Categotry Archives: Internet

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Open Street Map in der Projektwoche II

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Nachdem ich mich über Open Street Map (OSM) allgemein schon etwas schlau gemacht habe, tauchten immer mehr Informationen auf.

Schulprojekte

Hilfen für meine Region

Weiterverwendung

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(wird noch ergänzt)

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Open Street Map in der Projektwoche

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Vorbemerkung: Ich habe vor, in der diesjährigen Projektwoche mit den Schülern meiner Gruppe „irgendwas mit“ Open Street Map zu machen. Daher beschäftige ich mich momentan damit. Meine Fortschritte werde ich hier dokumentieren. Neben dem Lesen im Internet sprach ich beim Educamp in Frankfurt mit Chantal Pannacci (@anachorete), die mir ein paar gute Tipps gab.

Was ist Open Street Map (OSM)?

Es ist ein freies Projekt, dass für jeden nutzbare Geodaten sammelt (Open Data) und in Karten darstellt. (In der Wikipedia gibt es einen langen Artikel darüber.) Das spannende daran ist, dass (wie in der Wikipedia auch) jeder mitmachen kann. Man kann sich z.B. genauso wie in der Wikipedia anschauen, wer in welcher Region gearbeitet hat. Das Projekt gibt es seit 2004, mittlerweile gibt es weltweit über 100.00 Benutzer. Die Daten sind als Creative Commons (CC-by-SA 2.0) lizensiert, d.h. man darf sie mit Hinweis auf Quelle, Urheber (OSM) und den Lizenztext unter dieser Lizenz weiter verwenden. Gerade bei Karten gibt es ganz strenge Grenzen hinsichtlich Urheberrecht und Weiterverwendung.

Berichte und Neuigkeiten gibt es im OSM-Blog. Dort werden viele spannende Projekte von anderen OSM-Nutzern sowie Beispiele, wo OSM-Karten verwendet werden vorgestellt. Außerdem gibt es die Termine der OSM-Stammtische in verschiedenen Orten. Ich beobachte das mal, vielleicht gibt es ja einen hier in der Nähe in nächster Zeit.

Wie kommen die Daten in die Karte?

Dafür gibt es grob zwei Möglichkeiten: das reale Abschreiten – also z.B. sehe ich einen Briefkasten oder eine Parkbank und ich trage sie mittels eines Editors (auf dem Smartphone mit GPS-Ortung und Schlagworten (Tags)) ein. Ich habe den Editor Vespucci für Android getestet und komme damit ganz gut zurecht. Eine gute Möglichkeit zum Anfangen ist das Korrigieren von Fehlern – in meiner kleinen Stadt beispielsweise wurde im vergangenen Jahr eine Kreuzung zum Kreisverkehr umgebaut. Der Kreisverkehr ist inzwischen drin, nicht aber der daran anschließende Stadtgarten mit zum Verweilen einladenden Bänken.

Die zweite Möglichkeit ist die Arbeit am Computer. Es gibt frei verwendbare Luftbilder (z.B. von Bing), die in einem OSM-Editor im Browser hinter die Karte gelegt werden können. Daraus kann man z.B. Häuser und deren Umrisse entnehmen und auf der Karte eintragen.

Warum könnte das nützlich sein?

Grundsätzlich ist die OSM-Karte sympathischer als GoogleMaps, da sie neben den reinen Informationen auch so genannte Points of Intrests (POI) zeigt – d.h. Punkte, die für andere Nutzer interessant erscheinen, z.B. die Leerungszeiten des lokalen Briefkastens. Die OSM-Community ist inzwischen auch so groß, dass Fehler recht schnell korrigiert werden. Das Wikipedia-Argument: weil jeder was eintragen kann, ist bestimmt viel falsches drin, ist sowohl bei Wikipedia als auch bei OSM inzwischen überholt.

Die Kartendaten stehen zum Herunterladen bereit, d.h. sie können gut weiterverwendet werden. Eine Möglichkeit wäre, dass die Gemeinde auf Grundlage der Karte eine „Senioren-Karte“ heraus gibt, in der die Parkbänke und die rollator- und rollstuhlgerechten Restaurants eingetragen sind. Ein ähnliches Ziel verfolgt übrigens ein anderes freies Projekt: WheelMap ist eine Karte für rollstuhlgerechte Orte.  Die App Komoot greift z.B. auf OSM zu um Touren in der Umgebung anzuzeigen. (Eine Region kann kostenlos zum Ausprobieren freigeschaltet werden.)

Eine weitere Anwendung findet OSM z.B. in der Entwicklungshilfe. Dazu gibt es einen Beitrag beim DLF. Mit Hilfe von Luftbildern kann auch von zu Hause aus kartiert werden.

Wie bereits erwähnt: im OSM-Blog sind immer auch Verwendungsmöglichkeiten nachzulesen, z.B.:

Gemeinsame Anstrengungen mit rekordverdächtigem Ergebnis – 68 Mappern gelingt es in 29 Stunden die komplette Stadt Mamou mit 20105 Häusern in OSM verfügbar zur machen. Die Karten werden für “Ärzte ohne Grenzen” anlässlich der Ebola-Epidemie in Guinea benötigt.

 

und nun?

Für meine Projekttage bin ich nun schon ein Stück weiter. Ich habe es selbst ausprobiert und festgestellt, dass unsere kleine Stadt kaum kartiert ist. Außerdem kann ich das Projekt zumindest ein Stück weit erklären. Die Fragen, die für mich noch offen sind, ist die grundsätzliche Entscheidung, ob wir eher draußen oder drinnen arbeiten (oder beides) und für welche Klassenstufen ich das Projekt anbiete – ab 5. Klasse oder erst ab z.B. 9. Klasse.

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ZUM-Wiki-Seminar 2014

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Angekommen am Freitag Abend war die Einstimmung in vollem Gange. Nach der gewohnt herzlichen Begrüßung, wurden die brennendsten Fragen und Probleme angesprochen. Außerdem wurde ein grobes Programm für das Wikiseminar erstellt. Das Programm ist modular aufgebaut, sodass sich Arbeitsphasen in der Gruppe mit Plenumsphasen abwechseln können.
Inzwischen ist der Samstag in vollem Gange. Der Teilnehmerkreis ist sehr breit gefächert: es finden sich darunter Lehrer mit unterschiedlichsten Fächern und Arbeitsschwerpunkten, Hochschuldozenten sowie Technik-Experten. Es haben sich die Arbeitsgruppen Geogebra, Hilfeseiten, Grundschulwiki und Layout formiert. In den Plenumsphasen wurde jeweils von den Arbeitsergebnissen berichtet und es kam Input von den anderen Teilnehmern. Die modulare Struktur hat sich als sehr sinnvoll erwiesen. Bisher wurde die Zeit effizient und sinnvoll genutzt.

In der ZUM-Unity habe ich etwas ausführlicher über den Tag berichtet.

Gruppenfoto von allen Teilnehmern heute:

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Im Alltag bloggen

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Herr Larbig schrieb darüber, wie er das Bloggen in den Alltag integriert. Da ich momentan zwei aktive, öffentliche Blogs und ein privates habe, machte ich mir darüber ein paar Gedanken.

Zunächst zu diesem Weblog hier: es füllt sich ähnlich wie bei Herrn Larbig. Er schreibt, dass es das Nebenprodukt von Gedanken oder Ergebnissen ist. Bei mir ist das ähnlich. Meist schreibe ich darüber, was ich in der Schule gemacht habe, was ich gelesen oder gesehen habe oder manchmal auch wie ich etwas im Unterricht mache. Der Anstoß dazu, es als Blogbeitrag auszuformulieren kommt meist von außen – in Form von Tweets, Anfragen per Mail oder Telefon. Hier muss ich leider gestehen: hätte ich mehr Zeit, könnte ich mehr aufschreiben. So ein Blogbeitrag richtig ausformuliert und mit Screenshots und verständlichen Erklärungen dauert einfach seine Zeit. Das mache ich oft früh morgens, wenn ich mit Unterricht vorbereiten fertig bin. Unterrichtsideen oder Materialien schreibe ich nicht hier ins Weblog, sondern ins ZUM-Wiki (der Hobbes in Balance war eine Ausnahme, vermute ich).

Für das Weblog „Leben mit Kindern“ bereite ich montags ein paar Blogbeiträge vor, die sich aus der voran gegangenen Woche ergeben und plane sie so, dass sie verteilt über die kommende Woche online gehen. Die Beiträge ergeben sich meist aus Tweets oder aus Instagram-Bildern. Ich lese viele Blogs in denen es um Nähen, Basteln, Kochen, Kinder etc. geht. Das ist eine wahre Inspirationsquelle für Dinge, die ich ausprobieren möchte. Im Blog erscheinen dann die Ergebnisse und meine Erfahrungen damit. Außerdem ist momentan Kind2 ein wahrer Fundus für Sprüche, die ohne Kontext funktionieren (meist gibt es den auch gar nicht, weil Kind2 zu schnell die Themen wechselt). Geheimes Ziel dieses Blogs ist es, meiner Kollegin (die dort auch mit bloggt, aber bisher noch sehr selten) zu zeigen, dass bloggen ganz einfach ist, damit sie sich irgendwann traut, ein Weblog mit Schülern zu nutzen ;)).

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25. Edchatde

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Morgen findet der 25. Edchatde statt. Da ich regelmäßig teilnehme (nicht immer, aber fast), setzte ich mich heute morgen daran, endlich eine Seite über den Edchat im ZUM-Wiki zu erstellen. Das war nicht ganz so einfach, weil die Informationen zwar fast alle da sind, sich aber auf unterschiedlichen Plattformen verstreuen und dazu noch recht unübersichtlich sind. Ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. 🙂

Gerade eben fiel mir noch ein, dass noch die Zwischenüberschrift „Besonderheiten“ rein muss. Darunter können spezielle Eigenheiten des Edchat gesammelt werden, z.B. dass @tastenspieler jeden Teilnehmer einzeln begrüßt. Welche Besonderheiten fallen euch noch ein?

Ach ja: Herzlichen Glückwunsch zum 25. Edchatde!

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Hobbes in Balance

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Thomas Hobbes beschäftigt uns immer wieder im Ethikunterricht der Klassenstufe 10 (früher 11) mit seinem Leviathan. Es ist eine der ersten Vertragstheorien der Neuzeit, sie ist noch nicht so kompliziert wie die späteren. Wir begeben uns mit ihr an einen Punkt des abendländischen Denkens, (der aus heutiger Sicht) wichtig für nachfolgende Philosophen erscheint. Hobbes lebte im 16. und 17. Jahrhundert, seine Lebenszeit ist einerseits geprägt von Kriegen, andererseits von technischen Fortschritten (und damit einhergehend: Änderungen des Weltbildes).

von Anarkman at fr.wikipedia [Public domain], vom Wikimedia Commons

Zum Leviathan ganz kurz: Ausgangspunkt ist ein (gedachter) Naturzustand, in dem die Menschen zusammenleben. Dieses Leben ist gekennzeichnet von Angst um das eigene Wohl und um das Eigentum, denn jeder hat ein Recht auf alles und kann sich und das Seine verteidigen. Ein Kampf aller gegen alle besteht. Diesem Kriegszustand setzt Hobbes einen Gesellschaftsvertrag entgegen: Jeder gibt sein Recht auf Selbstverteidigung (und in Teilen damit auch seine Freiheit) und und erhält die Garantie seiner Sicherheit sowie das Recht auf Eigentum. Die Menschen geben also ihren Einzelwillen ab und gehen im Gemeinschaftswillen auf. Diese Gemeinschaft wird repräsentiert durch den Leviathan, sehr schön auf dem Deckblatt des Buches als Herrscher über alle Menschen (Köpfe machen den Körper) in weltlicher und kirchlicher Macht dargestellt. Spannend sind auch das Menschenbild (egoistisch, gewalttätig, etc.) und die aus dem Vertrag folgenden ethischen Maßstäbe (ethischer Egoismus).

Die Beschäftigung mit Hobbes lief bisher in meinem Unterricht jedes Jahr anders ab: ein Vortrag, den Text komplett lesen, die Texte in Gruppen lesen, die Radio-Wissen-Sendung von Bayern2 hören, etc. Dieses Jahr probiere ich es mal mit einem Kurzfilm zu Balance (den Film findet ihr auf Youtube unter wechselnden Adressen). Balance ist ein Kurzfilm von 1989, der eine Gemeinschaft von 5 monochromen Personen darstellt, die zunächst in Harmonie leben (dargestellt am Angeln). Eine der Personen angelt eine Kiste, die sich als rotes Musikabspielgerät entpuppt. Der Kampf aller gegen alle beginnt. Das Ende verrate ich euch nicht, der Kurzfilm geht nur 8 Minuten (und hat übrigens sogar einen Kurzfilm-Oscar bekommen) ;). Die Aufgabe, nach der Analyse der verschiedenen Elemente des Films und mögliche Deutungsebenen, besteht für meine Schüler nun darin, die Theorie von Hobbes zur „Lösung“ des Kampfes zu nutzen und neu filmisch umzusetzen. Zunächst zeichnen die einzelnen Gruppen (je 3-4 Schüler) ein Storyboard bevor sie mit dem Filmen beginnen. Dabei nutzen die Schüler die digitalen Endgeräte, die sie sowieso in der Tasche haben.

Die einzelnen Schritte der Aufgabe:

  1. Analysiere die einzelnen Gegenstände sowie deren Bedeutung im Kurzfilm Balance. –> Besprechung im Plenum
  2. Lies den Text zu Hobbes‘ Theorie und ergänze die Übersicht. –> Besprechung in der Gruppe und im Plenum
  3. Informiere dich darüber, wie und warum ein Storyboard gezeichnet wird. 
  4. Sammelt in der Gruppe erste Ideen für euren Kurzfilm (Figuren, Umgebung, Handlung).
  5. Erstellt in der Gruppe ein Storyboard und diskutiert es (einzelne Szenen aufteilen und jeder zeichnet seinen Teil).
  6. Dreht euren Kurzfilm (evtl. Nachbearbeitung am Computer) –> Besprechung und Präsentation im Plenum

Heute, ausgerechnet am Tag des digitalen Lernens steht der letzte Schritt an. Ich bin gespannt! Für mich notiere ich zumindest schon mal eine Aufgabe: ich werde die Möglichkeiten mit dem Ipad kurze Filme zu drehen ausloten. Da gibt es sicher ganz tolle Apps, die ich mir bisher aber noch nicht angeschaut habe.

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Instagram – Februar 2014

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Im Februar gibt es erstmals zwei Instagram-Rückblicke, denn ich habe es tatsächlich geschafft jeden Tag ein #609060 – Bild zu machen. Sofern andere Bilder am Tag noch entstanden sind, habe ich für den ersten Rückblick ein anderes gewählt. Und noch ein Novum: es gibt erstmals keine weißen Tage (ok, der Februar ist auch der kürzeste Monat, aber ich glaube nicht, dass es wirklich daran liegt.)

Wie ihr seht gab es im Februar trotz unglaublich vieler Zusatz- oder Nebenbei-Tätigkeiten und -Terminen viel Gebackenes und Gespieltes. Außerdem gabs das erste Eis 🙂

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Und nun noch der Gesamt-Überblick über den #609060-Monat. Ich schrieb hier schon darüber, was das eigentlich soll. Da ich erst am 2. Februar angefangen habe, ist auf dem ersten K2 im Anzug drauf (auf dem Weg zum Spielen nach draußen – eure Kinder gehen doch auch im Anzug zum Spielen, oder? ODER??). Am 28. schließt sich der Kreis, denn K2 ist als dunkle Seite der Macht wieder mit drauf.

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Lehrerblogs 2014

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Ich bloggte schon in einer Zeit als ich noch kein Lehrer war, noch nichtmal im Referendariat. Als ich anfing war ich noch vor dem 1. Staatsexamen. Insofern ist mein Blog kein echtes Lehrerblog, wird es wohl auch nie. In letzter Zeit häufen sich zwar die Einträge zu Medien im Unterricht. Ich nehme mir aber nicht vor, dass es so bleibt.

Es gibt aber eine ganze Reihe von guten Lehrerblogs. 2009 gab es schon mal eine Wahl zum besten Lehrerblog in verschiedenen Kategorien, organisiert vom Lehrerfreund. Walter Böhme (@fontanefan) hat sich vorgenommen, 2014 wieder eine solche Prämierung vorzunehmen. In erster Linie geht es natürlich um die Hervorhebung und Kennzeichnung von guten Blogs. Andererseits geht es auch um die Vernetzung – viele Lehrerblogs kenne ich gar nicht oder stoße mehr oder weniger durch Zufall drauf. Manche interessieren mich auch nicht, weil mir die Schreibweise oder die Themen nicht gefallen, aber um so zu urteilen, muss man sie kennen. Darum ist es meine Meinung nach ein gutes Ziel, diese Lehrerblogs irgendwo gebündelt abrufen zu können. Walter hat sich auch gleich bereit erklärt, eine aktuelle Liste zu erstellen. Helft ihm: Tragt eure Blogs dort ein oder nominiert Blogs für die Wahl. Vernetzt euch! 😉

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Papierreduktion in der Lehrertasche

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Nachdem ich bereits über Evernote schrieb und wie sehr es das Papier in meiner Tasche reduziert, folgt jetzt ein Update zu den Erfahrungen.

Vorweg: Ich nutze nach wie vor Evernote so wie beschrieben, nun im 2. Schuljahr. Das hat den Vorteil, dass ich anvisierte Tafelaufschriebe recht leicht über die gute Suche finden und übernehmen kann. Außerdem blendet mir Evernote in der Desktop-Version anhand meiner Eingaben in der Notiz ähnliche Notizen ein. Hier unten ein Beispiel – Es geht um Aggressionstheorien, Klasse 9, unter meiner Verlaufsplanung sieht man 3 „verwandte“ Notizen – ganz links die nachfolgende Stunde und ganz rechts die vorhergehende Stunde. Das ist fast klar, weil das Thema ja ähnlich bleibt. In der Mitte findet sich eine Stunde der Klassenstufe 10, in der es um Gewalt geht. Auch ganz sinnvoll.

bsp-Stunde

In dieser Woche wurde ich via Twitter gefragt, welche Programme ich noch nutze, um meine Arbeit zu organisieren und das damit verbundene Papier zu reduzieren. Nach einigem Nachdenken sind mir eine ganze Reihe eingefallen, die ich kurz vorstellen werde. Eine weitere Änderung hat sich durch unseren neuen Schulleiter ergeben: er druckt Mails mit Fortbildungshinweisen oder sonstigem nicht mehr aus, sondern leitet sie per Mail weiter. Das reduziert den Papierstapel im Lehrerzimmer ungemein! Außerdem unterrichte ich oft in einem Zimmer mit interaktiver Tafel, bei der ich meine Tafelbilder speichern und auch zu Hause vorbereiten kann. Das erspart mir unglaublich viele Folien für den Overheadprojektor.

Nun zu den Programmen und Apps:

  • TeacherTool: Das nutze ich für die Anwesenheitskonrolle, das Kursbuch sowie für die Noten – alles auf einen Blick und inzwischen sehr intuitiv bedienbar. Leider gibts das nur für iOS.
  • GoogleCalender: Ich habe meinen tragbaren Wochenkalender abgeschafft – inzwischen trage ich alle Termine in den GoogleCalender ein, synchronisiert mit allen Geräten. Der Monatsplan in der Küche bleibt aber vorerst.
  • AwesomeNote: Eine Notizapp – hier habe ich solch illustre Kategorien wie „Ausleihliste“ oder „Medienwünsche“. Bei der Ausleihliste trage ich Medien ein, die ich z.B. an Schüler oder Kollegen verleihe, mit Foto der verliehenen Dinge und Checkbox. Die App synronisiert mit Evernote, lässt sich aber für spontane und schnelle Notizen leichter bedienen, da ich die Kategorien anders eingeteilt habe. Man könnte die App für noch viel mehr nutzen, mache ich aber nur zum Teil.
  • Skitch und PDF-XChangeViewer: Hausarbeiten oder Hausaufgaben, die ich per Mail (als pdf) bekomme, lese und kommentiere ich auch am Computer. Skitch nutze ich am Ipad, es syncronisiert ebenfalls mit Evernote (allerdings nur in der Premium-Version). Den PDF-Viewer nutze ich in der kostenlosen Version am Laptop.
  • Fotos: ok, Fotos nutze ich viel häufiger als früher – für Aushänge im Lehrerzimmer, Öffnungszeiten, Telefonnummern, Abbildungen, etc. Fast alles wird in Evernote im passenden Notizbuch oder in AwesomeNote abgelegt.
  • Doodle: für Terminabsprachen (ich schrieb darüber)
  • Dropbox: für den Dokumenten-Austausch mit Kollegen, aber auch als Elternvertreter vom großen Kind um mit den anderen Eltern Fotos von Klassenausflügen etc. auszutauschen
  • Zumpad: Das Etherpad der ZUM nutze ich inzwischen auch häufiger mit Kollegen, um z.B. einen gemeinsamen Seminarplan zu erstellen, Ressourcen und Ideen zu sammeln. Ich gebe auch meinen Schülern den Tipp, es z.B. in Gruppenarbeiten am Computer zu nutzen um die Ergebnisse oder Links zu sammeln (da es ohne Anmeldung funktioniert).

Ganz papierfrei geht es übrigens nicht, da ich meinen Schülern immer noch Arbeitsblätter in Papierform austeile, außerdem sind die meisten Lehrbücher nur gedruckt vorhanden. Als nächstes beschäftige ich mich mit den digitalen Schulbüchern.

Außerdem sind ganz schnelle Notizen, z.B. für xy noch Blatt 1 kopieren dann doch schneller per Hand geschrieben. Dafür habe ich in meiner Ipad-Tasche einen schönen Kalender von Heaven and Paper, der immer eine Woche auf einen Blick zeigt. Ich drucke mir in klein meinen Stundenplan aus und klebe ihn noch auf das Wochenblatt. Dort hake ich ab, welchen Unterricht ich schon vorbereitet habe und welche Stunden sich verschieben. (An der Stelle bin ich von Evernote weggerückt. Zu umständlich.) Wenn die Woche rum ist, reiß ich das Blatt ab und schmeiße es weg.

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