Categotry Archives: Projekte

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Februar 2019

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Wie letzten Monat auch fasse ich die wöchentliche Beiträge aus dem anderen Blog mit thematischem Bezug hier zusammen.

Gespräche. Ich mag meinen Beruf. In dieser Woche (die aus viel Schule bestand, s.o.) hatte ich einige wunderbare Gespräche mit Schülerinnen und Schülern rund um Ethik / Philosophie und das Leben an sich. Eigentlich habe ich in jeder Woche tolle Gespräche, aber in dieser häuften sie sich. Und: nachdem in der letzte Woche einige SchülerInnen am Fridays for Future-Streik teilgenommen hatten, ließ ich diese Woche bewusst das Auto stehen und lief oder fuhr mit dem Rad zur Schule. Das ist ganz nett, wenn man allein unterwegs ist. Wenn ich aber noch zwei Kinder mit in die Kita schaffen und selbst zur ersten Stunde muss, es regnet und das Kleinvolk am liebsten drinnen spielen will, wird es dann doch aufwendiger. Aber: geschafft.

Schreiben. Ich schreibe aktuell an einem Artikel für eine Zeitschrift über effiziente Unterrichtsvorbereitung – Tipps und Tricks. Gar nicht so einfach, sich da zu beschränken ;).

Digitale Schule. Vor 5 Jahren telefonierte ich etwa eine Stunde mit Jöran Muuß-Merholz und erzählte, wie ich digitale Medien im Unterricht nutze. Im Rahmen einer Bertelsmann Studie zum individuellen Lernen verfasste er unter anderem 10 Porträts von LehrerInnen aus ganz Deutschland, alle hatten von ihrem Unterrichtsalltag erzählt. Damit war er wohl etwas seiner Zeit voraus … inzwischen nutzen immer mehr Kolleginnen und Kollegen digitale Medien und das Interesse daran wächst. So brachte er diese 10 Porträts nochmals, nur geringfügig verändert, als Buch heraus – und in dieser Woche erhielt ich eins der Exemplare. Übrigens ist der Untertitel des Buches: „Was heute schon im Unterricht geht.“ – es müsste eigentlich heißen: „Was vor fünf Jahren schon im Unterricht ging und immer noch nicht überall normal ist“, aber das wäre wohl nicht verkaufsfördernd 

Mein Ethikblog, von dem ich damals erzählte, gibt es zwar nicht mehr, dafür aber ein anderes. Schon lange schwirrt mir im Kopf herum, nicht nur geschriebene Texte dort rein zu packen, sondern auch einen Podcast dazu zu machen. Das habe ich mit meiner Ethikgruppe in der Klasse 12 am Freitag erstmals in Angriff genommen. Sie diskutierten ca. 35 Minuten über Ehe für alle, Homosexualität und verschiedene Sichtweisen der Religion auf dieses Thema. Wir entscheiden gemeinsam nächste Woche, ob wir ihn veröffentlichen. Ich lauschte ja nur, fand es aber sehr spannend. Ich freue mich darüber, dass junge Menschen etwas zu sagen haben, Meinungen vertreten, hinterfragen und begründen.

Gebloggt. Für die ZUM schrieb ich einen Blogpost darüber, warum Werbung auf zum.de nötig ist. Und was wir mit dem Geld machen.

Uploadfilter. Ich las ein paar Artikel über den geplanten Uploadfilter. Es ist traurig und falls er tatsächlich kommt, wird sich für die ZUM einiges ändern (müssen). Falls du einigen EU-Abgeordneten die Meinung sagen willst: Anja Lorenz hat da einen ganz guten Vorschlag. Hier ist der Link zu einer Petition dagegen.

(Unser ZUM-Problem beschreibt Netzpolitik.org in kurzen Worten so: Betreiber von Internetplattformen müssen nach Artikel 13 des Vorschlags jedes von Nutzern hochgeladene Bild, jede Tonaufnahme und jedes Video vor der Veröffentlichung prüfen. Das gilt für Webseiten oder Apps, die von Nutzern erstellte Inhalte anbieten. Erfüllen lässt sich die Verpflichtung nur mit Filtern, die für kleine Anbieter teuer und schwer umsetzbar sind (…).)


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ZUM-Unterrichten

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Warum es hier in diesem Jahr etwas ruhiger war, liegt vor allem an der ZUM. Wenn Zeit gewesen wäre, hier was zu schreiben, habe ich oft für ZUM-Unterrichten was gemacht. 

ZUM-Unterrichten ist eine neue Plattform der ZUM, in der qualitativ hochwertige, freie Lernmaterialien veröffentlicht werden. Dazu war in den letzten 3 Jahren viel Vorarbeit, Konzeption, stupides Seitenumziehen, etc. nötig. Viele Diskussionen um Farben, Kästen, Inhalte usw. füllten Hangouts und Workshops. Seit dem Mitgliedertreffen im November 2018 ist die Seite nun online und mir fallen fast jeden Tag neue Inhalte ein, die ich „mal schnell“ einstellen möchte. Meist ist das natürlich nicht schnell gemacht, weil, wenn man schonmal da ist, kann man auch gleich noch dieses oder jenes…

Nawiedemauchsei, schaut mal rein. Am liebsten aber: meldet euch an und macht mit 😉 

Als letztes habe ich die Unterrichtsreihe zu Kinderrechten angelegt. Außerdem habe ich einen Teil meiner Kurzfilm-Serie inzwischen dort eingefügt. Und natürlich habe ich einige Unterrichtsideen und Materialien zu Ethik beigesteuert.

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Der #EDchatDE macht Sommerpause: Willkommen #SlowEDchatDE vom 16.07. – 02.09.2018

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(please scroll down for english version…)

Liebe #EDchatDE Community!
Auch nach bald fünf Jahren sind wir nicht müde und führen den EDchatDE fort, der am 10.09.2018 tatsächlich seinen 5. Geburtstag und einen Tag später seine 210. Ausgabe feiert.

Aber auch wir brauchen eine Sommerpause. Diese wird vom 30.05. bis zum 11.09. stattfinden. Naja, nicht so ganz.

#SlowEDchatDE vom 16.06. – 02.09.

In der Zeit vom 16.06. bis zum 02.09. wollen wir ein Experiment wagen und sind gespannt, wie ihr es an nehmt.

In einem SlowChat werden wir in dieser Zeit jeweils Montags, Mittwochs und Freitags um ca. 8.00 Uhr einen Tweet zu einem von uns festgelegten Wochenthema posten.

Zu diesen Fragen könnt ihr dann in gewohnter Weise diskutieren – allerdings mit viel mehr Zeit und gerne mit mehrfachen Antworten pro Frage. Zum gewohnten hashtag #EDchatDE kommt dann noch der #SlowEDchatDE mit dazu.

Wir werden den Chat über die Woche je nach zeitlichen Ressourcen verstärken oder auch mit diskutieren, oder eben auch nicht.

Die Themen, Fragen und jeweiligen Wochenmoderatoren seht ihr hier (wird aktualisiert):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.


#EDchatDE takes a summer break: Welcome #SlowEDchatDE from 16 July – 02 September 2018

Dear #EDchatDE Community!

Even after almost five years we are not tired and will continue with EDchatDE, which will actually celebrate its 5th anniversary on 10th September 2018, and its 210th edition one day later.

But we also need a summer break. This is going to be from 30 May to 11 September. But not really.

 

#SlowEDchatDE from 16 June – 2 September

From 16 June to 2 September we want to dare an experiment and are curious how you will react.

In a SlowChat we will post a tweet on a weekly topic of our choice on Mondays, Wednesdays and Fridays at around 8.00 a.m. during this time.

You can discuss these questions in the usual way – but with much more time and, if you like, multiple answers per question. In addition to the usual hashtag #EDchatDE, the hashtag #SlowEDchatDE will be added.

We will join or intensify the discussion in the chat over the week – or we won’t, depending on our time resources.

You can see the topics, questions and the respective weekly moderators here (will be updated & translated):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Have fun with #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.

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Mini-Fortbildung auf Bestellung

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Vor einigen Wochen habe ich folgenden Aushang im Lehrerzimmer gemacht: 

Es haben sich tatsächlich jeweils montags drei Kollegen eingetragen. Die Minifortbildung zu Mathe digital findet jetzt am kommenden Montag statt, die andere am Montag nach den Ferien.

Ich bin gespannt, auf welche Resonanz es stößt. Ich werde die Zusammenfassung dann hier einstellen.

Die Idee der Minifortbildungen kam übrigens nicht von mir, ich habe sie in einem Tweet entdeckt und das Vorhaben schon lange im Hinterkopf. Zum Anfang des neuen Jahres und mit all den guten Vorsätzen ( 😉 ) legte ich gleich los. Übrigens hat mir eine Kollegin schon gesagt, das sie 15 Minuten zu kurz findet und gern mehr Zeit hätte…


Übrigens habe ich noch einige Ideen für solche Miniforbildungen, z.B. Erinnerung sichtbar machen und das Projektwiki.

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das war 2017 – Rückblick

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Der Januar begann mit den Vorbereitungen zu einem Seminar zu digitalen Medien im Unterricht. Außerdem war ich beim ersten Treffen des Bündnis freie Bildung in Frankfurt, bei dem auch ein Podcast über das Bündnis entstanden ist. Im März durfte ich im Rahmen der GEW-Tagung zur Arbeit mit Wikis und Etherpads referieren, anschließend im Barcamp noch zur Vernetzung von Lehrern via Twitter. Zusätzlich war ich im März beim ZUM-Workshop, der zusammen mit einem Hackathon von Edusharing veranstaltet wurde, in Frankfurt. Im April fand das Educamp in Bad Wildbad statt. Im Mai habe ich beim COER 17 mit gemacht. Kurz vor dem Beginn meines Mutterschutzes in den Pfingstferien warteten noch zwei größere Ereignisse auf mich: wir waren zu fünft in London. Dort waren wir u.a. am Themse-Flutwehr und selbstverständlich beim Nullmeridian in Greenwich. Außerdem wurde ich zur Oberstudienrätin ernannt. Im Juli nahm ich noch mündliche Abiturprüfungen ab, dann kam der Abiball und 3h nach meiner Rückkehr von selbigem machte sich K4 auf den Weg. Der Sommer stand ganz im Zeichen von #Kind4. Im September fuhren dann nur wir zwei nach Frankfurt zum Dalai Lama. Ab Ende September war ich wieder in Teilzeit arbeiten: meine beiden Ethik-Oberstufenkurse sowie die AG Schülerzeitung. Ich bloggte über meine digitale Unterrichtsvorbereitung seit 2012. Im November fand das 20. Jubiläum der ZUM statt und einige der ZUM-Projekte erhielten einen OER-Award bzw. Nominierungen. Nebenbei habe ich viel genäht, gestempelt und gebastelt.

2017 war für mich/uns ein ereignisreiches und gutes Jahr.

gelesen:

Kino/Serie/Podcasts:

  • haha, allein für Kino lohnen sich die Aufzählungszeichen gar nicht. Immerhin war ich ein Mal im Kino: zum Marx-Film. Philosophenkino. Leider ohne so viel Tiefe wie der Hannah-Arendt-Film
  • The Grown (Netflix, Staffel 1&2)
  • The Big Bang Theory (bis einschl. Staffel 9)
  • Dr. Who (ich weiß nicht mehr, bis zu welcher Staffel, 5 oder 6)
  • fast jede Folge der Lage der Nation gehört. Der Weihnachtsmann brachte mir ein Abo.

Entdeckung des Jahres:

  • Schneegestöber und Schneemannsuppe
  • mein Bullet Journal. Ich führe es seit April und bin sehr begeistert. Ich habe mehr Überblick über wichtiges / to dos und Termine, weil wirklich alles an einem Platz steht und ich vieles auch wieder finde. Außerdem kann ich dort auch ein wenig rumkritzeln (s.u.).

Ausblicke:

Ich merke, dass mir zur Zeit die Energie und auch die Zeit für größere Projekte, auch z.B. für Artikel in Zeitschriften fehlt – und dass ich tatsächlich auch mal ablehnen kann. Ein paar Sachen habe ich mir aber dennoch vorgenommen: ich möchte Handlettering üben, mehr lesen und meine Nähliste wächst auch schneller als ich sie abhaken kann. Wenn K4 ein Jahr alt ist, gehe ich wieder mehr arbeiten (ok, nur 3 Wochen erstmal, dann sind Sommerferien 😉 – aber dann ab September so richtig, 75%. Außerdem werkeln wir bei der ZUM am neuen Wiki, was auch zunehmend mehr Aufmerksamkeit fordert – aber dann hoffentlich gut wird 🙂

Rückblicke: 2016, 2015 (in Bildern und in Worten), 2013, 2012

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Print lebt! – zumindest als Schülerzeitung

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Da ich jetzt schon öfter nach der Organisation der Schülerzeitung gefragt wurde, versuche ich mal meine Erfahrungen etwas aufzuschreiben.

Ich mache das Layout, da meine AG-Schüler erst in der 5.-8. Klasse sind und teilweise noch mit Word kämpfen. Bei älteren Schülern mit vernünftigen Rechnern kann man das auch an die Schüler übertragen. Ich nutze Scribus, ein Open Source-Programm. Man kann damit viel machen, muss sich aber erst reinfuchsen. Die erste Ausgabe sah noch ganz schön doof aus, inzwischen bin ich ganz zufrieden – auch wenn es nicht so mega-stylie-mäßig aussieht, wie die Zeitschriften am Zeitschriftenkiosk. Es gibt auch ein Wiki mit einer ganz guten Einführung zu Scribus. Die Bilder hier auf der Seite sind alles Screenshots von Scribus. 

Zur Organisation: wir machen 3 Ausgaben pro Schuljahr. Sie erscheinen jeweils in der Woche vor den Weihnachtsferien, vor den Osterferien und vor den Sommerferien. Am Anfang schauen wir, was wir für Termine haben und verteilen, wer wohin geht und darüber schreibt. Meist ergibt sich aber auch spontan noch viel. Außerdem überlegen wir, welche Themen wir noch rein nehmen wollen. In der letzten Sommerferienausgabe haben wir z.B. einen Freibadtest der Freibäder hier in der Umgebung gemacht – zwei haben ein paar Kategorien aufgeschrieben, was für jedes Freibad unbedingt drin sein muss und dann haben wir die Bäder aufgeteilt, sodass jeder in sein Stamm-Bad ging und alles ausgefüllt hat. Meist haben wir auch Interviews mit neuen Kollegen oder mit scheidenden Lehrern drin. Außerdem oft ein Interview oder einen Bericht über tolle Freizeitaktivitäten von Schülern – einer z.B. tanzt, andere singen, einer fotografiert, etc.

Außerdem gibt es Berichte über die Austausche, ein Rätsel (da überlegen sie sich jedesmal was anderes, das ist total toll) und einen Bericht von einem ehemaligen Schüler – den Kontakt stelle ich her und die Ehemaligen schreiben über ihre Zeit nach dem Abi, meist Auslandsaufenthalte oder was sie eben so gemacht haben. Das ist sehr spannend und zeigt, dass es noch eine Welt „da draußen“ gibt. Außerdem hatten wir schon zwei Mal einen Bericht von Schülern, die während der Schulzeit eine Zeit lang im Ausland verbracht hatten. (Das Inhaltsverzeichnis ist von der Sommer-Ausgabe. Ich sehe gerade erst, dass dort ein Tippfehler drin ist…. bisher ist das wohl niemandem aufgefallen ;)) Aktuell bereiten wir die Weihnachtsausgabe vor. Dazu hat die AG eine Umfrage unter der Schülerschaft über die Schülerzeitung durchgeführt. (hier kommt dann der Link rein, wenn ich dazu was gebloggt habe ;))

 

Meist liegen wir so zwischen 48 und 56 A5-Seiten (Seitenzahl muss durch 4 teilbar sein). Wir drucken bei ESF. Wir verkaufen meist an 3 Schultagen mit entsprechender Beschallung auf dem Schulhof. Bei etwa 400 Schülern haben wir eine Auflage von 150 Stück, die wir aber selten sofort komplett los werden. Wir verkaufen auch manchmal bei Elternabenden (wenn welche für alle Klassenstufen sind) oder bei Elternsprechtagen. Dadurch habe ich zur Zeit nur noch von den letzten beiden Ausgaben Exemplare. Alle anderen sind verkauft. Außerdem muss man noch Belegexemplare für die AG, die Werbekunden, die Schulleitung, das Archiv und die Schulbücherei (dort wird sie erst ein-zwei Wochen nach dem Verkauf ausgelegt) einplanen. Seit diesem Schuljahr haben wir auch ein „Eltern-Abo“ für die vergesslichen Schüler/Eltern, die gern eine Schülerzeitung haben wollen, den Verkauf aber aus welchen Gründen auch immer regelmäßig verpassen. Die Schüler bekommen automatisch die Schülerzeitung in die Klasse gebracht, zahlen dafür aber 5€ fürs ganze Schuljahr. (Auch ein Lehrer nutzt dieses Angebot ;))

Eine Zeitung kostet 1€. Der Rest (meist die Hälfte des Betrages) wird über Werbung finanziert. Die Geschäfte und Firmen der Umgebung zahlen für eine A5-Seite 30€, bei Diercke gibts 50€ (allerdings nur ein Mal pro Jahr pro Schule), bei Schultopf gibts 100€, bei adbrixx legt man es selber fest.

Die AG trifft sich jede Woche, donnerstags 7./8. Stunde. Da ich meist ein Mittagsschlaf-Kind zu Hause habe, treffen wir uns oft bei mir. Die AG bekommt von mir einen großen Topf Nudeln und Soße gekocht, dann essen sie, anschließend kriegen sie Stifte und Papier bzw. Laptop oder Tablet in die Hand und schreiben los. Meist hat noch jemand was gebackenes mit. Dieses Schuljahr sind 12 Schüler in der AG. 

ach ja: Facebook-Seite gibts auch (ich habe die AG erst vor 2 Jahren übernommen). Außerdem haben wir eine offizielle Schul-Mailadresse, sodass wir auch bei Werbe-Anfragen ganz seriös rüber kommen (hoffe ich…).

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#COER17

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Ich habe mal wieder bei einem MOOC mitgemacht, dem COER17. Es ging um OER, also Offene Bildungsressourcen. Zugegeben: es war ein Heimspiel und ich habe nicht wirklich viel Zeit investiert – in den 4 Kurswochen etwa 15 Minuten pro Woche. Da ich vor einigen Jahren schonmal am COER teilgenommen habe, hat mich vor allem die Neubearbeitung interessiert. Es sind viele neue Videos gedreht worden und der Focus liegt ganz klar auf den Lizenzen und dem Umgang damit. Das ist sicherlich für Neulinge ganz nützlich und hilfreich. Das Forum finde ich mehr als umständlich, denn man kann keine echten Diskussionen führen, auch wird eine Vernetzung sehr stark erschwert. Für mich ist der „Gewinn“ aus dem Kurs deshalb eher nicht sonderlich groß, aber immerhin habe ich durchgehalten 😉

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gelesen: das kurze Leben der Sophie Scholl & Einbruch der Wirklichkeit: auf dem Flüchtlingstreck durch Europa

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Das kurze Leben der Sophie Scholl von Hermann Vinke und Inge Aicher-Scholl (Kindle-Version)

Das Buch habe ich ohne großes Vor-Interesse ausgewählt. Ich wusste lediglich von einem Kollegenausflug, dass die Freundin von Sophie Scholl eine Zeit lang im Nachbarort wohnte und Sophie demnach auch gelegentlich hier in der Gegend war. Dennoch habe ich das Buch recht schnell gelesen. Die Stimmung beim Lesen wechselte zwischen aufrichtiger Bewunderung und Entsetzen über die ungerechten Zustände. Das Buch geht chronologisch vor: von der unbeschwerten Kindheit und der Suche nach eigener Identität über die Schulzeit in Ulm und die beginnende Studienzeit in München bis hin zur Verhaftung, Verhandlung und Hinrichtung. Durch die verschiedenen Personen, die über Sophie berichten (teils aus dem Archiv, teils aus Interview nur für das Buch, teils aus Briefen), bekommt man immer wieder neue Einblicke in ihr Leben, ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Hinzu kommt, dass sie wohl eine gute Zeichnerin war. Es sind einige im Buch enthalten. Das Buch brachte mir auch die „weiße Rose“ näher, denn natürlich lässt sich das Leben von Sophie Scholl nicht unabhängig von ihrem Bruder Hans erzählen.

Über Inge Aicher-Scholl bin ich auf den Podcast vom 27.3.17 mit ihrem Mann: Otl Aicher gestoßen, der für viele der gängigen Piktogramme verantwortlich ist.

Navid Kermani: Einbruch der Wirklichkeit: Auf dem Flüchtlingstreck durch Europa

Das zweite Buch von Kermani, das ich las. Und wieder: aufwühlend und ernüchternd. Ich mag seinen Stil, die Dinge schonungslos zu beschreiben, andere durch Leerstellen bewusst interessant und nachdenklich zu hinterlassen. Er beschreibt im Buch Stationen der Flüchtlingsroute über den Balkan, wobei er in entgegengesetzter Richtung reist. Erschreckend, bedrückend, verständnislos, warum Menschen so etwas zugemutet wird.

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Bündnis freie Bildung – gemeinsam für OER

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Als Vertreter der ZUM bin ich beim Bündnis freie Bildung dabei. Dieses Bündnis ist ein loser Zusammenschluss verschiedener Organisationen und Institutionen mit dem Ziel, OER und freie Bildung mehr bei politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu bringen. Im Januar haben wir uns einen Tag lang in Frankfurt getroffen und die Ziele für 2017 festgelegt. (Ich schrieb darüber.)

Zusammen mit René Pickhardt sprach ich mit Jöran im Anschluss an das Treffen über das Bündnis und die Ziele. Seit heute könnt ihr euch den Podcast anhören. (Ich habe ihn mir noch nicht angehört, möchte lieber nicht hören, was ich da so spontan von mir gegeben habe ;))

Das war übrigens schon das 3. Mal, dass ich mit Jöran sprach (1: Wikis, 2:  ZUM).

 

Bild: Podcast mit René und Jöran (CC BY 4.0 by Valentin Muenscher)

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Seminar: Digitale Medien im Unterricht

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Am 31.1. findet im Rahmen der Ringvorlesung „Schlüsselprobleme“ der Gesellschaft an der TU Dresden eine Vorlesung zum Thema „Big Data, Citizen Science und Crowd Sourcing“ statt. Ich werde das Seminar dazu am 2.2. leiten. Ich verschiebe das Thema in Richtung Digitale Medien im Unterricht, da die Zielgruppe ausschließlich Lehramtsstudenten sind.

Die organisatorischen Voraussetzungen sind folgende: ich werde nicht vor Ort sein, sondern per Hangout zugeschaltet werden. Es gibt eine Todays-Meet-Gruppe, in der die Studierenden direkt Rückfragen stellen können, die ich im Verlauf der Seminarveranstaltung (hoffentlich) beantworten werde. Vor Ort unterstützt mich Josephine Sprawe, die bei der Organisation der Veranstaltung mitgewirkt hat. (Hoffentlich klappt die Technik ;)) Ich gehe davon aus, dass jeder Student* ein digitales Endgerät mit Internetzugang zur Verfügung hat – Smartphone reicht, Laptop ist komfortabler.

Momentaner Stand der Planung zum Ablauf: Ich werde zunächst allgemein etwas zu digitalen Medien im Unterricht sagen. Danach geht es um Lehrer und Schüler als Konsumenten von Webangeboten, anschließend um selbige als Produzenten. Weil letzteres das spannendste ist, werde ich auf diesen Punkt den Focus legen und auch (so hoffe ich) mit den Studierenden ein paar Ideen sammeln für den Einsatz digitaler Medien – natürlich in einem ZUMPad.

Zum Abschluss soll jeder noch in meinem Ethik-Kursblog kommentieren. Dazu habe ich bereits zwei Beiträge vorbereitet. Der erste allgemein zur „Welt von morgen“ ist bereits online, der zweite im engeren Sinn zu Big Data folgt am Samstag Sonntag. Ich werde versuchen, am Montag meine Schüler dazu zu motivieren bereits ihre Gedanken zu den Themen aufzuschreiben. (Ich hoffe, dass Blog hält den Ansturm zum Seminar am Donnerstag aus.)

Meine Prezi verlinke ich nach der Veranstaltung hier. Sie ist noch nicht finalisiert.

*ja, auch die Studentinnen, klaro!

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