Categotry Archives: Medien

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Sommersonntag

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(hier geht’s zur gesamten Blogserie, dem Wieso und Warum)

Durch einen Tipp in der Ethik- und Philosophielehrer-Facebookgruppe (ja, sowas gibts!) bin ich auf den Kurzfilm Sommersonntag gestoßen. Zur Zeit gibt es ihn mehrfach bei Youtube, einfach danach suchen ;).

Sommersonntag ist ein deutscher Kurz-Spielfilm aus dem Jahr 2008 und geht 10 Minuten.

Im Film wird recht heftig das Trolley-Dilemma dargestellt. Dadurch eignet er sich natürlich gut, um den Utilitarismus zu diskutieren. Hier gibt es dazu schon ein Arbeitsblatt „und nun, Herr Bentham?“ von Maria Kasparek.

 

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Print lebt! – zumindest als Schülerzeitung

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Da ich jetzt schon öfter nach der Organisation der Schülerzeitung gefragt wurde, versuche ich mal meine Erfahrungen etwas aufzuschreiben.

Ich mache das Layout, da meine AG-Schüler erst in der 5.-8. Klasse sind und teilweise noch mit Word kämpfen. Bei älteren Schülern mit vernünftigen Rechnern kann man das auch an die Schüler übertragen. Ich nutze Scribus, ein Open Source-Programm. Man kann damit viel machen, muss sich aber erst reinfuchsen. Die erste Ausgabe sah noch ganz schön doof aus, inzwischen bin ich ganz zufrieden – auch wenn es nicht so mega-stylie-mäßig aussieht, wie die Zeitschriften am Zeitschriftenkiosk. Es gibt auch ein Wiki mit einer ganz guten Einführung zu Scribus. Die Bilder hier auf der Seite sind alles Screenshots von Scribus. 

Zur Organisation: wir machen 3 Ausgaben pro Schuljahr. Sie erscheinen jeweils in der Woche vor den Weihnachtsferien, vor den Osterferien und vor den Sommerferien. Am Anfang schauen wir, was wir für Termine haben und verteilen, wer wohin geht und darüber schreibt. Meist ergibt sich aber auch spontan noch viel. Außerdem überlegen wir, welche Themen wir noch rein nehmen wollen. In der letzten Sommerferienausgabe haben wir z.B. einen Freibadtest der Freibäder hier in der Umgebung gemacht – zwei haben ein paar Kategorien aufgeschrieben, was für jedes Freibad unbedingt drin sein muss und dann haben wir die Bäder aufgeteilt, sodass jeder in sein Stamm-Bad ging und alles ausgefüllt hat. Meist haben wir auch Interviews mit neuen Kollegen oder mit scheidenden Lehrern drin. Außerdem oft ein Interview oder einen Bericht über tolle Freizeitaktivitäten von Schülern – einer z.B. tanzt, andere singen, einer fotografiert, etc.

Außerdem gibt es Berichte über die Austausche, ein Rätsel (da überlegen sie sich jedesmal was anderes, das ist total toll) und einen Bericht von einem ehemaligen Schüler – den Kontakt stelle ich her und die Ehemaligen schreiben über ihre Zeit nach dem Abi, meist Auslandsaufenthalte oder was sie eben so gemacht haben. Das ist sehr spannend und zeigt, dass es noch eine Welt „da draußen“ gibt. Außerdem hatten wir schon zwei Mal einen Bericht von Schülern, die während der Schulzeit eine Zeit lang im Ausland verbracht hatten. (Das Inhaltsverzeichnis ist von der Sommer-Ausgabe. Ich sehe gerade erst, dass dort ein Tippfehler drin ist…. bisher ist das wohl niemandem aufgefallen ;)) Aktuell bereiten wir die Weihnachtsausgabe vor. Dazu hat die AG eine Umfrage unter der Schülerschaft über die Schülerzeitung durchgeführt. (hier kommt dann der Link rein, wenn ich dazu was gebloggt habe ;))

 

Meist liegen wir so zwischen 48 und 56 A5-Seiten (Seitenzahl muss durch 4 teilbar sein). Wir drucken bei ESF. Wir verkaufen meist an 3 Schultagen mit entsprechender Beschallung auf dem Schulhof. Bei etwa 400 Schülern haben wir eine Auflage von 150 Stück, die wir aber selten sofort komplett los werden. Wir verkaufen auch manchmal bei Elternabenden (wenn welche für alle Klassenstufen sind) oder bei Elternsprechtagen. Dadurch habe ich zur Zeit nur noch von den letzten beiden Ausgaben Exemplare. Alle anderen sind verkauft. Außerdem muss man noch Belegexemplare für die AG, die Werbekunden, die Schulleitung, das Archiv und die Schulbücherei (dort wird sie erst ein-zwei Wochen nach dem Verkauf ausgelegt) einplanen. Seit diesem Schuljahr haben wir auch ein „Eltern-Abo“ für die vergesslichen Schüler/Eltern, die gern eine Schülerzeitung haben wollen, den Verkauf aber aus welchen Gründen auch immer regelmäßig verpassen. Die Schüler bekommen automatisch die Schülerzeitung in die Klasse gebracht, zahlen dafür aber 5€ fürs ganze Schuljahr. (Auch ein Lehrer nutzt dieses Angebot ;))

Eine Zeitung kostet 1€. Der Rest (meist die Hälfte des Betrages) wird über Werbung finanziert. Die Geschäfte und Firmen der Umgebung zahlen für eine A5-Seite 30€, bei Diercke gibts 50€ (allerdings nur ein Mal pro Jahr pro Schule), bei Schultopf gibts 100€, bei adbrixx legt man es selber fest.

Die AG trifft sich jede Woche, donnerstags 7./8. Stunde. Da ich meist ein Mittagsschlaf-Kind zu Hause habe, treffen wir uns oft bei mir. Die AG bekommt von mir einen großen Topf Nudeln und Soße gekocht, dann essen sie, anschließend kriegen sie Stifte und Papier bzw. Laptop oder Tablet in die Hand und schreiben los. Meist hat noch jemand was gebackenes mit. Dieses Schuljahr sind 12 Schüler in der AG. 

ach ja: Facebook-Seite gibts auch (ich habe die AG erst vor 2 Jahren übernommen). Außerdem haben wir eine offizielle Schul-Mailadresse, sodass wir auch bei Werbe-Anfragen ganz seriös rüber kommen (hoffe ich…).

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Digital Workflow: digitale Unterrichtsvorbereitung seit 2012

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Was bisher geschah:

Wie es weiter ging:

Von den Tools, die ich 2014 nutzte, sind aktuell noch in Benutzung:

  • Devon Think und Evernote bilden weiterhin die Grundlage meines Workflows. Der Unterricht wird am heimischen Laptop vorbereitet – wobei ich viel davon profitiere, dass ich schon 5 Schuljahre digital habe – ich verwende einiges, passe es an, sortiere um, ergänze. In der Schule liegt mein Ipad Pro liegt auf dem Tisch und Evernote zeigt mir den Stundenverlauf, die Arbeitsblätter (habe ich als pdf drin) sowie (falls vorhanden) Musterlösungen oder Tafelbilder. Auf dem Bild seht ihr meine Ethikstunde in der Kl. 12 für übermorgen. Außerdem habe ich einzelne Notizbücher bereits Kollegen zum Stöbern frei gegeben. Seit kurzem kann ich in Evernote auch handschriftliche Notizen einfügen, sodass ich mir auch schnell mal was aufschreiben kann.
  • Teachertool für alles rund um Notenverwaltung und Kursdokumentation,
  • ZUMPad für schnelle Notizen, z.B. Texte der Schülerzeitung, Linklisten, Protokolle, etc.
  • Dropbox für Dateien, die mit anderen getauscht werden (für Dateien, die ich Schülern zur Verfügung stelle nutze ich Nextcloud.)
  • Doodle für Terminabsprachen, insbesondere bei den Vorbesprechungen der Präsentationsprüfungen

Weiterhin nutze ich

  • eine NAS (Network Attached Storage) von Synology für digitale Medien, also z.B. Filme oder Podcasts.
  • Arq Backupsystem für Backups zu meinem Amazon-Speicher
  • eine SD-Karte, auf der die Devon-Think-Datenbanken liegen, denn der Laptopspeicher kam recht schnell an seine Grenzen.
  • ein Bullet-Journal für Termine und To-dos, darüber schreibe ich evtl. mal extra was.
  • pdf expert um pdfs mit handschriftlichen Notizen zu versehen (z.B. Hausarbeiten von Schülern oder Mitschriften in Tagesordnungen, etc.)
  • Scribus für die Erstellung der Schülerzeitung, aber auch das wäre nochmal einen extra Artikel wert 😉

Wie es weiter geht:

Zur Zeit probiere ich verschiedene Schreib- und Fotobearbeitungsprogramme beim IpadPro mit dem Stift aus. Wenn ihr dafür noch gute Tipps habt bzw. wie ich mein neues Ipad pro mit Stift noch sinnvoller in den Workflow einbinden kann, bin ich auch sehr interessiert 🙂

Durch einen Artikel von Ralf Appelt bin ich auf classroomscreen gestoßen, dass ich sicher in nächster Zeit mal ausprobieren werde.

 

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Nachtrag: Geo-Links des Monats April

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Ganz vergessen, hier zu verbloggen: meine gesammelten Geographie-Links im April (ich stelle gerade die für Mai zusammen…).

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Educamp Bad Wildbad 2017 #ecbw17

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Am vergangenen Wochenende fand in Bad Wildbad das Educamp statt. (Video: Was ist eigentlich ein Educamp?) Für mich war es das 3. Barcamp dieses Jahr, das xte Barcamp 😉 und das 4. Educamp insgesamt. Da das Educamp ganz üdüllüsch im Nordschwarzwald mit Übernachtung organisiert war, plante ich den Aufenthalt mit der ganzen Familie. Wir reisten am Freitagabend an und waren gleich begeistert vom Haus und von der augenscheinlich guten Organisation. Kind2 verloren wir sofort in einen Workshop. Ich muss gestehen, vom Haus und den Workshops habe ich keine Fotos gemacht. (Hier der Bericht auf der Seite der Landesakademie)

Am Samstag früh ging die Newbie-Session nahtlos in die Vorstellungsrunde über. Meine drei Tags:

Der Sessionplan war wie immer – zu voll 😉 viele Sachen parallel, die mich interessiert hätten. (Die Familie erkundete an diesem Tag die Therme gegenüber sowie nachmittags den Baumwipfelpfad – gerade von letzterem waren alle sehr begeistert.)

Ich hatte den festen Vorsatz, für mich neue Apps / Tools / Konzepte kennen zu lernen und mich nicht in Austausch-Sessions zu Themen zu setzen, bei denen ich schon eine Meinung habe. Dadurch fiel mir die Auswahl etwas leichter. Außerdem habe ich in allen von mir besuchten Sessions ordnungsgemäß dokumentiert, sofern sich niemand anderes gefunden hat. Folgende Sessions habe ich an den beiden Tagen besucht / selber gehalten (verlinkt sind die Dokus):

  1. Musical.ly (da die Nutzerzahlen riesig sind, dachte ich, ich schau mir das mal an. Die Session machte die Tochter von @gibro  – also jemand genau aus der Zielgruppe. Das fand ich sehr spannend und ich weiß jetzt worum es geht :-))
  2. Bullet journaling (eigene Session)
  3. Greenscreen meets Pecha Kucha (Die Session der @erklaerbrueder war sehr witzig, weil man selbst Bilder aussuchen und dazu dann vor dem grünen Tuch einen kurzen Film improvisieren sollte. In der Doku steht, wie es gemacht wird.)
  4. Mit Medien über Medien reden (ok, da bin ich von meinem Vorsatz abgekommen, wusste aber, dass die Session von einem der wenigen Philosophielehrerkollegen (auf solchen Veranstaltungen) angeboten wird, sodass ich, fast schon wie erwartet, einen hoffentlich zukunftsweisenden Kontakt und reichlich Input bekommen habe :-)) 
  5. OER ZUM mitmachen (eigene, Hammer-Wortspiel, oder?)
  6. Visuelles Arbeiten mit dem Ipad (hier kam ich leider zu spät, sodass ich nur noch das visuelle Alphabet mitbekam, was ich ja kannte, aber was ganz nett war wieder zu zeichnen.)
  7. Book Creater (in dieser Abendsession war ich mit Kind1 – wir hatten viel Spaß :))
  8. Social Media im Unterricht (auch hier bin ich von meinem Vorsatz abgewichen, wollte aber unbedingt eine Session von Dejan besuchen.)
  9. Auf den Lehrenden kommt es an – wie digital unterrichten?  Das war dann tatsächlich für mich die spannendste Session, weil ich hier die unterschiedlichen Konzepte zum digitalen Arbeiten auf einen Blick bekommen habe. In einem Teil der Session haben wir eigene digitale Unterrichtsszenarien nach diesen Konzepten untersucht. Leider hat die Zeit für die Präsentation dann nicht mehr so richtig gereicht. Vielleicht mache ich dazu mal noch einen eigenen Blogbeitrag zu unserem untersuchten Beispiel (Spoiler: eins von meinen)
  10. Team Sonnenterrasse – die lud am Sonntag geradezu ein. Von Bad Wildbad habe ich insgesamt nicht so viel gesehen. Die Landesakademie ist aber ein super Ort für solch eine Art Veranstaltung. 

Die Abschlussrunde wurde vorgezogen, sodass das Educamp dann doch schon kurz nach 1 endete. Laut Dejan soll es ein Impuls sein, sich in Baden-Württemberg mehr zu vernetzen um digitale Bildung voran zu bringen. Dazu hat er ein ZUMPad 😉 angelegt, in das man sich eintragen kann, wenn man der Vernetzung nicht abgeneigt ist.

Beim gesamten Educamp waren übrigens auch etliche weitere Kinder und Jugendliche dabei. Meine beiden K1 und K2 besuchten am Sonntag einige Sessions und konnten dadurch auch sehen, was es so alles außerhalb ihrer Schule gibt und was möglich wäre. (K3 fand das alles nicht so spannend.)

Und zu guter Letzt: herzlichen Dank an die Landesakademie für die tolle Organisation sowie an die Sponsoren, die das Educamp ermöglicht haben. Ich habe viel gelernt und gehe mit einem sehr positiven Eindruck raus. Ich hoffe, dass mich der Alltag erstmal etwas weniger frustriert was #zeitgemaeßeBildung anbelangt 🙂

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Medienethik: Umgang mit personenbezogenen Daten / Noam Chomsky

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Zeitungsente von Metropolico.org / Quelle / Lizenz: CC-by-SA 2.0

Ich habe gerade in meiner Ethikgruppe 7 das Thema Medienethik. Hier sind ein paar gute Quellen und sehr anschauliche Beispiele:

In der Klasse 12 habe ich ebenfalls gerade ein ähnliches Thema. Dort geht es um das Propagandamodell von Noam Chomsky, S. 51. Sehr interessant zu Noam Chomsky, aber leider kommt das Thema „intellektuelle Selbstverteidigung“ nicht zur Sprache: das Interview mit Tilo Jung von Jung und Naiv mit Noam Chomsky:

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„Schule im digitalen Wandel“ – GEW Tagung in Ingelheim

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Am Samstag, 5.März, fand in Ingelheim die Tagung „Schule im digitalen Wandel“ der GEW Rheinland-Pfalz statt. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung ins Thema stellte Gabriele Lonz als Vertreterin des Kultusministeriums von RLP die Strategie zur Bildung in der digtialen Welt der KMK vor. Wir als ZUM hatten zum Entwurf damals auch eine Stellungnahme veröffentlicht. Das Bündnis freie Bildung, in dem die ZUM auch Mitglied ist, hat eine Stellungnahme zur fertigen Strategie vorgelegt.

Im Anschluss waren verschiedene Foren geplant.Ich war als Referentin eingeladen und habe am Vormittag zwei themengleiche Foren geleitet:

Meine Prezi zu meinem Vortrag ist hier zu finden. Hier der Überblick:

Nach einer kurzen Vorstellung der ZUM sowie der einzelnen Bereiche habe ich das ZUMPad vorgestellt sowie Anwendungsmöglichkeiten für das Projektwiki gezeigt. Im ZUMPad haben wir als erstes gemeinsam gearbeitet. Bei der zweiten Gruppe habe ich es auch noch geschafft, meine vorher angelegten Testzugänge fürs Projektwiki auszuteilen und etwa 10 Minuten Arbeitszeit zu lassen. Das war alles sehr knapp, mehr kann man in 45 Minuten auch nicht machen.

Nach dem Mittagessen begann der zweite Teil der Tagung in Form eines Barcamps. Meine Hashtags waren #ZUMde #Schülerzeitung und #LebenmitKindern. Herr Wartenberg moderierte die gesamte Veranstaltung und motivierte die Teilgeber Sessions anzubieten. Es gab 6 verschiedene Räume und zwei Zeitslots. Spontan bot ich die Session zur Twitter-Vernetzung von Lehrern an. Es gab einige interessierte, die bisher keinen Twitteraccount hatten oder einen haben, bisher aber nicht genutzt hatten. Ich erklärte die Basics von Twitter anhand meines Account und die Vorteile, die es für mich bietet (evtl. schreibe ich da mal mehr drüber). Außerdem erklärte ich, wie man interessante andere Accounts findet und was der Edchatde ist. Ich hatte das Buch dabei, was auf sehr viel Interesse stieß. Ich erzählte außerdem darüber, dass die Menschen aus „diesem Internet“ meistens ganz schön nett sind und man sich ruhig trauen kann, den Schritt raus aus dem digitalen zum analogen Treffen zu gehen – z.B. auf Educamps oder den OER-Camps. Zwischendurch twitterte ich auch kurz und erhielt spontan 8 Antworten 🙂 Die Teilnehmer in der Session waren begeistert 😉

Im zweiten Zeitslot war ich dann bei René Scheppler, der sich mit Lobbyismus in der Schule beschäftigt, da ich leider bei seinen Foren am Vormittag nicht teilnehmen konnte. Ich lauschte und schrieb im Doku-Pad etwas mit. Sehr interessant und wirklich teilweise ganz schön dreiste Beispiele.

Hier ist die Übersicht über die Foren am Vormittag und die Sessions am Nachmittag sowie die verlinkten ZUMPads zur Dokumentation. Leider sind nur sehr wenige gefüllt.

Insgesamt war es für mich eine sehr schöne Veranstaltung, wenn auch etwas anstrengend. Die Zeiten waren sehr eng getaktet und die Plauder-Pausen recht kurz bemessen. Ich traf nette Menschen aus meiner Timeline wieder (Monika, René, Philipp) und lernte neue Menschen kennen.

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Bündnis freie Bildung – gemeinsam für OER

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Als Vertreter der ZUM bin ich beim Bündnis freie Bildung dabei. Dieses Bündnis ist ein loser Zusammenschluss verschiedener Organisationen und Institutionen mit dem Ziel, OER und freie Bildung mehr bei politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu bringen. Im Januar haben wir uns einen Tag lang in Frankfurt getroffen und die Ziele für 2017 festgelegt. (Ich schrieb darüber.)

Zusammen mit René Pickhardt sprach ich mit Jöran im Anschluss an das Treffen über das Bündnis und die Ziele. Seit heute könnt ihr euch den Podcast anhören. (Ich habe ihn mir noch nicht angehört, möchte lieber nicht hören, was ich da so spontan von mir gegeben habe ;))

Das war übrigens schon das 3. Mal, dass ich mit Jöran sprach (1: Wikis, 2:  ZUM).

 

Bild: Podcast mit René und Jöran (CC BY 4.0 by Valentin Muenscher)

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Dürfen wir Tiere essen?

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Im Rahmen einer Unterrichtseinheit in Ethik, Klasse 10, zu Mensch und Natur habe ich zwei Stunden zu Vegetarismus – „Dürfen wir Tiere essen?“ eingeplant. Diese Doppelstunde habe ich ausführlich ins ZUM-Wiki geschrieben. Dafür wird ein Podcast benutzt und ein Essay geschrieben. Dieser Essay kann in einem Wiki, z.B. im Projektwiki umgesetzt werden.

Habt ihr weitere gute Links oder Anregungen?

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White Charity

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Bei der Vorbereitung für meinen Geographie-Oberstufenkurs bin ich wieder auf den Film White Charity gestoßen. Es geht um die Darstellung von schwarz und weiß auf Spendenplakaten. Aus diesen Plakaten und den weiteren Darstellungen in Medien entsteht unser Bild von Afrika, so die These des Films. Themen wie Rassismus, koloniales Erbe, Machtdarstellung, etc. werden angesprochen.

Der Film ist recht lang, fast 50 Minuten. Wir haben etwa 30 davon im Unterricht geschaut, zum Thema Entwicklungshilfe / Entwicklungszusammenarbeit. Für mich geht es dabei auch darum, dass die Schüler verstehen, welche Aspekte, teilweise auch unbewusste, bei Spendenaktionen etc. mitschwingen. Es geht auch um die Frage, ob Leute überhaupt spenden würden, wenn die Werbung anders aussehen würde.

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