Categotry Archives: Schule

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Blogserie Kurzfilme: Hundeleben

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Der Film Hundeleben von Veit Helmer (es gibt noch einen anderen Kurzfilm gleichen Namens, deshalb hier der Name des Regisseurs) geht 7 Minuten und ist wirklich herzerweichend. Ein kleiner, hungriger Straßenjunge stellt auf dem Markt fest, dass sein Geld nicht für das Abendessen reicht. Mit Raffinesse besorgt er sich das Gewünschte. Als die betrogenen Verkäufer ihm folgen und seine Lebensumstände sehen, sehen sie plötzlich von Strafmaßnahmen ab.

Der Film lässt sich bei Fragen nach der Gerechtigkeit, aber auch bei der Beurteilung von Entscheidungen und Handlungen einsetzen. Dabei eignet sich ein Vergleich mit „Jürgen in seinem Passat“. Ich nutze den Film als Einstieg in Kants Pflichtethik. Dabei geht es zunächst darum, wer aus welchen Gründen und mit welchen Erwartungen handelt. Dazu werden zunächst die Erwartungen herausgearbeitet, daraus werden Pflichten abgeleitet und nach Kant in vollkommene und unvollkommene eingeteilt.

Bereits hier kann man auf Handlungsmotive eingehen und thematisieren, welche Rolle dabei Gefühle spielen (die Kant ja weitgehend ausschließt, bis auf sein selbstgewirktes Gefühl in der Fußnote, die die Achtung vor dem Gesetz hervor bringt, Reclam-Ausgabe S. 40)

 

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Blogserie Kurzfilme: Gregors größte Erfindung

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Gregor, Anfang 20, lebt mit seiner betagten Großmutter, der das Laufen langsam immer schwerer fällt, auf einem Grundstück fern ab jeder Zivilisation. Des öfteren bekommt die Großmutter Besuch ihrer 3 Freundinnen, die im Altersheim leben. Immer wieder kommt dabei das Gesprächsthema auf das Altersheim. Die drei Damen wollen überzeugen, dass Gregors Großmutter endlich auch mit ins Altersheim zieht. Doch mit seinen Ideen und Erfindungen schafft es Gregor immer wieder das Leben seiner Großmutter zu erfreuen und erleichtern und sie somit vor dem gefürchteten Altersheim zu bewahren.

Der Kurzfilm geht 11 Minuten und hat ebenfalls einen Kurzfilm-Oscar gewonnen.

Ich setze den Film gern beim Thema Altern ein. Dazu habe ich ein Rollenspiel erstellt, das im Vorfeld gespielt werden kann. Dabei werden die Rollen, wie sie auch im Film auftauchen, an Schüler vergeben und die verschiedenen Argumente werden vorgedacht. Das Publikum sollte dabei eine Liste erstellen, was für und gegen den Einzug in ein Altersheim spricht.

Hier ist der Download für die Rollenkarten: Rollenspiel Altern – Gregors größte Erfindung

Das katholische Hilfswerk hat ebenso Unterrichtsmaterial zum Kurzfilm veröffentlicht, genau so wie das Goethe Institut (Der Film ist wieder auf der Kurz und Gut drauf). Bei letzterem findet ihr auch mein Rollenspiel, welches ebenfalls im ZUM-Wiki zu finden ist.

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Blogserie Kurzfilme: Balance

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(hier geht’s zur gesamten Blogserie, dem Wieso und Warum)

Balance ist ein Kurzfilm, den viele kennen. Er ist ebenfalls ein Animationsfilm und geht 7 Minuten. Er gewann 1989 den Kurzfilmoscar.

Der Film zeigt in monochromen Farben sechs androgyne Figuren, die auf einer Plattform stehen, die im Raum zu schweben scheint. Um sie im Gleichgewicht zu halten, müssen sich die Figuren im Gleichgewicht bewegen. Als eine rote Kiste auftaucht, gerät dieses Gleichgewicht mächtig durcheinander.

Ich nutze den Film meist, um ihn bei der Vertragstheorie von Thomas Hobbes (Kl. 10) neu zu drehen. Dazu werden im Unterrichtsgespräch zunächst die verschiedenen Gegenstände und Personen gedeutet (Plattform, Abgrund, Figuren, Kiste). Das ist meist recht spannend, da der Film ganz viele verschiedene Deutungen zulässt: neben Fragen der Gerechtigkeit und der Verteilung kann es auch um technikethische Aspekte gehen. Aber zurück zu Hobbes. Mein Vorgehen zum Drehen eines Kurzfilmes auf Grundlage der Theorie von Thomas Hobbes und Balance beschrieb ich hier schon einmal ausführlich.

Ganz kurz deshalb hier nur die Aufgabenstellung, die nicht den Dreh eines Kurzfilmes erfordert sondern auch eine szenische Umsetzung ermöglicht:

  1. Finden Sie mögliche Deutungen für die 4 Hauptgegenstände des Films (Plattform, Abgrund, Figuren, Kiste)
  2. Beschreiben Sie den Handlungsverlauf des Films. (nach Erarbeitung der Theorie von Hobbes)
  3. Analysieren Sie den Kurzfilm „Balance“ mit Hilfe Ihrer Kenntnisse zu Hobbes.
  4. Erarbeiten Sie zum Kurzfilm Balance einen alternativen Handlungsverlauf auf Grundlage der Theorie von Hobbes. (szenische Umsetzung möglich)

Ebenso ist es möglich, weitere Vertragstheorien auf verschiedene Gruppen zu verteilen, es eignen sich jene von z.B. Jean-Jacques Rousseau oder John Rawls. Die Umsetzung der von den Schülern gedrehten Kurzfilmen reichten von Lego- und Duplo-Männchen über kleine Spielzeugfiguren in Papierkulissen bis hin zum Spiel von echten Menschen, was durch eine Stimme aus dem Off kommentiert wurde.

 

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Blogserie Kurzfilme: das Floß

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(hier geht’s zur gesamten Blogserie, dem Wieso und Warum)

Das Floß ist ein Animationsfilm von 9 Minuten Länge. (Ok, hier doch ein Bezugshinweis: er ist auf der DVD Shocking Shorts 3 drauf.) Es geht um zwei Seefahrer, Ernest und Marty, die einen Schiffbruch auf hoher See überlebt haben. Nun treiben sie, vom Hunger geplagt auf ihrem Floß über den Ozean. Als einer jedoch einen Fisch fängt, bricht ein Verteilungskampf mit tödlichen Folgen aus.

Der Kurzfilm eignet sich u.a. bei Fragen nach der Gerechtigkeit, aber auch zur Unterscheidung von deontologischen und teleologischen Begründungen für Handeln. Meist halte ich genau zu dem Zeitpunkt den Film an, als einer der beiden im Wasser liegt, sich der Hai nähert und gleichzeitig die Möwe auf dem Floß den Fisch stehlen will. Welche Handlungsoptionen bestehen und welche Begründungen könnten dafür gegeben werden? Diese werden auf Kärtchen geschrieben und nach den o.g. Begründungsmodellen geordnet. Die anschließende Diskussion ergibt meist, dass eine ausgewogene Meinungsvielfalt: Freund retten ist genau so vertreten wie Fisch retten.

Weitere Anregungen zur Arbeit mit dem Kurzfilm:

  • Verfasse einen Nachruf auf eine der beiden Hauptfiguren.
  • Versetze dich in die Rolle von Ernest oder Marty. Kommentiere mündlich den Film aus deiner Sicht. Formuliere dabei auch innere Monologe, Bewertungen und Einschätzungen der Handlungen sowie die eigene Rolle und die des Freundes.

 

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Blogserie: Kurzfilme im Ethikunterricht

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Kurzfilme sind kurze Filme. Soweit klar. Aber warum sollte ich sie im Ethikunterricht einsetzen? Fangen wir von vorn an: Laut Definition sind Kurzfilme Filme mit einer Länge bis 30 Minuten (in einigen Definitionen sogar bis 60 Minuten), die meisten sind aber 5-15 Minuten lang. Es gibt bei Kurzfilmen dieselben Gattungen wie bei Langfilmen: Kurzspielfilm, Experimentalfilm, Animationsfilm, Tatsachenfilm, Industriefilm (z.B. Werbung, Musikclips). Für den Unterricht eignen sich Kurzfilme besonders gut, weil sie meist nur einen Erzählstrang haben, diesen kurz und prägnant darbieten. Außerdem wird die normale Aufmerksamkeitsspanne sowie die Unterrichtszeit nicht zu sehr überschritten und es sind bei Bedarf mehrere Wiederholungen möglich. Seit es Youtube gibt, ist die Anzahl der jährlich erscheinenden schier unüberschaubar geworden.

Ich setze Kurzfilme sehr gern ein, v.a. um einen Impuls für eine Diskussion oder Erarbeitung zu geben, um eine Horizonterweiterung oder einen Perspektivwechsel zu erreichen oder um erarbeitetes Wissen an einem anderen Gegenstand anzuwenden (Transfer). Dabei habe ich bisher hauptsächlich Kurzspielfilme und Animationsfilme verwendet.

Allgemeine Infos zu Kurzfilmen erhält man u.a. bei der Kurzfilmagentur Hamburg, bei der AG Kurzfilm und beim Kurzfilmmagazin Shortfilm. Die Frage nach den Bezugsquellen für Kurzfilme ist eher schwierig. Es gibt vom Goetheinstitut zwei sehr gute Kurzfilm-DVDs, die allerdings nur für Deutschlerner im Ausland vorgesehen sind (vielleicht kennt ihr jemanden?). Außerdem gibt es einige DVDs oder DVD-Reihen mit Kurzfilmen, z.B. Shocking Shorts. ARTE und 3sat senden häufiger Kurzfilme oder ganze Kurzfilmnächte. Einige der Filme sind auch bei Youtube zu finden.

Ich werde in nächster Zeit in einigen Blogbeiträgen Kurzfilme kurz vorstellen, die ich im Ethikunterricht einsetze. Auf die Bezugsquellen werde ich dabei nicht mehr eingehen.

Hier die vollständige Liste der Blogbeiträge (nur zu denen mit Links gibt es bisher schon Beiträge, die anderen müssen noch geschrieben werden ;)):

Wenn Ihr Blogeinträge oder Filmtipps habt, immer her damit 🙂 Selbstverständlich lassen sich die Kurzfilme nicht nur im Ethikunterricht einsetzen. Meine Erfahrungen gründen lediglich auf diesem Fach. Wenn du einen Film z.B. in Reli oder in Deutsch eingesetzt hast, freue ich mich auf deinen Erfahrungsbericht.

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Shortcuts: Geo-Links

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Auf die Schnelle ein paar interessante Geographie-Links der letzten Woche:

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Digitalien gebündelt in einer Stunde #edchatde

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Ich schrieb vor einiger Zeit schon mal über den #EdchatDE, den wöchentlichen Twitterchat für Lehrende, Bildungsinteressierte, Lehramtsstudenten, etc. Inzwischen hat sich der Edchatde etabliert, alle bisherigen Themen und der Ablauf können hier nachgelesen werden. Wöchentlich nehmen zwischen 50 und 75 Teilnehmern / Teilgebern teil (je nach Thema schwankt die Zahl) und schreiben in einer Stunde etwa 800 – 1100 (Rekord gestern: 1155) Tweets.

Um einen Einblick in meine Edchatde-Gewohnheiten zu geben, fotografierte ich gestern kurz nach dem Ende des Edchatde mein Setting zu Hause:

edchatde

 

Ich habe auch schon Edchats nur mit Ipad bestritten, war dann aber regelmäßig frustriert, dass ich nicht mal das Gefühl hatte, irgendwas mitzubekommen. Deshalb also:

  • auf dem großen Bildschirm ist Tweetdeck im Chrome, mit v.l.n.r.: meiner normalen Timeline (@ma_y), der #Edchatde – Suche, dann die @Mentions (beide Accounts in einer Spalte – seeehr praktisch!) und die Timeline von @ZUMTeam, die letzten beiden Spalten sind die Direktnachrichten und meine Favoriten. Alles passt komplett auf den großen Bildschirm.
  • auf dem Laptopbildschirm hatte ich gestern erstmals die Fragen aus dem Edchat-Blog, dazu unten mehr, sonst war dort die Twitterseite vom @Edchatde-Account, weil ich die Fragen sonst im Strom manchmal verpasse.
  • auf dem Ipad habe ich Mitteilungen offen, also auch RTs und Favs. Ist nicht unbedingt nötig, gibt aber einen Überblick über die „stillere“ Interaktion. (das würde ich mir hinterher sowieso anschauen, so erspare ich mir das und sehe es kontextnah).
  • und schließlich das Fairphone, das jedesmal brummt, wenn eine Nachricht rein kommt. Außerdem konnte ich so nebenbei noch mit einem Edchatde-Neuling etwas schreiben 😉
  • Tee und Nüsse müssen sein 😉

Kompletten Überblick habe ich trotzdem nicht, weil ich zwischen 20 und etwa 20:20 mein Kleinvolk ins Bett bringe. Das heißt, alle Tweets, die in dieser Zeit geschrieben werden, gehen an mir vorbei. Wenn jemand auf einzelne Tweets reagiert oder sie retweetet, wenn ich dann am Rechner sitze, sehe ich zumindest einen Teil. Gelegentlich lese ich die Tweets nach, meist schaffe ich das aber nicht.

Für mich war es deshalb gut, dass die Fragen vorher schon veröffentlicht waren. So konnte ich wenigstens meine (von @ma_y und gestern auch, da thematisch sehr passend, von @ZUMTeam) Antworten auf die konkreten Fragen vorher posten und zeitlich vorplanen. Auf Reaktionen darauf konnte ich dann später eingehen. Leider fehlen mir so aber die Tipps und Tricks der anderen aus den ersten 15-20 Minuten, außer sie wurden retweetet oder jemand fragte nach, etc.

Eine weitere Unterbrechung im Nachrichtenstrom, die dem Überblick entgegenwirkt, sind Gespräche. Sobald ich auf einen Tweet klicke, um zu antworten, kann ich dem Tweetstrom an sich nicht mehr folgen. Ich habe mich entschieden, diese Lücken zu akzeptieren und trotzdem nehme ich noch eine Menge aus dem Edchatde mit. Schon allein die Tatsache, dass auch andere mit digitalen Medien im Unterricht experimentieren lässt mich jede Woche hoffen, dass der Einsatz im Schulalltag bald ganz normal wird. Von gestern habe ich trotzdem noch einige Tabs offen, die ich mir noch anschauen muss.

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auf ZUM machen!

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Sommerferienprojekt: Digitalisierung des Arbeitszimmers – 1

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In den Sommerferien habe ich viel freie Zeit. Diese möchte ich jedes Jahr für etwas sinnvolles nutzen. Dieses Jahr digitalisiere ich mein Arbeitszimmer. Ich hatte das schon länger vor, bisher fehlte mir jedoch die Zeit. Insbesondere die Frage nach der sinnvollen Ablage und Durchsuchbarkeit ist noch offen.

Bestandsaufnahme:
Fairphone 197In meinem Arbeitszimmer befinden sich 34 8cm-dicke Ordner und 18 5cm-dicke Ordner voll mit Unterrichtsmaterial (von mir, von ehemaligen Mitreferendaren), Mitschriften vom Studium, Zeitschriftenartikeln, von denen ich dachte, dass sie sinnvoll für meinen Unterricht sind. Ziel ist es, die Ordner auszusortieren und das, was ich wirklich benötige einzuscannen, um digital darauf zugreifen zu können.

Vorgehen:

Schon lange bevor ich anfing, recherchierte ich nach sinnvollen Dokumentenmanagementsystemen. Als ich nicht weiter kam, schickte ich andere Menschen in die Spur. Was ich suche ist aus meiner Sicht recht simpel: ich habe viele Dateien (pdfs, Worddokumente, jpgs, Videos, mp4, etc.) in einem Ordner und will, dass sie durch das System durchsucht werden können und mir situativ angezeigt werden. (jpgs, Videos und mp4 könnte ich verschlagworten, der Text sollte komplett durchsucht werden können). Das heißt: wenn ich eine Unterrichtsstunde zu Nietzsche und Religionskritik mache, möchte ich alle Dokumente dazu angezeigt bekommen. Außerdem wäre es schön, wenn meine Dokumente in sinnvollen Unterordnern automatisch (virtuell) abgelegt werden, z.B. der Nietzsche beim Thema Religionskritik aber auch im Ordner Wahrheit (z.B. meine Notizen zu „Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn“). Beide sollten aufeinander verweisen, das Dokument aber nur an einer Stelle liegen für den Fall, dass ich es bearbeite.

Für Mac gibt es sowas kompaktes, für Windows gab es so etwas bis Februar 2014 (Es hieß Doo und hier ist ein Interview mit dem Chef über die Gründe, warum es eingestellt wurde. Ganz ehrlich: ich hätte auch Geld dafür bezahlt. Schade schade.)  Soweit ich das bisher sehe, bleibt mir nun nur Evernote, was zumindest einen Teil davon kann, was ich will. Allerdings muss ich alle meine Dokumente auf den Evernote-Server schieben und a) meinen Account mit lauter Zeugs belasten, in das ich vielleicht nicht nochmal reinschaue und b) es dann alles online liegt. Letzteres ist auch ein Vorteil, weil ich von überall darauf zugreifen könnte, aber es ist eben auch ein Nachteil aus meiner Sicht.

Soweit also dasFairphone 191 Problem der Archivierung. Mit dem Aussortieren und Einscannen komme ich ganz gut voran. Ich nutze zum Scannen den Kopierer in der Schule, der mir alles in pdfs auf meinen Stick speichert. (Leider ohne Texterkennung, das ist der nächste Schritt oder damit.) Das Scannen geht sehr schnell. Ich muss nur alle Ordner in die Schule tragen und wieder zurück.

Beim Aussortieren fand ich z.B. handgeschriebene Folien zu einem Vortrag, den ich in der Oberstufe über Nietzsche hielt oder auch Mitschriften aus einer Vorlesung über Nikolaus von Kues. Fairphone 192Außerdem die Quellenangabe unter einem Handout (ebenfalls als ich in der Oberstufe war) aus der Zeit bevor das Internet als Quelle schnell und einfach verfügbar war. Vieles davon wandert in die Altpapierkiste, da ich es seit 15 oder 20 Jahren nicht ein Mal angeschaut habe, es nur immer mit mir umgezogen ist. Meine Bücher behalte ich übrigens alle. Im Gespräch mit einer älteren Kollegin heute erfuhr ich, dass sie auch ihren Bücherbestand von Zeit zu Zeit ausmistet. Soweit bin ich aber noch nicht.

Fairphone 199Fazit bisher:

Ich habe bereits sechs dicke Ordner aussortiert, dreieinhalb blieben noch übrig zum einscannen. Drei davon sind bereits eingescannt. Das Problem mit der Archivierung und Wiederfindbarkeit bleibt vorerst bestehen.  

To do:

Ich schaue mir ein paar weitere Dokumentenmanagementsysteme an. Bisher bin ich mit keiner Lösung wirklich zufrieden. Leider erwarten alle, die ich bisher fand, dass ich meine Dokumente dort hochlade (z.B. Filee, Gini). Das möchte ich nicht. Leider sieht es beim Elektronischen Leitzordner nicht so aus, als könne man Dokumente an mehreren Stellen ablegen. Wie macht ihr das mit der Ablage?

 


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Prüfungsvorbereitungs-MindMap zur Sterbehilfe

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In meinen Präsentationsprüfungen hatte ich dieses Jahr wieder lauter spannende Themen. Die Prüfungen sind nun rum, sodass ich nach und nach meine Vorbereitungen veröffentlichen kann. Meine Mindmaps sind keinesfalls vollständig und umfassend!

Da ich ein großer MindMap-Fan bin, habe ich dieses Jahr erstmals auch mit den Mindmaps von XMind in den Prüfungen gearbeitet. In den letzten Jahren hatte ich immer nur Fragen vorbereitet. Bei den diesjährigen Prüfungen habe ich ganz gute Erfahrungen mit meinen Mindmaps gemacht: Ich habe die Punkte, wenn sie genannt wurden, abgehakt. (Ein weiterer Punkt in meiner Mindmap war noch: „weitere Fragen“, das habe ich fürs Blog raus genommen. Eventuell habe ich das Thema ja nochmal in den nächsten Jahren ;)) Allerdings war die gesamte Mindmap auf ein A4-Blatt gedruckt, sodass ich zwischendurch echt genau schauen musste. Da muss ich mir was anderes überlegen (notfalls groß kopieren, aber evtl. gibt es elegantere Lösungen). Aber jetzt zum Thema Sterbehilfe:

Überblick:

Hier ist meine kurze Zusammenfassung, die ich mir im Vorfeld der Präsentationsprüfung gemacht habe. Die Quellen seht ihr unten.Sterbehilfe2

 

Links/Literatur:

außerdem:

  • Philosophie-Magazin 3/2014
  • Pfeifer, Volker (Hrsg.): ethisch argumentieren, Schöningh 2009
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