(Dieses Wortspiel hatte ich bis dato noch nicht gelesen. Der nOERd ist ja allseits bekannt.)

Seit gestern findet in Berlin (bOERlin ;)) das OER-Festival statt. In diesem Rahmen gab es u.a. einige Veröffentlichungen und besondere Veranstaltungen, auf die ich kurz hinweisen möchte.

Der OER-Atlas, mit vielen deutschsprachigen Initiativen, Blogs, Wikis, etc. die deutschsprachige OER bereit stellen. Der Atlas enthält zunächst ein Vorwort und eine statistische Auswertung der Einreichungen. Anschließend werden die Einreichungen, geordnet nach Bereichen: Bereichsübergreifend, Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung sowie Non- und informale Bildung vorgestellt.

Die ZUM ist dabei recht oft vertreten. Im unten stehenden Screenshot habe ich die Projekte der ZUM in einem Teil des Inhaltsverzeichnisses unter dem Punkt „Schule“ markiert. Es gibt noch eine zweite Seite Inhaltsverzeichnis in diesem Bereich, in dem auch noch zwei weitere ZUM-Projekte zu finden sind. Einige weitere Bereitsteller von Services sind ZUM-Mitglieder oder Partner der ZUM. Ich finde das auf der einen Seite sehr beachtlich. Allerdings zeigt es auch, dass momentan noch recht viel ehrenamtlich und „nebenbei“ läuft. Ich bin gespannt, wie die zugesagten Fördergelder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Beispiel) in nächster Zeit diese Landschaft verändern werden.

OER-Atlas Schule

Da ich seit November 1. Vorsitzende der ZUM bin, verzerrt der OER-Atlas etwas die geographische Vielfältigkeit seiner Akteure. Viele der Einreicher aus der ZUM haben meine Adresse als Kontaktadresse angegeben. So sieht es nun auf der Karte, die das Titelbild des OER-Atlas ziert, so aus, als würden im Nordosten von Baden-Württemberg, im kleinen Städtchen Gerabronn, das kaum 5000 Einwohner hat, ein Großteil der OER für Deutschland erstellt. Dem ist natürlich nicht so. Die aktiven nOERds sitzen überall in Deutschland 🙂

 

Im Rahmen des OER-Festivals gibt es zahlreiche Veranstaltungen. Karl Kirst, unser ehemaliger 1. Vorsitzender, ist für die ZUM vor Ort und nimmt viele Termine wahr. Eine Übersicht seiner Auftritte findet ihr hier.

Außerdem sind wir gespannt, wer den fOERderAward bekommt und wer den OER-Award in den verschiedenen Kategorien mit nach Hause nehmen darf. Ich war Teil der Jury, der oer.acadamy, die durch die phantastische Organisation von Anja Lorenz sehr professionell gearbeitet hat. Aber auch ich als Jurymitglied weiß noch nicht, wer letztlich gewonnen hat. (Es gab übrigens auch eine Befangenheitsregel, sodass ich selbstverständlich keine ZUM-Projekte nominieren konnte.)