Zum Inhalt möchte ich diesmal gar nichts sagen. Beide Bücher waren gut zu lesen, Kundera bot erwartungsgemäß mehr Genuss bei der Geschichte und wie sich am Ende alles zusammen fügt. Meyerhoff brachte dagegen öfter mal ein Schmunzeln ob der abstrusen Geschichten, die durchaus möglich sind. (Wie auch schon bei Teil 2)
Worüber ich lieber kurz berichten will: das eine las ich analog (so richtig oldschool auf einem Bücherflohmarkt gekauft), das andere digital. Für mich macht es inzwischen keinen Unterschied mehr, welches Medium den Lesestoff trägt. Das finde ich eine gute Entwicklung. Ich gebe zu, ich ,süßte mich erst daran gewöhnen, am Kindle genauso konzentriert zu lesen. Oft las ich bei früheren Büchern Seiten doppelt, weil ich sie nicht wirklich gelesen hatte. Das passiert mir bei analogen Büchern nicht.

Außerdem bin ich etwas verblüfft, dass ich trotzdem noch zum Lesen komme. Seit einem Monat ist #Kind4 da und ich kann mit ihm im Arm draußen im Liegestuhl sitzen und lesen. Gelegentlich bringt mir #Kind3 ein Vanilleeis aus dem Sandkasten vorbei, aber meist spielt er mit anderen Kindern. Und ich darf lesen. Bisher in meiner Mutterkarriere dachte ich, dass ich meine Lesezeit auf unbestimmt aufgegeben habe … aber siehe da: dieser Sommer wird als mein Lesesommer in meinen Erinnerungen bleiben! (Und ich habe noch einige ungelesene Bücher im Regal stehen…)