Categotry Archives: Geo-Unterricht

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Nachtrag zu Mai: Geo-Links des Monats

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Methodisches / Lernen im digitalen Zeitalter:
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Nachtrag: Geo-Links des Monats April

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Ganz vergessen, hier zu verbloggen: meine gesammelten Geographie-Links im April (ich stelle gerade die für Mai zusammen…).

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Geo-Links des Monats März

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Diesen Monat gibt es ein paar weniger Links, weil ich durch die ganzen Veranstaltungen im März weniger Zeit hatte, Twitter zu lesen.

 

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Geographie-Links des Monats (+digital Workflow zur Sammelei)

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Jeden Monat stelle ich für meine Fachkollegen die aktuellen Geographie-Materialien zusammen, die in der Schule eingetroffen sind: neue Bücher, abonnierte Zeitschriften, sonstiges. (Der Workflow sieht dabei wie folgt aus: alles landet in meinem Postfach. Ich habe eine Evernote-Notiz. Meist schreibe ich in einer meinen vielen Freistunden den Inhalt kurz zusammengefasst da rein. Das ist in zwei, drei Minuten erledigt. Dann kommt alles in das „Neues“-Regal im Fachschaftsschrank und ist weg von meinem Tisch.)

In die Mail packe ich immer noch ein paar Links mit rein, die mir Twitter im Laufe des Monats angespült hat und die aus geographischer Sicht relevant sein könnten. (Workflow: Wenn ich was interessantes lese, favorisiere ich den Tweet bei Twitter. Wenn ich die Links zusammenstelle, scrolle ich meine Fav-Liste in Tweetdeck durch und öffne die Links in einem neuen Tab. Ich kopiere die Links in die o.g. Notiz und speichere sie zusätzlich für mich in Diigo ab. Da mein Diigo mit IFTTT verknüpft ist, werden die Links dann nochmals bei Twitter gepostet.) Diese Links werde ich ab jetzt auch hier rein schreiben. Mal sehen, ob ich das auch für Ethik/Philosophie schaffe, denn dafür favorisiere ich auch viele Links. Weil meine Fachschaft aber recht klein ist (ich bin die einzige aktiv unterrichtende Lehrerin an meiner Schule, ich habe nur noch einen Kollegen, der es auch unterrichten könnte.), ist die Motivation das so schön aufzubereiten eher gering :-(.

 

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Augmented Reality aus Verlagssicht (Seydlitz) #enttäuscht

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Gestern schaute ich mir auf der Verlagsseite zu meinem in diesem Schuljahr neu erschienenen Schulbuch für Geographie, Klasse 5/6 die zugehörigen Materialien an. Ich fand folgende Ankündigung: (nein, ich verlinke das nicht)

seydlitz-zoom-app

Vor meinem geistigen Auge entstanden plötzlich Profile vom Oberrheingraben, die ich drehen und wenden, von verschiedenen Standorten aus anschauen könnte. Ich dachte an Flüge durch Berlin oder Stuttgart wie bei Google Street View, sodass ich selbst entscheiden könnte, welche ich mir von den unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten zuerst anschaue, dazu Zusatzinfos, kindgerecht, und auch auf Wunsch eine Einfärbung, welche Funktion (wohnen, arbeiten, regieren, etc.) die einzelnen Gebäude im Stadtinneren haben. Außerdem noch eine Zusatzfunktion, die mich durch die Stadt bei Nacht fliegen lässt. Und überhaupt, Deutschland: ich möchte von den Alpen zur Nordsee fliegen und dabei die wichtigen topographischen Einheiten angezeigt bekommen, wenn ich näher ran zoome, möchte ich Fotos gezeigt bekommen und nähere Infos. Ich dachte an einzelne Berge in den Alpen (z.B. das Matterhorn), die ich mir von allen Seiten anschauen könnte -vor 200 Jahren und heute (also mit weniger Eisbedeckung, dafür sieht man die Moränen und Kare – mit Schieberegeler zum direkten Vergleich), ein Profil anschauen (Hilfe beim Zeichnen eines Profils erhalten könnte), einen gezeichneten Querschnitt durch den Berg, die verschiedenen Grenzen (Baumgrenze, etc.) im Modell und in echt mir anschauen könnte, kurze Filme oder Fotos bei der Landwirtschaft am Berg (im Tal und auf der Alm), etc. Auch Spiele und Quizze konnte ich mir gut vorstellen – es gibt so viele Möglichkeiten: Topographie, Bundesländer raten, Wissenquizze, Ratespiele im Stil von „Wer wird Millionär“ etc.

Es gäbe so viele Möglichkeiten, gerade in Geographie, wo wir natürlich nicht alles bereisen können, was es so gibt (und gerade in der 5. Klasse gehe ich nicht davon aus, dass die Schüler schon mal in Berlin, in den Alpen oder an der Nordsee waren). img_2216

Zu Hause lud ich mir die App aufs Ipad und war einigermaßen enttäuscht: ich kann einige der Schulbuchseiten scannen oder mit einem Schieberegeler oben die Seiten auswählen und mir passend Zusatzvideos anschauen. Animationen, wie oben angekündigt, habe ich keine gefunden (oder ich verstehe etwas anderes unter Animationen). Videos gibt es, allerdings teilweise einfach schlecht gemacht – einige wirken wir zufällig ausgewählte Youtube-Videos. Zum Beispiel gibt es ein Mädchen, dass einen Wasserkocher vor sich auf dem Tisch stehenimg_2215 hat, dessen Wasser sie in eine Glasschüssel gießt. dann stellt sie ein weiteres Gefäß rein und darauf eine Schüssel mit Eiswürfeln. Dann sieht man ihr zu, wie sie fast eine Minute wartet … und kaum etwas passiert. Eigentlich heißt das Video: Wie entsteht eine Wolke. hm. Gesprochen wird nicht. In einem weiteren Video mit dem Titel „Wie entsteht eigentlich Wind?“ steht eine Kerze auf dem Tisch, das Mädchen pustet einen Luftballon auf und lässt mit der Luft aus dem Luftballon die Kerze ausblasen. hm. Ganz ehrlich: als Geographielehrer mit Referendariat hat man eine Menge solcher Experimente, die zudem auch noch funktionieren und einleuchtender sind gelernt und setzt diese je nach Gegebenheiten auch ein. Aber dieses Videos sind langweilig und die Übertragung auf die Atmosphäre ist mehr als rätselhaft. Insgesamt sind wir mit dem Wikis um einiges weiter, nur dass sie eben nicht direkt zum Schulbuch passen, sondern man erst zwei, drei Klicks mehr machen muss. Meinen Schülern stelle ich z.B. nach und nach im Laufe des Schuljahres interaktive Übungen und auch mal ein Video zum Üben auf die Wikiseite. Ich könnte das noch nach Seiten zum Schulbuch ordnen und in eine App packen und es wäre hilfreicher. Generell ist mir nicht so ganz klar, wer eigentlich die Zielgruppe des App ist: meine Schüler? ich als Lehrer? Ich als Lehrer, der den Schülern auf einem mobilen Endgerät die App zugänglich mache?

Um meine Enttäuschung noch etwas zu verdeutlichen: hier eine einfache Seite über das Herz oder ein Pferderennen zum Lymphsystemimg_2214 – so etwas für Geographie herzustellen (s.o.) sollte doch für einen Verlag nicht so schwierig sein – oder mangelt es an Ideen?

Ein häufiges Bild ist übrigens das … die App braucht oft einige Zeit, bis sie startklar ist, bis sie mir die Übungen anzeigt oder die Lösungen prüft, etc.

Nun stelle ich mir noch einen Lehrer vor, der vom KuMi hört, er solle „Digitale Bildung“ betreiben und diese App als Standard nimmt…. Ich bin enttäuscht, einfach nur enttäuscht.

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White Charity

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Bei der Vorbereitung für meinen Geographie-Oberstufenkurs bin ich wieder auf den Film White Charity gestoßen. Es geht um die Darstellung von schwarz und weiß auf Spendenplakaten. Aus diesen Plakaten und den weiteren Darstellungen in Medien entsteht unser Bild von Afrika, so die These des Films. Themen wie Rassismus, koloniales Erbe, Machtdarstellung, etc. werden angesprochen.

Der Film ist recht lang, fast 50 Minuten. Wir haben etwa 30 davon im Unterricht geschaut, zum Thema Entwicklungshilfe / Entwicklungszusammenarbeit. Für mich geht es dabei auch darum, dass die Schüler verstehen, welche Aspekte, teilweise auch unbewusste, bei Spendenaktionen etc. mitschwingen. Es geht auch um die Frage, ob Leute überhaupt spenden würden, wenn die Werbung anders aussehen würde.

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man müsste viel mehr bloggen…

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… das nehme ich mir immer wieder vor. Gleichzeitig finde ich es immer wieder schade, dass ich zwar viele Informationen aufnehme, viel lese und höre, es dann aber nicht wieder finde. Gerade bei Podcasts oder bei Filmen, die ich höre oder sehe, müsste ich viel mehr aufschreiben oder speichern – und auch, was ich daraus gelernt habe. Ich fange gleich mal an. (Mal sehen, wie es weitergeht.)

Heute bin ich auf der Suche nach Informationen über Äthiopien über eine Folge „Mit offenen Karten“ zu Eritrea gestoßen. Beide Länder teilen sich eine Geschichte.

Neu gelernt habe ich, dass Äthiopien zeitweise unter italienischer Kolonialherrschaft stand. Da die Italiener aber nicht das ganze Land kontrollierten, sieht es die äthiopische Geschichtsschreibung als „Besetzung“ und nicht als Kolonialisierung an. Sie sehen Äthiopien als einziges Land in Afrika an, das nie unter kolonialer Herrschaft stand. Offensichtlich ist das also Ansichtssache.

(Der Film ist zur Zeit leider nicht online verfügbar. Falls er wieder online ist, findet ihr ihn bei Youtube unter den Suchworten „Mit offenen Karten“ und „Eritrea“. Viel Erfolg!)

 

Nebenbei habe ich einiges über die Ursachen der Flucht aus Eritrea gelernt.

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Conceptboard, Wikis und Weblog zur Individualisierung im Unterricht

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Im Sommer habe ich sehr ausführlich mit Jöran Muuß-Merholz über Individualisierung und Digitalisierung gesprochen. Daraus hat Jöran dann im Rahmen einer Case-Study einen Text gemacht. Dieser ist einer von 10 Einzelvorstellungen, bei denen es darum ging, wie heute schon im Alltag digitale Medien zur Individualisierung eingesetzt werden. Zusammen mit einer ausführlichen Studie zum Thema erschienen die Texte in folgendem Buch:DSC_0642

Hier die 10 Beiträge:

DSC_0643

Und so sieht der Text über meinen Einsatz gedruckt aus:DSC_0644

Der Text ist unter CC-by-SA 4.0 und ist komplett im Weblog von Jöran nachzulesen. Die anderen Beiträge erscheinen wöchentlich im Blog von Jöran und lohnen zu lesen.

 

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Die Biosprit-Lüge

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Auf der Suche nach Beispielen zur Globalisierung und ihre Folgen bin ich über die folgende Doku gestolpert: Die Biospritlüge. Der Film ist von 2009, dennoch leider weiterhin aktuell. Es geht um Indonesien und die Rodung von Regenwald zur Herstellung von Biotreibstoff. Von den im Film angesprochenen Alternativen habe ich noch nichts gehört. Die im Film genannten Widersprüche sind mir beim Schauen auch direkt aufgefallen. Wie gesagt: Leider sehr aktuell.

 

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#COER15

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Aktuell läuft der zweite MOOC zu offenen Bildungsressourcen (OER): COER15. Ich war 2013 schon dabei, habe dabei reichlich gebloggt und freue mich heuer auf neue, spannende Entdeckungen. coer13

In den ersten beiden Wochen komme ich mir wie ein Streber vor, da ich gleich bis zum Quiz runterscrollte und sie mit 100% löste. Deshalb habe ich letzte Woche etwas im zugehörigen Forum rumgeschrieben. Leider ist das Forum aBildschirmfoto 2015-05-11 um 22.19.14lles andere als nutzerfreundlich gestaltet. Das dämpft die Freude darin etwas zu schreiben erheblich.  Allerdings, das muss ich zugeben: die beiden Initiatoren Sandra Schön und Martin Ebner kümmern sich um ihr Forum – wenn Fragen sind, die die Community nicht lösen kann, bekommt man recht schnell eine Antwort.

Momentan läuft schon die zweite Woche und es geht um das Auffinden von OER. Die beiden Videos dieser Einheit, in der selbstredend auch das ZUM-Wiki genannt wird, sind mir noch aus dem COER13 bekannt. Ich hoffe also auf das Forum 😉

 

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