Neulich trug es sich zu, dass sich zwei 11jährige unterhielten. Sie kannten sich offensichtlich nicht: ein Junge fragte ein Mädel aus. Sie war, selbstverständlich!, leicht genervt, gab ihm aber bereitwillig Auskunft.
Nach kürzester Zeit im Gespräch wollte der Bub wissen, ob sie einen Freund hat (11 Jahre, sagte ich bereits). Er fragte nicht „Gehst du mit jemandem?“ oder „Hast du einen Freund?“

sondern:

„Liebst du einen?“

(sie sagte: „ja, aber den kennst du nicht“)

Ich finde die Frage an sich schon sehr schön, aber aus dem Mund eines 11jährigen hat das so was märchenhaftes.