{"id":6506,"date":"2014-02-09T08:47:08","date_gmt":"2014-02-09T07:47:08","guid":{"rendered":"http:\/\/may2.wordpress.com\/?p=6506"},"modified":"2014-02-09T08:47:08","modified_gmt":"2014-02-09T07:47:08","slug":"seminarruckblick-philosophieren-mit-dem-web-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frauschuetze.de\/?p=6506","title":{"rendered":"Seminarr\u00fcckblick: Philosophieren mit dem Web 2.0"},"content":{"rendered":"<p>Im Wintersemester 2013\/14 war ich Teil eines Seminarleiterteams (zusammen mit <a href=\"http:\/\/donat-schmidt.de\/\">Donat Schmidt<\/a>) am Institut f\u00fcr Philosophie der TU Dresden. Unser Seminar hie\u00df <strong>Philosophieren mit dem Web 2.0<\/strong> und besch\u00e4ftigte sich praktisch und auch etwas theoretisch mit der Nutzung von Social Media im Ethik- und Philosophieunterricht. Grundlage des Seminars waren w\u00f6chentliche Auftr\u00e4ge, die die Studierenden <a href=\"http:\/\/netzphilo.wordpress.com\/\">im Seminarblog<\/a> bekamen und allein oder in Gruppen innerhalb einer Woche bearbeiteten. Je nach Aufgabe fassten wir anschlie\u00dfend die Ergebnisse zusammen, gaben Hilfestellungen oder Tipps. Erst ganz am Ende in der letzten Seminarwoche (vorgestern) trafen wir uns &#8222;in echt&#8220;. Ich werde ein paar Punkte zum Seminar ansprechen, sicher einiges vergessen. Wenn ihr Fragen habt, bitte gern.<\/p>\n<p>Zur <strong>Organisation der Seminarleitung<\/strong>: Kurz vorweg: Donat und ich wohnen etwa 350km auseinander, der Weg zur TU ist f\u00fcr mich mit 400km zu veranschlagen. Deshalb nutzten wir nat\u00fcrlich auch modernere Medien um unser Seminar zu organisieren. Wir sprachen uns im Vorfeld \u00fcber die Themen ab und erstellten mit dem <a href=\"http:\/\/zumpad.zum.de\/\">ZUMPad<\/a> einen ersten Plan. Dieser wurde immer weiter konkretisiert und die Themen auf uns beide aufgeteilt. Anschlie\u00dfend nutzten wir ein Evernote-Notizbuch um f\u00fcr die einzelnen Wochen Links, Aufgabenideen, etc. zu sammeln. Schlussendlich legte einer von uns beiden (wer f\u00fcr das Thema zust\u00e4ndige war) Weblogartikel an und speicherte sie als Entwurf &#8211; jeweils einen Aufgabenartikel und einen Zusammenfassungsartikel f\u00fcr die Woche. Das geschah meist am Wochenende, wir mailten oder trafen uns zum Hangout am Montag Vormittag, die Artikel wurden \u00fcberarbeitet und gingen schlie\u00dflich am Dienstag fr\u00fch online. (Der Anspruch war, den Zusammenfassungsartikel VOR den neuen Aufgaben zu ver\u00f6ffentlichen). Um auch einen Kanal f\u00fcr nicht-\u00f6ffentliche Fragen und Ank\u00fcndigungen zu haben, gab es neben dem Seminarblog zus\u00e4tzlich eine Google+-Gruppe. Diese wurde zwar, aber eher selten genutzt. Entweder waren die Aufgaben selbsterkl\u00e4rend oder die Handhabung mit Google+ zu umst\u00e4ndlich. Wir hatten auch angeboten bei Problemen Google-Hangouts oder Skypegespr\u00e4che zu machen. Von diesem Angebot wurde nie Gebrauch gemacht.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zusammenfassung las ich die Blogs der Studierenden (im Feeedreader Feedly) sowie schaute auf die entsprechenden Plattformen. Da sich die verschiedenen Pl\u00e4tze, wo die Arbeitsergebnisse ver\u00f6ffentlicht werden sollten, in Grenzen hielt, war das ganz gut machbar. Beim letzten Seminar (im <a href=\"http:\/\/philoweb.wordpress.com\/\">Sommersemester 2009<\/a>) war ein Kritikpunkt seitens der Studierenden, dass wir als Seminarleitung mehr Hilfen und Kommentare abgeben sollten. Es fiel mir damals schon schwer, es nicht zu tun (die Kompetenz der Studierenden sollte mehr genutzt werden), deshalb haben wir das diesmal nat\u00fcrlich ge\u00e4ndert &#8211; gerade da ich \u00fcber einige praktische Erfahrung verf\u00fcge. Die Zusammenfassungstexte schrieb meist ich und Donat erg\u00e4nzte bzw. formulierte um.<\/p>\n<p>Am vergangenen Freitag fand die einzige <strong>Pr\u00e4senzsitzung<\/strong> statt. Der Termin wurde in der Google+ &#8211; Gruppe nach ein paar Einschr\u00e4nkungen unsererseits festgelegt: 7.2., 9:20-10:50 (2. DS). Dankenswerter Weise wurde ich von meiner Schule f\u00fcr den Tag freigestellt, sodass ich am Donnerstagabend nach Dresden fuhr. Das Seminar schrumpfte w\u00e4hrend des Semesters bzw. einzelne waren wegen Krankheit verhindert, sodass wir insgesamt zu zehnt waren. Es begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde &#8211; Studiengang, F\u00e4cher. Anschlie\u00dfend f\u00fcllten die Studierenden einen Evaluationsbogen aus, auf dem Satzanf\u00e4nge standen, die erg\u00e4nzt werden sollten. Au\u00dferdem sollten die einzelnen Themen beurteilt werden. Die Satzanf\u00e4nge bezogen sich sowohl inhaltlich auf das Seminar als auch auf unsere Aktivit\u00e4ten als Seminarleitung. Insgesamt fiel das Feedback sehr positiv aus (dazu im Seminarblog im Laufe der Woche etwas mehr).<\/p>\n<p>Der Hauptteil der Pr\u00e4senzsitzung bestand aus der Vorstellung der Arbeitsergebnisse der Projektphase. Es sollten Lernpfade oder Unterrichtsreihen erstellt und bereits von den anderen kommentiert werden. Der \/ die Ersteller stellten ihre Gedanken und Ideen kurz vor &#8211; das half sehr, manche Aufgaben sowie Materialien zu verstehen bzw. Alternativen vorzuschlagen. Vorher dachte ich: eigentlich ist hier eine Dopplung drin &#8211; alle sollten sich die Arbeitsergebnisse schon vorher anschauen und auf den Wiki-Diskussionsseiten kommentieren und dann werden sie nochmal vorgestellt und dar\u00fcber diskutiert. Aber hier zeigte sich der Mehrwert einer Pr\u00e4senzsitzung: von Angesicht zu Angesicht ist es einfacher, Tipps und Hilfen zu geben, da sie a) weniger Missverstanden wird und b) man die Gedanken des Erstellers dazu h\u00f6rte. Abgerundet wurde das Seminar (es war dann schon kurz vor halb 12&#8230;) von einer Blitzlichtrunde zum weiteren Einsatz von Social Media im Ethikunterricht. Einige Male wurde als grandiose Neuentdeckung das <a href=\"http:\/\/wikis.zum.de\/zum\/Ethik\">ZUM-Wiki<\/a> genannt (auch wenn man sich erst in die Syntax einarbeiten muss). Im Gro\u00dfen und Ganzen war diese thematische R\u00fcckmeldung gepr\u00e4gt von Neugierde auf die verschiedenen (und auch auf andere) Tools und auch der Wille, diese sinnvoll einzusetzen und auszuprobieren. Und ganz ehrlich: das war das Ziel des Seminars \ud83d\ude42<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr mich<\/strong> nehme ich die Erkenntnis mit, dass solche Themen an der Uni anscheinend unglaublich zu kurz kommen. Au\u00dferdem hat es mir wieder bewusst gemacht, wie gut online-Zusammenarbeit funktioniert (man muss sich nicht real kennen, wenn man ein gemeinsames Thema hat), wie wichtig aber auch echte Begegnungen sind. Wir hatten uns bei der Seminarplanung bewusst gegen eine fr\u00fchere Pr\u00e4senzsitzung entschieden, um auszuprobieren, ob online-Zusammenarbeit auch ohne dieses echte Kennen funktioniert (einige der Studierenden kannten sich selbstverst\u00e4ndlich). Das echte Zusammentreffen am Ende war jedoch wichtig, k\u00f6nnte jedoch auch 2-3 Wochen fr\u00fcher stattfinden. Jetzt ist das Seminar zu Ende und aus den ZUM-Treffen wei\u00df ich, dass diese realen Treffen meist nochmal Motivation und Ansporn bringen, weiterzuarbeiten. Diese wird bei uns lediglich genutzt, um die Lernpfade und Unterrichtsreihen zu \u00fcberarbeiten und zu perfektionieren.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt nehme ich f\u00fcr mich noch ganz &#8222;materiale Dinge&#8220; mit: drei tolle Unterrichtsreihen \/ Lernpfade, die ich ausprobieren werde.<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_6506 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_6506')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_6506').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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