Categotry Archives: Twitter

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Nachtrag: Geo-Links des Monats April

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Ganz vergessen, hier zu verbloggen: meine gesammelten Geographie-Links im April (ich stelle gerade die für Mai zusammen…).

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Educamp Leipzig #ecle16

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Wegen des riesigen Korrekturstapels auf einem Schreibtisch rang ich mich dazu durch, nur einen Tag beim Educamp in Leipzig zu verweilen. Ganz verzichten wollte ich jedoch nicht.
Das Educamp war mein drittes, nach Ilmenau und Stuttgart.  Es war mein xtes Barcamp.
Die Location in Leipzig war sehr schön – wobei ich wirklich nur den Samstag, also nur den offiziellen Teil besucht habe. Die Veranstaltungen fanden zum Teil in der Zentralbibliothek und zum anderen Teil im Institut für Geisteswissenschaften direkt gegenüber statt. Ich muss zugeben, trotz dass ich drei Jahre in Leipzig gelebt habe und dort auch mein Referendariat gemacht habe, war ich noch nie in diesen zwei Gebäuden. Sehr eindrucksvoll waren sie jedenfalls. Das Finden der Räume war nicht ganz so einfach, da vor allem das Institut natürlich seine eigenen Abkürzungen und Systematiken pflegt.

Gegenüber den anderen beiden Educamps, die ich besuchte, war das in Leipzig weniger durchgestylt und insgesamt graswurzeliger. Das fand ich persönlich sympathischer. Gleich zu Beginn durfte jeder im Foyer des Instituts selbst kreativ werden und sich aus den an Unis im Überfluss vorhandenen kostenlosen Postkarten ein Namensschild basteln.
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Anschließend ging es zur Begrüßung, Vorstellungsrunde und Sessionplanung in einen großen Saal der Bibliothek. Kristin Narr führte souverän durch die anstehenden Programmpunkte. Auch ich konnte schlecht schätzen, ob die anvisierten 90 Teilnehmer auch wirklich da waren. Es gab jedenfalls sehr viele Sessionangebote und ich habe mich gefühlt bei 20 Sessionvorstellungen gemeldet, weil sie alle interessant klangen. Letztlich kann man sich nicht zerteilen und muss immer eine Auswahl treffen. Das finde ich immer wieder am blödesten an Barcamps 😉 Ich habe folgende Sessions besucht:
  • Storytelling und Minecraft
    • Da ich gar keine Ahnung von Minecraft habe, aber immer wieder davon höre, setzte ich mich dazu und lauschte. Ich erfuhr, was Minecraft ist und wozu es einige Kollegen im Unterricht sowie in der außerschulischen Bildung nutzen. Es waren einige begeisterte Spieler da, die über die seltsam anmutende Grafik und deren Vorteile sprachen. Wenn ich mal Zeit habe, schaue ich mir das etwas genauer an, Ideen für meinen Unterricht hätte ich 😉
  • OER mit und ohne Geld
    • Das war meine eigene Session und es waren einige interessante Sessions parallel, die ich selbst gern besucht hätte. Meine Session war sehr überschaubar, wir waren zu viert. Ich wollte eine Diskussionsrunde mit Erfahrungsberichten starten. Die anderen Teilnehmerinnen waren alle aus unterschiedlichen Kontexten mit verschiedenen Erfahrungen. Das war sehr spannend. Gemeinsam stellten wir fest, dass OER aus reinem Idealismus und ganz ohne Geld nicht geht. Auch die ZUM hat beispielsweise den technischen Support professionalisiert und an Idea Sketch ausgelagert. Zur Finanzierung nutzen wir Werbung und Spenden. Andere Ideen, die angesprochen wurden, Geld zu bekommen: Förderung durch EU (Erasmus plus) und BMBF, außerdem durch Spendenaufrufe auf Startnext etc. oder Wirtschaftsförderung. Strukturen im OER-Bereich gibt es keine, jeder wurschtelt so vor sich hin. So war zumindest auch nach der Session mein Eindruck.
  • OER mit und für Studenten
    • Bei der Session wurde das Projekt Histo-digitaLE vorgestellt. Dabei werden jedes Semester mehrere Partner mit Quellen einbezogen: Museen, Archive, etc. Sie stellen einige Quellen unter einer freien Lizenz zur Verfügung. Die Studenten bekommen die Aufgabe, daraus in Gruppen Unterrichtsideen zu entwickeln. Lehrer können diese dann im Unterricht einsetzen und den Studenten über die Kommentare Rückmeldung geben. Das war genau die Idee, mit der wir im Arbeitskreis damals angetreten waren: praktische Einheiten entwickeln, die wir praktisch nutzen können. Anja macht das Ganze noch mit OER-Materialien und stellt es in einem WordPress-Blog den Lehrern zur Verfügung. Schöner wäre es natürlich, sie würde die Ergebnisse ins ZUM-Wiki setzen, so wie wir damals mit unserem Web 2.0-Seminar 😉
  • Bildung 4.0
    • Hier war ich tatsächlich in der falschen Session. Es ging um den Bildungsbegriff (im Unterschied zu Ausbildung) und was Schule leisten muss / sollte. Ich diskutiere das gern anhand von Bieri mit meinen Schülern. In der Session kam leider nichts neues dazu.

  • code your life – Programmieren mit Kindern ab 10 Jahren
    • Bevor mein Zug abfuhr hatte ich noch 30 Minuten für eine Session Zeit und entschied mich für diese. Es wurde Code your life vorgestellt. Alles sehr spannend, wenn ich mal Zeit habe…

Zusammenfassend für mich ein sehr schönes Educamp. Schade, dass ich nur einen Tag dabei sein konnte. Auch am Sonntag waren einige interessante Sessions im Plan.

Ich habe mich sehr gefreut, einige bekannte Gesichter wieder zu sehen und ein paar Edchater neu kennen zu lernen:

Meine Twitter-Timeline ist auch um einige neue Gesichter bereichert worden 😉

Auffällig war, dass ganz selbstverständlich viele Kinder beim Educamp dabei waren, auch in Sessions und im Foyer. Nebendran gab es auch noch eine nette Kinderbetreuung in einem Raum, der als Chill-Ecke auch von den Erwachsenen genutzt wurde, sodass die Kinder nicht separiert waren, sondern immer mittendrin 🙂 Bleibt nur noch eins zu sagen:

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Twanalog

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Meine Twitter-Timeline schreibt analog. Das klingt erstmal paradox, ist aber schnell erklärt: jemand schickt einen Tweet auf einem Zettel per echter Post an jemand anderen. Dieser postet ein Bild mit dem Hashtag #Twanalog und fragt, wer als nächstes Post möchte. Die Adressen werden per Direktnachricht ausgetauscht. Auf den Zettel mit dem Tweet wird der Ort, aus dem er kam, vermerkt. Manche Zettel haben schon eine längere Wegstrecke hinter sich, da sie immer wieder retweetet (also weitergeschickt) werden. Bob Blume hat mit der Idee angefangen.

Ich bekam vor Ostern einen Brief mit insgesamt 3 Tweets.

Auf meinen Aufruf hin meldeten sich auch genau drei Adressaten, die gern Post bekommen. Wie von Zauberhand eingefädelt konnte ich also genau drei Briefe schreiben und die Tweets weiterschicken.

Ich wollte aber selbst auch Tweets losschicken, also habe ich auch jeweils zwei Zettel pro Brief losgeschickt: einen, den ich zugeschickt bekam und einen, den ich selber aufgeschrieben habe. Die drei selbst aufgeschriebenen sind auf thematisch passendem Papier ;), darunter einer von mir und zwei, die ich retweete. Im Gegensatz zu denen, die ich bekam, sind es keine Zitate von wichtigen Menschen, sondern von echten Twitterern. Ich gebe zu, ich hatte einige Schwierigkeiten, mich auf drei zu begrenzen…

Twanalog

Ich schreibe gern echte Post und habe mich sehr gefreut, als ich auch mal wieder welche im Briefkasten hatte.  Meine Umschläge habe ich selbst gemacht (hoffentlich kommen sie an, sie sind etwas kleiner als normale).

Herr Mess hat schon einen Hang zu haptischem bei digital arbeitenden Menschen ausgemacht. Bei mir ist das von Anfang an so. Ich brauche ein Gleichgewicht zwischen analogen und digitalen Dingen. Den ganzen Tag nur am Rechner sitzen, könnte ich nicht. Der Twanalog war eine gute Gelegenheit, beides miteinander zu verbinden.

 

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Twitterfavs im April 2014

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Ich mag Twitter. Ich werde versuchen, mich monatsweise in die Reihe der Dokumentatoren (Link folgt) einzufügen. Das hier sind nicht alle meine besternten Tweets im April, aber doch einige. Manche sind auch nicht besonders lustig, sondern regten mich zum Nachdenken und Nachrecherchieren an. Eine gute Möglichkeit, das Fav-Archiv nochmal durchzuschauen. Ich habe jetzt 198 Tabs offen mit Seiten, die ich mir schon lange sichten wollte …

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Lehrerblogs 2014

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Ich bloggte schon in einer Zeit als ich noch kein Lehrer war, noch nichtmal im Referendariat. Als ich anfing war ich noch vor dem 1. Staatsexamen. Insofern ist mein Blog kein echtes Lehrerblog, wird es wohl auch nie. In letzter Zeit häufen sich zwar die Einträge zu Medien im Unterricht. Ich nehme mir aber nicht vor, dass es so bleibt.

Es gibt aber eine ganze Reihe von guten Lehrerblogs. 2009 gab es schon mal eine Wahl zum besten Lehrerblog in verschiedenen Kategorien, organisiert vom Lehrerfreund. Walter Böhme (@fontanefan) hat sich vorgenommen, 2014 wieder eine solche Prämierung vorzunehmen. In erster Linie geht es natürlich um die Hervorhebung und Kennzeichnung von guten Blogs. Andererseits geht es auch um die Vernetzung – viele Lehrerblogs kenne ich gar nicht oder stoße mehr oder weniger durch Zufall drauf. Manche interessieren mich auch nicht, weil mir die Schreibweise oder die Themen nicht gefallen, aber um so zu urteilen, muss man sie kennen. Darum ist es meine Meinung nach ein gutes Ziel, diese Lehrerblogs irgendwo gebündelt abrufen zu können. Walter hat sich auch gleich bereit erklärt, eine aktuelle Liste zu erstellen. Helft ihm: Tragt eure Blogs dort ein oder nominiert Blogs für die Wahl. Vernetzt euch! 😉

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Wikis und Weblogs in der Schule

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Beim diesjährigen Barcamp in Stuttgart gab es am Sonntag nach der Sessionplanung noch 3 freie Stellen im Zeitplan, die (auch in Konkurrenz zum Barcamp in Nürnberg) natürlich gefüllt werden wollten. Einem Aufruf von Jan Theofel folgend rang ich mich schließlich dazu durch, doch mal eine Session anzubieten.

Frei von der Leber weg und ohne große Vorbereitung hab ich dann mit geborgtem Laptop (Danke Daniel @conceptpen) einfach ein paar Projekte vorgestellt, die ich gemacht habe bzw. die mir spontan einfielen. Ich habe dann viel über meine persönlichen Erfahrungen gesprochen und wie ich z.B. mit Kommentaren umgehe. Außerdem haben wir die Bewertung diskutiert und kurz angedacht, wie phantastisch man ein Wiki zur Prüfungsvorbereitung nutzen könnte. (ich probier das aus!) Vieles also aus meiner persönlichen Sicht, immer mit dem Verweis darauf, dass es etliche Menschen gibt, die inzwischen digitale Medien im Unterricht erfolgreich einsetzen. Deshalb folgt hier eine Liste der Wiki- bzw. Weblogseiten, die mir, wie gesagt, unmittelbar in den Sinn kamen – es besteht also kein Anspruch auf Vollständigkeit!

Arbeit mit Wikis in der Schule

Arbeit mit Weblogs in der Schule

sonstige Links

Alles in allem eine nette Session mit seeeehr interessierten Zuhörern 🙂 Herzlichen Dank auch an dieser Stelle nochmal an die Orga des Barcamps. Es waren zwei tolle Tage mit vielen interessanten Gesprächen und phantastischem Essen (und Trinken), danke auch also an die Sponsoren, besonders @sonntagmorgen und @esskultur!