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Der Kurzfilm „Meine Eltern“ geht 18 Minuten. Es geht um die Notlüge („Meine Eltern lieben sich heiß und innig.“) einer Tochter Marie gegenüber ihrem neuen Freund. Kurze Zeit später ist der neue Freund bei den Eltern mit zu Besuch und Marie trifft allerhand Vorkehrungen, damit ihre Notlüge nicht auffliegt. Nach und nach stellt sich heraus, dass die Aussage über ihre Eltern zwar etwas übertrieben war, aber dennoch mehr wahr ist als allen bewusst war.

Mit dem Film lassen sich wunderbar soziale Rollen thematisieren. Dazu wird vor dem Film im Unterrichtsgespräch erarbeitet, wer welche Erwartungen an Eltern hat und wie sie diese ausfüllen. Diese Aufstellung soll im Laufe des Films ergänzt werden. Im Anschluss wird erarbeitet, wie man diese Rollen aufbrechen kann, dazu einige Anregungen:

  • Distanz zur vorgegebenen Rolle
  • neues Selbstverständnis (neue Definition de Rolle)
  • eigene, autonome Lebensgestaltung, unabhängig von Erwartungen

Der Film passt somit wunderbar ins Thema Anthropologie, (soziologische) Freiheit und Determination.

Hier ist ein Ausschnitt aus dem Kurzfilm: