Geschichte: ein Mann Mitte/Ende Dreißig macht mit seiner Frau und den beiden halbwüchsigen Kindern Urlaub auf Kreta. Eine Vorzeigefamilie, die allerhand Probleme im zwischenmenschlichen Bereich hat. Als Leser wird man direkt angesprochen und ins Geschehen einbezogen – das ist etwas ungewohnt. Zwischendurch bekommt man Lektionen über die griechische Antike und Mythologie. Das ist auch in „Die Entdeckung des Himmels“ vom selben Autor so, dort aber weniger störend. Gegen Ende passieren dann wunderliche Dinge die als „Spielball der Götter“ verstanden werden sollen.

–> Die Geschichte war schnell gelesen, es ist ja auch nur ein „Kleiner Roman“, wie es auf dem Cover steht. Sonderlich begeistert hat mich die Geschichte aber nicht. (Im Gegensatz zur „Entdeckung des Himmels“, was mich damals sehr begeisterte. Wohl deshalb kaufte ich auch dieses Buch.)