Categotry Archives: Menschen

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#slowedchatde ethische Urteilsbildung

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Zur Zeit ist Sommerpause beim Edchatde. Während dieser Sommermonate probieren wir ein anderes Format aus: Slowedchat. Beim regulären Edchat kann ich zur Zeit nicht dabei sein, weil ich da meist die Kinder ins Bett bringe oder den Tag nachbespreche, o.ä. Deshalb kommt mir dieses neue Format sehr gelegen: drei Mal in der Woche gibt es eine Frage zu einem bestimmten Thema. In der letzten Woche ging es um ethische Urteilsbildung in allen Fächern.

Es folgt eine Zusammenfassung:

F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

Das interessierte mich natürlich besonders, da ich immer denke, eigentlich wäre es schon komisch, wenn die Schülerinnen und Schüler nur bei mir im Unterricht ethische Fragen diskutieren würden. Als Beispiele kamen unter anderem Mist von zu Hause, hohe (unangemessene) Berufsziele, Übernimmt der Entdecker eines Naturgesetzes die Verantwortung für die Folgen? Thema Kernphysik, Kernwaffen, Wasserstoffbombe. Lässt sich heute auch auf das web übertragen: Filterblase etc., Personalentlassung, Ungleichheit, Armut, Ressourcenverteilung, Mülltrennung, nachhaltiges Leben.

F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

Je nach Fach wird diesen Diskussionen mehr oder weniger Raum gegeben (was ich völlig ok finde). Eine Kollegin schrieb, dass sie die Diskussionen stark lenkt, da es für die Schüler meist nur schwarz und weiß gibt. Eine andere schrieb, dass sie Provokationen und Meinungen oft auch bewusst stehen lässt, da sie in anderen weiter arbeiten. Diese beiden Erfahrungen habe ich auch bereits gemacht. Neulich sagte jemand zu mir (allerdings in einem anderen Kontext): „egal was ich sage, auch wenn die Person xy noch so cool tut, Worte treffen und entfalten ihre Wirkung. Sie arbeiten.“ Ich versuche das immer mehr zu beherzigen und bewusst zu nutzen.

F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

Dazu hat niemand was geschrieben. Vielleicht war die Frage zu unkonkret oder es gibt einfach keine Wünsche. Je nach dem, wie ich zeitlich dazu komme, schreibe ich vielleicht mal noch was dazu hier im Blog.

Vielen Dank an Anja, EvaLie, Martin, Oliver und Bettina fürs Mitmachen!

Diese Woche geht es übrigens um Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

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freie Unterrichtsmaterialien finden, rechtssicher einsetzen, selbst machen und teilen …

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Jöran schrieb ein interessantes Buch zu OER. Jedenfalls fand es in unserem Lehrerzimmer jemand so interessant, dass mein Exemplar inzwischen nicht mehr dort liegt…

Eigentlich sollten die Steckbriefe von OER-Praktikern mit ins Buch, dafür war dann aber kein Platz mehr. So wurden sie in den letzten Wochen online auf der Buchwebseite veröffentlicht. Ein Blick lohnt sich sowohl auf das Buch als auch auf die anderen OER-Praktiker. (hier ist mein Steckbrief)

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Der #EDchatDE macht Sommerpause: Willkommen #SlowEDchatDE vom 16.07. – 02.09.2018

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(please scroll down for english version…)

Liebe #EDchatDE Community!
Auch nach bald fünf Jahren sind wir nicht müde und führen den EDchatDE fort, der am 10.09.2018 tatsächlich seinen 5. Geburtstag und einen Tag später seine 210. Ausgabe feiert.

Aber auch wir brauchen eine Sommerpause. Diese wird vom 30.05. bis zum 11.09. stattfinden. Naja, nicht so ganz.

#SlowEDchatDE vom 16.06. – 02.09.

In der Zeit vom 16.06. bis zum 02.09. wollen wir ein Experiment wagen und sind gespannt, wie ihr es an nehmt.

In einem SlowChat werden wir in dieser Zeit jeweils Montags, Mittwochs und Freitags um ca. 8.00 Uhr einen Tweet zu einem von uns festgelegten Wochenthema posten.

Zu diesen Fragen könnt ihr dann in gewohnter Weise diskutieren – allerdings mit viel mehr Zeit und gerne mit mehrfachen Antworten pro Frage. Zum gewohnten hashtag #EDchatDE kommt dann noch der #SlowEDchatDE mit dazu.

Wir werden den Chat über die Woche je nach zeitlichen Ressourcen verstärken oder auch mit diskutieren, oder eben auch nicht.

Die Themen, Fragen und jeweiligen Wochenmoderatoren seht ihr hier (wird aktualisiert):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.


#EDchatDE takes a summer break: Welcome #SlowEDchatDE from 16 July – 02 September 2018

Dear #EDchatDE Community!

Even after almost five years we are not tired and will continue with EDchatDE, which will actually celebrate its 5th anniversary on 10th September 2018, and its 210th edition one day later.

But we also need a summer break. This is going to be from 30 May to 11 September. But not really.

 

#SlowEDchatDE from 16 June – 2 September

From 16 June to 2 September we want to dare an experiment and are curious how you will react.

In a SlowChat we will post a tweet on a weekly topic of our choice on Mondays, Wednesdays and Fridays at around 8.00 a.m. during this time.

You can discuss these questions in the usual way – but with much more time and, if you like, multiple answers per question. In addition to the usual hashtag #EDchatDE, the hashtag #SlowEDchatDE will be added.

We will join or intensify the discussion in the chat over the week – or we won’t, depending on our time resources.

You can see the topics, questions and the respective weekly moderators here (will be updated & translated):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Have fun with #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.

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Für mehr Herzensbildung in der Schule

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Anlässlich der Eröffnung des Tibethauses in Frankfurt stattet der Dalai Lama zur Zeit der Mainmetropole einen Besuch ab. Neben einem öffentlichen Vortrag über Globale Ethik fand am Mittwoch, 13.9. auch eine Diskussion mit Schülern aus der Region statt. Wobei Diskussion einen falschen Eindruck vermittelt, denn viele Schüler durften vorher ihre Fragen einreichen, diese wurden sinnvoll umformuliert und anschließend durften 10 Schüler sich jeder eine raus suchen um sie dem Dalai Lama auf der Bühne zu stellen. Einer der Schüler sagte hinterher, dass seine Erwartungen an die Veranstaltung übertroffen wurden, da der Dalai Lama für viele Fragen weit ausholte und sie in größerem Kontext beantwortete. Nur bei einigen Fragen antwortete er zunächst ganz kurz um nach einer kleinen Bedenkzeit weitere Erläuterungen nachzuschieben. Eine dieser Fragen war z.B. wie er es schaffen würde, angesichts der vielen Kriege und der Gewalt auf der Welt immer so freundlich und fröhlich zu sein. Seine spontane Antwort: „That’s my secret!“ Darauf folgt sein herzhaftes Lachen – und es braucht keinen Übersetzer um seine Heiterkeit nachvollziehen zu können.

Ein Themenkreis taucht immer wieder auf – sowohl in den Fragen als auch in den Antworten: was können wir für eine bessere Welt tun, was sollten unbedingt in der Schule unterrichtet werden, wie können wir dauerhaft Frieden schließen, wie sollten wir Flüchtlingen begegnen, etc. Immer wieder kam der Dalai Lama auf das Thema Bildung. Nicht nur das Wissen sollte gelehrt werden, sondern auch Herzensbildung sollte betrieben werden. Werte wie Mitgefühl, Respekt vor anderen Lebewesen, Achtsamkeit müssen ebenso Teil des Lehrplans sein. Eine der Schüler-Fragen zielte genau auf dieses Thema: ob man auch aus den Erfahrungen von anderen Lernen könne, wo doch jeder seine eigenen Fehler machen muss oder ob man besser alles im Alleingang lernt. Bei der Antwort nannte er drei zentrale Dimensionen des Lernens: das Wissen, die Analyse mit Hilfe eigener Maßstäbe und schließlich die Umsetzung im Handeln. Gerade dabei wird erst deutlich, ob o.g. Grundwerte in die Praxis umgesetzt werden können.

Am Donnerstag findet ein Symposium u.a. mit dem Dalai Lama, Wolf Singer, Gert Scobel, Lobsang Negi statt, bei dem der Frage nachgeforscht wird, was unsere Gesellschaft, insbesondere unsere Jugend für die Herausforderungen der Zukunft stark macht. Dabei kommt es besonders auf den Dialog zwischen westlicher wissenschaftlicher und buddhistischer Sicht an.
Noch zwei, drei Randbemerkungen: im Saal heute waren etwa 1800 Jugendliche. Einige davon traf ich während der Veranstaltung auf der Toilette. Sie fassten die Gedanken des Dalai Lama mit den Worten „Ey, der labert so ein Scheiß!“ zusammen. Insgesamt war sehr viel unaufmerksame Bewegung im Saal. Außerdem sprach ich mit Amelie Hipp, mit 13 Jahren die jüngste Schülerin auf dem Podium, die ihre Frage los werden durfte. Für sie war es ein überwältigendes Erlebnis. Ihr ist besonders aufgefallen, wie achtsam der Dalai Lama jede Tätigkeit ausführt. Er lässt sich nicht ablenken, er macht das, was er tut zu 100%.

Dieser Beitrag erscheint ebenso auf ZUM.de.

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ohne Religion heißt nicht: ohne Werte

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Über globale Ethik & die Umsetzung im Alltag

 

Im September kommt der Dalai Lama nach Frankfurt. Aus diesem Anlass rief das Blog ethik-aktuell.de zu einer Blogparade mit dem Thema „Wir brauchen eine globale Ethik“ auf. (Einsendeschluss ist heute.)

Anfang des Jahres las ich das Gespräch zwischen Franz Alt und dem Dalai Lama „Ethik ist wichtiger als Religion“ (als vollständiges pdf verfügbar). Bereits der vorausgehende Appell enthält alle wesentlichen Thesen, das Interview selbst ist sehr vergnüglich. Es geht genau wie im Aufruf zur Blogparade um die Frage, welche Werte unsere Gesellschaft und unser alltägliches Handeln prägen (sollen). Außerdem geht es darum, in welchem Verhältnis die Religionen zueinander stehen bzw. welche Rolle sie spielen sollten, damit ein friedliches Zusammenleben möglich ist. Beide Fragen beschäftigen mich (nicht nur berufsbedingt) natürlich sehr und ich habe das große Glück, sie in die Schule zu tragen und mit meinen Schülern diskutieren zu dürfen (und diese weiter im Ethikblog). Die Frage nach dem Verhältnis der Religionen lasse ich in diesem Beitrag etwas außer Acht, denn das wäre einen eigenen Blogbeitrag wert.

Die Werte, die der Dalai Lama für das Zusammenleben fordert sind Güte, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Gewaltfreiheit, Mitgefühl, Fürsorge, Respekt vor anderen Lebewesen sowie Friedenswille. Diese leitet er aus dem gesunden Menschenverstand sowie aus den verschiedenen Religionen ab. Hans Küng geht mit seinem Projekt Weltethos ähnlich vor. Er untersuchte die Gemeinsamkeiten der Religionen und stellte einige grundlegende Regeln auf, denen alle Menschen zustimmen müssten – und wenn sie danach leben, es weniger Konflikte geben müsste. Auch er spricht von Ethos / Ethik. Kurze Begriffsklärung: Ethik kommt aus dem Griechischen. Dort gibt es zwei Bedeutungen, je nachdem mit welchem e man es am Anfang schreibt. Die eine Schreibweise (ἦθος) bedeutet Charakter – also, mit welchem Motiv, welcher Haltung ich Handlungen ausführe. Die zweite Schreibweise (ἔθος) meint mit Gewohnheit, Brauch die überlieferten Traditionen. Im Lateinischen entspricht dieser Schreibweise „mos“, aus dem unser „Moral“ hervor ging. Diese Moral sind also die gelebten Werte bzw. deren Überlieferung von einer Generation zur nächsten. Ethik dagegen steht für eine individuelle Entscheidung so und nicht anders zu handeln und sich dessen auch bewusst zu sein. Das Projekt Weltethos und auch die globale Ethik des Dalai Lama stehen also für eine konkrete Entscheidung jedes einzelnen. 

Für mich haben die vom Dalai Lama angesprochenen Werte noch eine andere Dimension. Sie können der Pluralität der Werte und der damit verbundenen scheinbaren Willkürlichkeit entgegengesetzt werden. Denn: ohne Religion heißt nicht: ohne Werte. Das wird auch in dem oben verlinkten Text sehr deutlich (jetzt bin ich doch beim Thema Religion…). Auch Atheisten wie ich leben Werte, die das Handeln leiten. Gerade den Alltag mit Kindern (in der Schule und eigene) begleiten oft Fragen, auf welchen Grundlagen Entscheidungen getroffen werden, welche Haltungen  (ἦθος) ich vermitteln und weitergeben möchte. Ganz praktisch ist es bei mir beispielsweise die Entscheidung, saisonal, regional und bio (Priorisierung nach Reihenfolge.) zu kaufen um den Planeten auch für die Urenkel noch lebenswert zu hinterlassen. Damit bin ich ganz nah bei Hans Jonas und seinem ökologischen Imperativ. Auch alle anderen angesprochenen Werte finden Begründungen in der Philosophiegeschichte. Ich muss sie für mich und meinen Alltag anwendbar machen – und das ist Arbeit: Denkarbeit, Lebenserfahrung, praktisches Ausprobieren. Anders als die Religionen, die die praktische Anwendung oft bereits mitliefern. Insofern bietet der Dalai Lama mit seinen Anregungen und Appellen einen Mittelweg zwischen Philosophie und Religion.

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Educamp Bad Wildbad 2017 #ecbw17

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Am vergangenen Wochenende fand in Bad Wildbad das Educamp statt. (Video: Was ist eigentlich ein Educamp?) Für mich war es das 3. Barcamp dieses Jahr, das xte Barcamp 😉 und das 4. Educamp insgesamt. Da das Educamp ganz üdüllüsch im Nordschwarzwald mit Übernachtung organisiert war, plante ich den Aufenthalt mit der ganzen Familie. Wir reisten am Freitagabend an und waren gleich begeistert vom Haus und von der augenscheinlich guten Organisation. Kind2 verloren wir sofort in einen Workshop. Ich muss gestehen, vom Haus und den Workshops habe ich keine Fotos gemacht. (Hier der Bericht auf der Seite der Landesakademie)

Am Samstag früh ging die Newbie-Session nahtlos in die Vorstellungsrunde über. Meine drei Tags:

Der Sessionplan war wie immer – zu voll 😉 viele Sachen parallel, die mich interessiert hätten. (Die Familie erkundete an diesem Tag die Therme gegenüber sowie nachmittags den Baumwipfelpfad – gerade von letzterem waren alle sehr begeistert.)

Ich hatte den festen Vorsatz, für mich neue Apps / Tools / Konzepte kennen zu lernen und mich nicht in Austausch-Sessions zu Themen zu setzen, bei denen ich schon eine Meinung habe. Dadurch fiel mir die Auswahl etwas leichter. Außerdem habe ich in allen von mir besuchten Sessions ordnungsgemäß dokumentiert, sofern sich niemand anderes gefunden hat. Folgende Sessions habe ich an den beiden Tagen besucht / selber gehalten (verlinkt sind die Dokus):

  1. Musical.ly (da die Nutzerzahlen riesig sind, dachte ich, ich schau mir das mal an. Die Session machte die Tochter von @gibro  – also jemand genau aus der Zielgruppe. Das fand ich sehr spannend und ich weiß jetzt worum es geht :-))
  2. Bullet journaling (eigene Session)
  3. Greenscreen meets Pecha Kucha (Die Session der @erklaerbrueder war sehr witzig, weil man selbst Bilder aussuchen und dazu dann vor dem grünen Tuch einen kurzen Film improvisieren sollte. In der Doku steht, wie es gemacht wird.)
  4. Mit Medien über Medien reden (ok, da bin ich von meinem Vorsatz abgekommen, wusste aber, dass die Session von einem der wenigen Philosophielehrerkollegen (auf solchen Veranstaltungen) angeboten wird, sodass ich, fast schon wie erwartet, einen hoffentlich zukunftsweisenden Kontakt und reichlich Input bekommen habe :-)) 
  5. OER ZUM mitmachen (eigene, Hammer-Wortspiel, oder?)
  6. Visuelles Arbeiten mit dem Ipad (hier kam ich leider zu spät, sodass ich nur noch das visuelle Alphabet mitbekam, was ich ja kannte, aber was ganz nett war wieder zu zeichnen.)
  7. Book Creater (in dieser Abendsession war ich mit Kind1 – wir hatten viel Spaß :))
  8. Social Media im Unterricht (auch hier bin ich von meinem Vorsatz abgewichen, wollte aber unbedingt eine Session von Dejan besuchen.)
  9. Auf den Lehrenden kommt es an – wie digital unterrichten?  Das war dann tatsächlich für mich die spannendste Session, weil ich hier die unterschiedlichen Konzepte zum digitalen Arbeiten auf einen Blick bekommen habe. In einem Teil der Session haben wir eigene digitale Unterrichtsszenarien nach diesen Konzepten untersucht. Leider hat die Zeit für die Präsentation dann nicht mehr so richtig gereicht. Vielleicht mache ich dazu mal noch einen eigenen Blogbeitrag zu unserem untersuchten Beispiel (Spoiler: eins von meinen)
  10. Team Sonnenterrasse – die lud am Sonntag geradezu ein. Von Bad Wildbad habe ich insgesamt nicht so viel gesehen. Die Landesakademie ist aber ein super Ort für solch eine Art Veranstaltung. 

Die Abschlussrunde wurde vorgezogen, sodass das Educamp dann doch schon kurz nach 1 endete. Laut Dejan soll es ein Impuls sein, sich in Baden-Württemberg mehr zu vernetzen um digitale Bildung voran zu bringen. Dazu hat er ein ZUMPad 😉 angelegt, in das man sich eintragen kann, wenn man der Vernetzung nicht abgeneigt ist.

Beim gesamten Educamp waren übrigens auch etliche weitere Kinder und Jugendliche dabei. Meine beiden K1 und K2 besuchten am Sonntag einige Sessions und konnten dadurch auch sehen, was es so alles außerhalb ihrer Schule gibt und was möglich wäre. (K3 fand das alles nicht so spannend.)

Und zu guter Letzt: herzlichen Dank an die Landesakademie für die tolle Organisation sowie an die Sponsoren, die das Educamp ermöglicht haben. Ich habe viel gelernt und gehe mit einem sehr positiven Eindruck raus. Ich hoffe, dass mich der Alltag erstmal etwas weniger frustriert was #zeitgemaeßeBildung anbelangt 🙂

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„Schule im digitalen Wandel“ – GEW Tagung in Ingelheim

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Am Samstag, 5.März, fand in Ingelheim die Tagung „Schule im digitalen Wandel“ der GEW Rheinland-Pfalz statt. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung ins Thema stellte Gabriele Lonz als Vertreterin des Kultusministeriums von RLP die Strategie zur Bildung in der digtialen Welt der KMK vor. Wir als ZUM hatten zum Entwurf damals auch eine Stellungnahme veröffentlicht. Das Bündnis freie Bildung, in dem die ZUM auch Mitglied ist, hat eine Stellungnahme zur fertigen Strategie vorgelegt.

Im Anschluss waren verschiedene Foren geplant.Ich war als Referentin eingeladen und habe am Vormittag zwei themengleiche Foren geleitet:

Meine Prezi zu meinem Vortrag ist hier zu finden. Hier der Überblick:

Nach einer kurzen Vorstellung der ZUM sowie der einzelnen Bereiche habe ich das ZUMPad vorgestellt sowie Anwendungsmöglichkeiten für das Projektwiki gezeigt. Im ZUMPad haben wir als erstes gemeinsam gearbeitet. Bei der zweiten Gruppe habe ich es auch noch geschafft, meine vorher angelegten Testzugänge fürs Projektwiki auszuteilen und etwa 10 Minuten Arbeitszeit zu lassen. Das war alles sehr knapp, mehr kann man in 45 Minuten auch nicht machen.

Nach dem Mittagessen begann der zweite Teil der Tagung in Form eines Barcamps. Meine Hashtags waren #ZUMde #Schülerzeitung und #LebenmitKindern. Herr Wartenberg moderierte die gesamte Veranstaltung und motivierte die Teilgeber Sessions anzubieten. Es gab 6 verschiedene Räume und zwei Zeitslots. Spontan bot ich die Session zur Twitter-Vernetzung von Lehrern an. Es gab einige interessierte, die bisher keinen Twitteraccount hatten oder einen haben, bisher aber nicht genutzt hatten. Ich erklärte die Basics von Twitter anhand meines Account und die Vorteile, die es für mich bietet (evtl. schreibe ich da mal mehr drüber). Außerdem erklärte ich, wie man interessante andere Accounts findet und was der Edchatde ist. Ich hatte das Buch dabei, was auf sehr viel Interesse stieß. Ich erzählte außerdem darüber, dass die Menschen aus „diesem Internet“ meistens ganz schön nett sind und man sich ruhig trauen kann, den Schritt raus aus dem digitalen zum analogen Treffen zu gehen – z.B. auf Educamps oder den OER-Camps. Zwischendurch twitterte ich auch kurz und erhielt spontan 8 Antworten 🙂 Die Teilnehmer in der Session waren begeistert 😉

Im zweiten Zeitslot war ich dann bei René Scheppler, der sich mit Lobbyismus in der Schule beschäftigt, da ich leider bei seinen Foren am Vormittag nicht teilnehmen konnte. Ich lauschte und schrieb im Doku-Pad etwas mit. Sehr interessant und wirklich teilweise ganz schön dreiste Beispiele.

Hier ist die Übersicht über die Foren am Vormittag und die Sessions am Nachmittag sowie die verlinkten ZUMPads zur Dokumentation. Leider sind nur sehr wenige gefüllt.

Insgesamt war es für mich eine sehr schöne Veranstaltung, wenn auch etwas anstrengend. Die Zeiten waren sehr eng getaktet und die Plauder-Pausen recht kurz bemessen. Ich traf nette Menschen aus meiner Timeline wieder (Monika, René, Philipp) und lernte neue Menschen kennen.

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Seminar: Digitale Medien im Unterricht

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Am 31.1. findet im Rahmen der Ringvorlesung „Schlüsselprobleme“ der Gesellschaft an der TU Dresden eine Vorlesung zum Thema „Big Data, Citizen Science und Crowd Sourcing“ statt. Ich werde das Seminar dazu am 2.2. leiten. Ich verschiebe das Thema in Richtung Digitale Medien im Unterricht, da die Zielgruppe ausschließlich Lehramtsstudenten sind.

Die organisatorischen Voraussetzungen sind folgende: ich werde nicht vor Ort sein, sondern per Hangout zugeschaltet werden. Es gibt eine Todays-Meet-Gruppe, in der die Studierenden direkt Rückfragen stellen können, die ich im Verlauf der Seminarveranstaltung (hoffentlich) beantworten werde. Vor Ort unterstützt mich Josephine Sprawe, die bei der Organisation der Veranstaltung mitgewirkt hat. (Hoffentlich klappt die Technik ;)) Ich gehe davon aus, dass jeder Student* ein digitales Endgerät mit Internetzugang zur Verfügung hat – Smartphone reicht, Laptop ist komfortabler.

Momentaner Stand der Planung zum Ablauf: Ich werde zunächst allgemein etwas zu digitalen Medien im Unterricht sagen. Danach geht es um Lehrer und Schüler als Konsumenten von Webangeboten, anschließend um selbige als Produzenten. Weil letzteres das spannendste ist, werde ich auf diesen Punkt den Focus legen und auch (so hoffe ich) mit den Studierenden ein paar Ideen sammeln für den Einsatz digitaler Medien – natürlich in einem ZUMPad.

Zum Abschluss soll jeder noch in meinem Ethik-Kursblog kommentieren. Dazu habe ich bereits zwei Beiträge vorbereitet. Der erste allgemein zur „Welt von morgen“ ist bereits online, der zweite im engeren Sinn zu Big Data folgt am Samstag Sonntag. Ich werde versuchen, am Montag meine Schüler dazu zu motivieren bereits ihre Gedanken zu den Themen aufzuschreiben. (Ich hoffe, dass Blog hält den Ansturm zum Seminar am Donnerstag aus.)

Meine Prezi verlinke ich nach der Veranstaltung hier. Sie ist noch nicht finalisiert.

*ja, auch die Studentinnen, klaro!

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Rückblick 2016

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2016 war ganz ok.

Im Februar endete meine Elternzeit mit K3. Danach stieg ich wieder mit 18 Unterrichtsstunden ein. Das ging ganz gut, auch wenn die Umstellung am Anfang etwas holprig war. Seit dem neuen Schuljahr habe ich viele viele Freistunden, sodass ich einen Großteil des Unterrichts in der Schule vorbereiten kann. Der Nachteil ist, dass viel Zeit fest verplant und gebunden ist. Meine Unterrichtsvorbereitung geht inzwischen ganz locker flockig mit Evernote (konkrete Unterrichtsstunden) und Devon Think (Materialbox). Da ich die Materialsammlung für Geographie betreue, schreibe ich meinen Kollegen monatlich eine Mail mit den neuangekommenen Sachen sowie tollen Links. Bestes Tool (nicht nur) für letzteres ist für mich nach wie vor Twitter (aktueller Followerstand: 1038).

Dieses Schuljahr unterrichte ich alle Ethikklassen in meiner Schule (7,9,10,11,12) sowie einige in Geographie (5,10,11 (GK),12 (GK)). Dazu kommt, dass ich weiterhin die AG Schülerzeitung leite. Letztes Schuljahr gab es insgesamt 3 Ausgaben, dieses kommen wir, bedingt durch die Dokumentation der Projekttage, wahrscheinlich auf 4. Mit Scribus komme ich inzwischen ganz gut zurecht. Die Erstellung des Layouts dauert trotzdem noch recht lang.

Für die ZUM bin ich weiterhin 1. Vorsitzende. Unseren Rechenschaftsbericht haben wir hier im Rahmen des ZUM-Treffens im November online gestellt. 2017 wird die ZUM 20 Jahre alt. Wir beginnen langsam, dieses Jubiläum vorzubereiten.

Geredet habe ich viel in der Schule. Im Dezember verschlug es mir einige Male die Sprache, was allerdings hauptsächlich an meiner Erkältung lag. Außerdem sprach ich über digitale Medien im Ethikunterricht bei der Landestagung des Fachverbands.

Geschrieben habe ich auch etwas. Mein Vorsatz, jeden Monat wenigstens einen Blogbeitrag zu veröffentlichen hat in 11 Monaten geklappt (wenn ich diesen Beitrag noch im Dezember veröffentliche ;)). Meine Publikationsliste hat auch Zuwachs bekommen: Digitale Medien. in: Pfister / Zimmermann: Neues Handbuch des Philosophieunterrichts, 2016 S. 357 ff. Außerdem habe ich einen Beitrag für die Praxis Philosophie / Ethik geschrieben (Heft Migration und Moral, kommt 2017 raus). Ich merke jedoch, dass das im laufenden Unterrichtsbetrieb ganz schön stressig ist. Im Rahmen der Flüchtlingshilfe hier im Ort habe ich einige Blogbeiträge geschrieben, die meisten jedoch vorgefertigt bekommen und nur noch publizieren müssen. Dafür habe ich bei jedem Treffen der Orga-Gruppe (ca. aller 3 Wochen) das Protokoll geschrieben. Mein Arbeitskreis hat auch ein klein wenig Arbeit geleistet. Beim wöchentlichen Edchatde habe ich schon lange nicht mehr teil genommen, weil meine Kinder erst gegen 20:40 alle im Bett sind. Dann noch reinzukommen, habe ich ein paar Mal versucht, ist aber verdammt schwierig. Dafür habe ich beim Team Saar+ ordnungsgemäß die Tweets eingesammelt. Immerhin etwas Teilgabe.

Gereist bin ich zum ZUM-Workshop, zum Educamp nach Leipzig, zum ZUM-Vorstandstreffen und zum ZUM-Treffen. Virtuell reise ich jeden Monat zum virtuellen Treffen in Form des monatlichen Calls des Bündnis freie Bildung, ein echtes Treffen ist für Januar geplant.

Gelesen habe ich leider wieder nicht so viel. Auf der Gelesen-Liste stehen 9 Bücher, wobei die ersten beiden realistischerweise noch zu 2015 gehören. Viel Spaß macht mir übrigens immer das Lesen der Kommentare zu meinen versteckten Geocaches. Ich habe 13 eigene, davon ein Multi. Mein Ziel war es, 2016 auf 100 gefundene Caches zu kommen. Aktuell habe ich 157. Ziel erreicht 🙂

Ausblick 2017: Ich habe einige Projekte bereits geplant, u.a. einen Wiki-Workshop bei der GEW-Tagung zu digitalen Medien, ein Seminar zu einer Ringvorlesung an der TU-Dresden sowie wieder einen Beitrag für die Praxis Philosophie/Ethik. Außerdem, wenn alles gut geht, wird Ende Juli Kind4 auf die Bühne treten.

Link: Rückblick 2015

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Pläne und Projekte: Schuljahr 2016 / 17

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Das neue Schuljahr steht vor der Tür und schon jetzt wirft es seine Schatten voraus. Ich schreibe hier etwas über meine Pläne und Projekte in diesem Schuljahr, soweit sie jetzt schon fest stehen.

  • Unterrichten: Selbstverständlich steht das an erster Stelle. Ich unterrichte 75%, darunter alle Ethikklassen (7,9,10,11,12) sowie Geographie in Klasse 5, 10, 11 und 12, außerdem führe ich die SchülerzeitungsAG weiter. Meinen Stundenplan habe ich auch schon, er sieht ganz gut aus 🙂
  • Bloggen: Im Rahmen des Unterrichts werden die Ethikblogs weitergeführt, erstmals von beiden Oberstufenkursen. (Auch dieses Blog hier führe ich natürlich weiter. Ich habe aber keinen Redaktionsplan, etc. sondern schreibe, wenn es was zu schreiben gibt.)
  • Schreiben: ein geheimes Buchprojekt, zu dem ich einen klitzekleinen Teil beigetragen habe, außerdem schreibe ich an einem Artikel für eine Didaktikzeitschrift.
  • Vortragen: Eine Seminarveranstaltung im Rahmen einer Ringvorlesungsreihe zu Schlüsselproblemen der Gegenwart für Lehramtsstudenten ist in Planung. Mein Seminar dazu findet im Februar statt.
  • Bewerten: Ich darf Ethik-Referendare und ihre Lehrproben besuchen. Ich bin gespannt!
  • Rumreisen: Ich versuche, zum Frühjahrs-Educamp zu fahren, da es in BW statt findet (trotzdem 2h Fahrt für mich). Außerdem fahre ich natürlich zum ZUM-Mitgliedertreffen.
  • Zumeln: Das ist kein echtes Verb, schon klar – bei uns bedeutet es: ich arbeite für die ZUM. Der 1. Vorsitz bringt einiges an Mailaufkommen, etc. mit sich, sodass ich fast täglich dafür Zeit einplane. Außerdem findet im Oktober unser Mitgliedertreffen statt, s.o., welches sich mit der Vorbereitung des 20. Vereinsgeburtstages beschäftigt. Durch die ZUM bin ich ins Bündnis freie Bildung gerutscht, auch dafür braucht es etwas Zeit.
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