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Sommerferienprojekt: Digitalisierung des Arbeitszimmers – 2

18. August 2014 by

Ich digitalisiere gerade mein Arbeitszimmer (ich berichtete). Und so sieht der aktuelle Stand aus:

IMG_20140814_160931Hier oben sieht man die ganzen leeren Ordner, es sind inzwischen noch etwa 5 dazu gekommen. Ich habe viele Blätter weggeworfen, die ich mehrfach oder bereits im Computer hatte, da ich sie selbst erstellte. Den aufzubewahrenden Rest habe ich nach Themen sortiert in Bündeln in die Schule zum Scannen getragen. Dieser Stapen hier drunter links hat etwa 45 Minuten gedauert. Insgesamt war ich für alles etwa 2h beschäftigt.

IMG_20140813_175216Das OCR / Durchsuchungsproblem habe ich noch nicht gelöst. Ich weigere mich dagegen, wie in den 90er Jahren meine Ordner nach Fächern & Themen zu sortieren. Inzwischen müsste die Technik um einiges weiter sein. Ich habe einige Programme getestet, die pdfs durchsuchbar machen, allerdings musste ich feststellen, dass mein Laptop dafür leider zu langsam ist. Inzwischen habe ich technische Unterstützung bekommen und wenn alles glatt läuft, bekomme ich bald eine Lösung (keine perfekte, aber immerhin eine. Ich werde berichten.)

Mein Arbeitszimmer ist jetzt übrigens wieder schön luftig. Schulbücher und Hefte / Zeitschriften habe ich behalten (schade, dass es von den meisten noch keine digitalen Alternativen gibt!). Beim Durchblättern meiner Unterlagen fand ich wahre Schätze, die ich schon lange vergessen hatte und wohl auch seit 10 Jahren nicht angeschaut hatte.

So sieht mein Regal nun aus – das ist eines von dreien. Hier stehen die Schulbücher, zu denen ich im kommenden Schuljahr keine Klassen habe bzw. die Bücher, die in meinem Bundesland nicht zugelassen sind. Ich verwende sie, um gelegentlich andere Herangehensweisen oder Inspirationen zu holen. Gerade in Ethik gibt es viele Möglichkeiten die verschiedenen Themen zu bearbeiten, deshalb nehmen die Ethikbücher auch den größten Raum ein.

Für jedes Fach richtete ich eine Kiste mit Hängeregistern ein. Darin befindet sich bereits vorbereitetes Unterrichtsmaterial, z.B. fertige Stationenarbeiten, die sich als sinnvoll erwiesen haben und die genau so wieder verwendet werden können. Das ist wirklich überschaubar.

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Geschreddert habe ich auch ziemlich viel. Mal sehen, ob uns die Motivation packt und wir schöpfen in den Ferien noch etwas Papier daraus.

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2 Responses to Sommerferienprojekt: Digitalisierung des Arbeitszimmers – 2

  1. JS

    Hallo Frau Schütze,

    Ein sehr interessanter Blogpost. Danke dafür. Mich würde interessieren, wie Ihre Erfahrung nach einem halben Jahr ohne Leitzordner ist.
    Leider zu spät kommt mein Tipp mit Abbyy Finereader. Damit digitalisiere ich Dokumente. Finereader erstellt durchsuchbare PDF.

    Noch ein paar konkrete Rückfragen aus Ihrer Erfahrung heraus:

    Hat sich DevonThink bewährt, oder haben Sie eine andere Lösung gefunden?
    Welchen Scanner haben Sie zum digitalisieren der Unterlagen verwendet?
    Ich denke, dass man einen Leitzordner schneller durchblättern kann, als mehrere digitale Dateien. Wie ist da Ihr empfinden?

    Herzliche Grüße!

  2. frauschuetze Post author

    Hallo,

    Abbyy Finereader ist in DevonThink integriert und arbeitet sehr gut 🙂
    In DevonThink bin ich aber immer noch nicht richtig rein gekommen – es ist sehr groß und mächtig, ich schöpfe nur einen Bruchteil der Möglichkeiten aus. Allerdings: ich finde alles sehr gut und auch sehr schnell.
    Zur Digitalisierung habe ich unseren Schulkopierer benutzt. Er scannt und speichert als pdf ab. Außerdem hat er einen Einzug, sodass ich viele Seiten auf ein Mal scannen konnte.
    Meine Ordner habe ich bisher nicht vermisst. Im Gegenteil! Ich überlege schon, von was ich mich noch trennen kann – Ich habe auch schon Didaktikzeitschriften abbestellt, die wir auch in der Schule haben. Philosophiezeitschriften, die ich zu Hause abonniert habe, nehme ich mit in die Schule, damit meine Schüler leicht Zugriff darauf haben. Ich habe die digitale Version in der IpadApp.
    Einen Ordner kann man leicht durchblättern, das stimmt. Aber, ganz ehrlich: das habe ich selten gemacht. Ich habe mich immer darauf verlassen, dass ich ungefähr weiß, wo ich was abgeheftet habe und gezielt danach gesucht. Dass ich auf gut Glück Ordner durchgeblättert habe, kam sehr selten vor.
    Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Digitalisierungsaktion. Der Workflow spielt sich aber erst so nach und nach ein.
    viele Grüße!

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