 1972 endlich fertig war und in Venedig erneut einen „Silbernen Löwen“ erhielt, schien Rooks‘ Karriere gesichert. Doch der 38-jährige kehrte Amerika den Rücken, reiste nach Asien und ließ sich in Thailand nieder, wo er heute noch lebt.

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open range – weites land

vier männer ziehen mit ihrer kuhherde über freie weideflächen. einigen grundbesitzern schlägt das auf den magen und ein konflikt bahnt sich an. ein western also. von und mit kevin costner. und wie sollte es anders sein: ca. zwei dutzend bösmenschen sind am ende tot, und nur ein gutmensch mußte sein leben lassen. vorhersehbar also. dafür gabs zwei stunden nette, belanglose unterhaltung. hat ja auch was.

was auffiel: vor dem film kein einziger zigarettenwerbespot, dafür schien der film an sich von marlboro gesponsort worden zu sein.

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Filme, gesehen

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was das herz begehrt

von jack nicholson bin ich ja schon immer begeistert gewesen, aber auch diane keaton kommt ziemlich gut rüber. obwohl ich vorher schon einige kritiken gehört habe, die meinten, dass sie wohl nicht so berauschend sei.

ein guter film zur kurzweiligen unterhaltung. nur dass sie sich tatsächlich auf eine beziehung mit keanu reeves eingelassen hat, das hat uns ein wenig gestört… wo sie doch am anfang immer so angewidert getan hat, dass dieser alte knacker mit den jungen dingern… naja. lustig wars. gut für einen winterabend 🙂

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kitchen stories

schwedische wissenschaftler haben nach einer untersuchung über hausfrauen und ihre wege in der küche herausgefunden, dass sie jährlich einen weg bis in den kongo zurücklegen. auf grundlage dieser daten wurden die küchen umgestaltet und die frauen brauchen nur noch bis norditalien… durch diese herausragenden erfolge beflügelt, gilt die nächste untersuchung alleinstehenden männern. dazu noch in norwegen. der beobachter folke hat einen ganz hartnäckigen junggesellen abbekommen: erst nach einigen tagen läßt er ihn überhaupt in seine küche, damit er seinen hochsitz aufbauen und ihn beobachten kann. isak, dem hausherren, gefällt es allerdings gar nicht, derart ausspioniert zu werden. so verlagert er die meisten aktivitäten ins schlafzimmer und genießt es sichtlich, folke auszutricksen. das führt soweit, dass isak anfängt, durch ein loch in der decke den spieß umzudrehen und folke zu beobachten. es kommt, wie es kommen muß: wissenschaft, die den menschen als zahl, unveränderliche größe wahrnimmt, verkennt die natur des menschen. die beiden männer schließen freundschaft – was natürlich verboten ist.

ein wunderbar skuriler film, und ein hoch auf die freundschaft!

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