(Rolf Dobelli: Fünfunddreißig. Eine MidlifeStory)

Ein ganzes Buch voll von Erinnerungsfetzen, Vereinfachungen, Erkenntnissen, gemischt mit phänomenologischen Analysen eines verregneten Nachmittags/Abends auf einer Parkbank am Züricher See. Alles nur gedacht vom Protagonisten Gehrer. Ich bin (noch) keine 35, aber in einigen Gedanken fand ich mich doch auch schon wieder…

Hier noch ein Absatz zu Gedanken:

„Alles Denken hilflos. Statt dessen Wiederkäuen von Schon-Gedachtem. Fetzen von Schon-Gehofftem, Schon-Erlebtem. Kaleidoskopische Langeweile auch ohne Symmetrie. Amorphes Denken, richtungslos und öd. Warum Denken, wenn es zu keinen neuen Einsichten führt? Manchmal die bange Frage, wer es ist, der da denkt, wenn er denkt.“

Der Autor, so habe ich gelesen, soll sich an Max Frisch orientieren. Hier noch mehr seiner Bücher.