Categotry Archives: Internet

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Barcamp 1-2-3-4viele

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Ich mag Barcamps. Sie bieten viele Möglichkeiten, das Wissen der vielen Menschen anzuzapfen, das sie sonst für sich behalten würden. Es gibt viele gut geplante Pausen, in denen man ins Gespräch kommen kann. Sie frustrieren ein wenig, weil man nie alles, was man hören/sehen/erleben möchte, besuchen kann, weil so viel parallel liegt. Die Schwelle, jemanden hinterher darauf anzusprechen, ist aber sehr gering.

Im Vorfeld des letzten Barcamps überlegte ich, bei wie vielen ich inzwischen war. Ich habe leider nicht zu allen einen Blogpost geschrieben.

Mit dem OERCamp in Lübeck habe ich also das Dutzend in 10 Jahren voll gemacht. Mal sehen, was noch kommt 🙂

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Ethikunterricht mit digitalen Medien

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Damit beschäftigt sich das aktuelle Heft der Ethik&Unterricht. Herausgeber ist Patrick Baum, der auch auf Twitter vertreten ist. Man merkt dem Heft deutlich an, dass es von jemandem konzipiert wurde, der im Thema drin ist. So ist beispielsweise jedes Unterrichtsbeispiel nach dem SAMR-Modell bewertet. Außerdem sind ein Großteil der Autoren die üblichen Verdächtigen meiner Timeline:

Weil ich mir vorgenommen habe, nicht mehr so viele Dinge aufzubewahren, habe ich mir überlegt, dass ich von meinen 3 Belegexemplaren zwei in der Ethik- und Philosophielehrer-Gruppe bei Facebook verlose. (Ja, ich weiß, Facebook … ) Die Verlosung ist seit gestern Abend online und hat bereits 16 Kommentare. Aufgabe, um in den Lostopf zu hüpfen ist es davon zu berichten, wie man selbst digitale Medien im Ethikunterricht einsetzt. Ich werde aus den Ideen evtl. noch einen Wiki-Artikel basteln, mal sehen.

Diese Facebook-Gruppe hatte ich irgendwann mal 2011 gegründet, weil ich fand, dass etwas Austausch ganz gut ist. Inzwischen hat die Gruppe fast 500 Mitglieder und sie wird tatsächlich täglich so genutzt, wie ich mir das dachte. Fragen werden recht zügig beantwortet, viele erzählen von ihren Erfahrungen und bieten damit Inspiration. Ich halte das nach wie vor für eine gute Idee.

edit: fast vergessen: ich habe auch einen Beitrag für das Heft geschrieben. Es geht um Ideen zur Arbeit mit dem ZUMPad am Thema Verantwortung. Alle recht einfach nachzumachen und beim ZUMpad sind die Einstiegshürden ja generell recht niedrig. Insofern hoffe ich, dass mehr Lehrer/Innen den Mut haben, es einfach mal auszuprobieren 🙂 Leider fehlt im Heft mein Screenshot, der die Ziffern erklärt und auf den auch im Text hingewiesen wird. Hier ist er:

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Februar 2019

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Wie letzten Monat auch fasse ich die wöchentliche Beiträge aus dem anderen Blog mit thematischem Bezug hier zusammen.

Gespräche. Ich mag meinen Beruf. In dieser Woche (die aus viel Schule bestand, s.o.) hatte ich einige wunderbare Gespräche mit Schülerinnen und Schülern rund um Ethik / Philosophie und das Leben an sich. Eigentlich habe ich in jeder Woche tolle Gespräche, aber in dieser häuften sie sich. Und: nachdem in der letzte Woche einige SchülerInnen am Fridays for Future-Streik teilgenommen hatten, ließ ich diese Woche bewusst das Auto stehen und lief oder fuhr mit dem Rad zur Schule. Das ist ganz nett, wenn man allein unterwegs ist. Wenn ich aber noch zwei Kinder mit in die Kita schaffen und selbst zur ersten Stunde muss, es regnet und das Kleinvolk am liebsten drinnen spielen will, wird es dann doch aufwendiger. Aber: geschafft.

Schreiben. Ich schreibe aktuell an einem Artikel für eine Zeitschrift über effiziente Unterrichtsvorbereitung – Tipps und Tricks. Gar nicht so einfach, sich da zu beschränken ;).

Digitale Schule. Vor 5 Jahren telefonierte ich etwa eine Stunde mit Jöran Muuß-Merholz und erzählte, wie ich digitale Medien im Unterricht nutze. Im Rahmen einer Bertelsmann Studie zum individuellen Lernen verfasste er unter anderem 10 Porträts von LehrerInnen aus ganz Deutschland, alle hatten von ihrem Unterrichtsalltag erzählt. Damit war er wohl etwas seiner Zeit voraus … inzwischen nutzen immer mehr Kolleginnen und Kollegen digitale Medien und das Interesse daran wächst. So brachte er diese 10 Porträts nochmals, nur geringfügig verändert, als Buch heraus – und in dieser Woche erhielt ich eins der Exemplare. Übrigens ist der Untertitel des Buches: „Was heute schon im Unterricht geht.“ – es müsste eigentlich heißen: „Was vor fünf Jahren schon im Unterricht ging und immer noch nicht überall normal ist“, aber das wäre wohl nicht verkaufsfördernd 

Mein Ethikblog, von dem ich damals erzählte, gibt es zwar nicht mehr, dafür aber ein anderes. Schon lange schwirrt mir im Kopf herum, nicht nur geschriebene Texte dort rein zu packen, sondern auch einen Podcast dazu zu machen. Das habe ich mit meiner Ethikgruppe in der Klasse 12 am Freitag erstmals in Angriff genommen. Sie diskutierten ca. 35 Minuten über Ehe für alle, Homosexualität und verschiedene Sichtweisen der Religion auf dieses Thema. Wir entscheiden gemeinsam nächste Woche, ob wir ihn veröffentlichen. Ich lauschte ja nur, fand es aber sehr spannend. Ich freue mich darüber, dass junge Menschen etwas zu sagen haben, Meinungen vertreten, hinterfragen und begründen.

Gebloggt. Für die ZUM schrieb ich einen Blogpost darüber, warum Werbung auf zum.de nötig ist. Und was wir mit dem Geld machen.

Uploadfilter. Ich las ein paar Artikel über den geplanten Uploadfilter. Es ist traurig und falls er tatsächlich kommt, wird sich für die ZUM einiges ändern (müssen). Falls du einigen EU-Abgeordneten die Meinung sagen willst: Anja Lorenz hat da einen ganz guten Vorschlag. Hier ist der Link zu einer Petition dagegen.

(Unser ZUM-Problem beschreibt Netzpolitik.org in kurzen Worten so: Betreiber von Internetplattformen müssen nach Artikel 13 des Vorschlags jedes von Nutzern hochgeladene Bild, jede Tonaufnahme und jedes Video vor der Veröffentlichung prüfen. Das gilt für Webseiten oder Apps, die von Nutzern erstellte Inhalte anbieten. Erfüllen lässt sich die Verpflichtung nur mit Filtern, die für kleine Anbieter teuer und schwer umsetzbar sind (…).)


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Januar 2019

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Ich sollte mehr bloggen…. ich trage also den Januar nach. Im anderen Blog schreibe ich seit Jahresanfang jede Woche eine Kurzzusammenfassung. Die Dinge, die zeitgemäße Bildung oder Schule allgemein betreffen, werde ich monatlich hier sammeln.

Schreiben: Nachdem ein Mitstreiter im ZUM-unterrichten so wunderbares Unterrichtsmaterial über die griechische Antike eingestellt hat, habe ich zumindest Sokratesergänzt. Platon steht noch aus ;).

Ordnen: vor einigen Jahren (*hust*) bekam ich einen Brief, dass ich für meine Versorgungsauskunft (aka Berechnung der Pensionsansprüche) meinen beruflichen Werdegang lückenlos darstellen muss: als Tabelle mit Belegen. Bisher immer beiseite geschoben – nun wirklich mal erledigt und dabei gleich mal einen Ordner mit wichtigen Unterlagen angelegt, diese eingescannt und vieles andere entsorgt – wenn es brennt, schnappe ich mir diesen Ordner  Habt ihr auch so einen Ordner? Und wenn ja: was ist bei euch drin? Bei mir sind bis jetzt die Geburtsurkunden, Vaterschafts-und Sorgeerklärungen, Abschlusszeugnisse und Infos über Versicherungen drin. Außerdem habe ich die Serie von Marie Kondo auf Netflix angefangen. Es arbeitet.

Arbeiten: meine Schüler schrieben viel im Ethikblog. Ich las und freute mich über die Gedanken, Argumente, Positionen. Viel zu schade, wenn nur ich das lese!

gelesen: ich las einen Artikel zur #10yearschallenge. Zahlreiche Nutzer bei Facebook, Instagram und Twitter zeigten von sich Bilder von 2009 und 2019. Im Artikel geht es darum, wofür diese Daten nützlich sein könnten. Eine Möglichkeit ist, dass damit die Gesichtserkennungssoftware auf Alterungsprozesse trainiert werden kann. Ein positiver Nutzen wäre, dass auch nach Jahren noch ein recht genaues Bild von vermissten Personen (oder Kindern) veröffentlicht werden könnte. Es gibt aber auch sehr viel Missbrauchspotential…

Humans are the connective link between the physical and digital worlds. Human interactions are the majority of what makes the Internet of Things interesting. Our data is the fuel that makes businesses smarter and more profitable.

We should demand that businesses treat our data with due respect, by all means. But we also need to treat our own data with respect. (Quelle)

Außerdem las ich einen Artikel über die Bindungsprobleme der Kriegskinder (und Kriegsenkel?), da sie mit dem Buch „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ erzogen wurden. Das erklärt ein Stück weit für mich die grundsätzliche Gegenbewegung der absoluten Bedürfnisorientierung, die seit einigen Jahren durch die Blogs schwappt. Beides war mir bisher suspekt, ohne es genau benennen zu können. Der Artikel erhellte daher einiges.

Greta. Am Freitag waren mehrere meiner Schüler bei den Fridays for Future – Streiks in der nächst größeren Stadt. Ich finde das richtig und wichtig. Ich habe schon vor einiger Zeit mit einigen Ethikgruppen Reden von Greta Thunberg angeschaut. Es wird Zeit, dass sich etwas bewegt und dass die Jugendlichen zeigen, dass ihnen das Thema am Herzen liegt.

Datenschutzbehörde. Nun, mit dem Datenschutzbeauftragten hatte ich unfreiwillig zu tun, denn die ZUM hatte (vermutlich schon 2011/12) ein Datenleck. Es betrifft glücklicherweise „nur“ etwa 1700 Datensätze – also nur einen eher kleinen Teil der ZUM-Nutzer. Aber ärgerlich ist es trotzdem und einiges an Zusatzgeschäft…

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ZUM-Unterrichten

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Warum es hier in diesem Jahr etwas ruhiger war, liegt vor allem an der ZUM. Wenn Zeit gewesen wäre, hier was zu schreiben, habe ich oft für ZUM-Unterrichten was gemacht. 

ZUM-Unterrichten ist eine neue Plattform der ZUM, in der qualitativ hochwertige, freie Lernmaterialien veröffentlicht werden. Dazu war in den letzten 3 Jahren viel Vorarbeit, Konzeption, stupides Seitenumziehen, etc. nötig. Viele Diskussionen um Farben, Kästen, Inhalte usw. füllten Hangouts und Workshops. Seit dem Mitgliedertreffen im November 2018 ist die Seite nun online und mir fallen fast jeden Tag neue Inhalte ein, die ich „mal schnell“ einstellen möchte. Meist ist das natürlich nicht schnell gemacht, weil, wenn man schonmal da ist, kann man auch gleich noch dieses oder jenes…

Nawiedemauchsei, schaut mal rein. Am liebsten aber: meldet euch an und macht mit 😉 

Als letztes habe ich die Unterrichtsreihe zu Kinderrechten angelegt. Außerdem habe ich einen Teil meiner Kurzfilm-Serie inzwischen dort eingefügt. Und natürlich habe ich einige Unterrichtsideen und Materialien zu Ethik beigesteuert.

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#slowedchatde ethische Urteilsbildung

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Zur Zeit ist Sommerpause beim Edchatde. Während dieser Sommermonate probieren wir ein anderes Format aus: Slowedchat. Beim regulären Edchat kann ich zur Zeit nicht dabei sein, weil ich da meist die Kinder ins Bett bringe oder den Tag nachbespreche, o.ä. Deshalb kommt mir dieses neue Format sehr gelegen: drei Mal in der Woche gibt es eine Frage zu einem bestimmten Thema. In der letzten Woche ging es um ethische Urteilsbildung in allen Fächern.

Es folgt eine Zusammenfassung:

F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

Das interessierte mich natürlich besonders, da ich immer denke, eigentlich wäre es schon komisch, wenn die Schülerinnen und Schüler nur bei mir im Unterricht ethische Fragen diskutieren würden. Als Beispiele kamen unter anderem Mist von zu Hause, hohe (unangemessene) Berufsziele, Übernimmt der Entdecker eines Naturgesetzes die Verantwortung für die Folgen? Thema Kernphysik, Kernwaffen, Wasserstoffbombe. Lässt sich heute auch auf das web übertragen: Filterblase etc., Personalentlassung, Ungleichheit, Armut, Ressourcenverteilung, Mülltrennung, nachhaltiges Leben.

F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

Je nach Fach wird diesen Diskussionen mehr oder weniger Raum gegeben (was ich völlig ok finde). Eine Kollegin schrieb, dass sie die Diskussionen stark lenkt, da es für die Schüler meist nur schwarz und weiß gibt. Eine andere schrieb, dass sie Provokationen und Meinungen oft auch bewusst stehen lässt, da sie in anderen weiter arbeiten. Diese beiden Erfahrungen habe ich auch bereits gemacht. Neulich sagte jemand zu mir (allerdings in einem anderen Kontext): „egal was ich sage, auch wenn die Person xy noch so cool tut, Worte treffen und entfalten ihre Wirkung. Sie arbeiten.“ Ich versuche das immer mehr zu beherzigen und bewusst zu nutzen.

F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

Dazu hat niemand was geschrieben. Vielleicht war die Frage zu unkonkret oder es gibt einfach keine Wünsche. Je nach dem, wie ich zeitlich dazu komme, schreibe ich vielleicht mal noch was dazu hier im Blog.

Vielen Dank an Anja, EvaLie, Martin, Oliver und Bettina fürs Mitmachen!

Diese Woche geht es übrigens um Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

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freie Unterrichtsmaterialien finden, rechtssicher einsetzen, selbst machen und teilen …

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Jöran schrieb ein interessantes Buch zu OER. Jedenfalls fand es in unserem Lehrerzimmer jemand so interessant, dass mein Exemplar inzwischen nicht mehr dort liegt…

Eigentlich sollten die Steckbriefe von OER-Praktikern mit ins Buch, dafür war dann aber kein Platz mehr. So wurden sie in den letzten Wochen online auf der Buchwebseite veröffentlicht. Ein Blick lohnt sich sowohl auf das Buch als auch auf die anderen OER-Praktiker. (hier ist mein Steckbrief)

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Der #EDchatDE macht Sommerpause: Willkommen #SlowEDchatDE vom 16.07. – 02.09.2018

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(please scroll down for english version…)

Liebe #EDchatDE Community!
Auch nach bald fünf Jahren sind wir nicht müde und führen den EDchatDE fort, der am 10.09.2018 tatsächlich seinen 5. Geburtstag und einen Tag später seine 210. Ausgabe feiert.

Aber auch wir brauchen eine Sommerpause. Diese wird vom 30.05. bis zum 11.09. stattfinden. Naja, nicht so ganz.

#SlowEDchatDE vom 16.06. – 02.09.

In der Zeit vom 16.06. bis zum 02.09. wollen wir ein Experiment wagen und sind gespannt, wie ihr es an nehmt.

In einem SlowChat werden wir in dieser Zeit jeweils Montags, Mittwochs und Freitags um ca. 8.00 Uhr einen Tweet zu einem von uns festgelegten Wochenthema posten.

Zu diesen Fragen könnt ihr dann in gewohnter Weise diskutieren – allerdings mit viel mehr Zeit und gerne mit mehrfachen Antworten pro Frage. Zum gewohnten hashtag #EDchatDE kommt dann noch der #SlowEDchatDE mit dazu.

Wir werden den Chat über die Woche je nach zeitlichen Ressourcen verstärken oder auch mit diskutieren, oder eben auch nicht.

Die Themen, Fragen und jeweiligen Wochenmoderatoren seht ihr hier (wird aktualisiert):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.


#EDchatDE takes a summer break: Welcome #SlowEDchatDE from 16 July – 02 September 2018

Dear #EDchatDE Community!

Even after almost five years we are not tired and will continue with EDchatDE, which will actually celebrate its 5th anniversary on 10th September 2018, and its 210th edition one day later.

But we also need a summer break. This is going to be from 30 May to 11 September. But not really.

 

#SlowEDchatDE from 16 June – 2 September

From 16 June to 2 September we want to dare an experiment and are curious how you will react.

In a SlowChat we will post a tweet on a weekly topic of our choice on Mondays, Wednesdays and Fridays at around 8.00 a.m. during this time.

You can discuss these questions in the usual way – but with much more time and, if you like, multiple answers per question. In addition to the usual hashtag #EDchatDE, the hashtag #SlowEDchatDE will be added.

We will join or intensify the discussion in the chat over the week – or we won’t, depending on our time resources.

You can see the topics, questions and the respective weekly moderators here (will be updated & translated):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Have fun with #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.

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Twitterchat im Ethikunterricht

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Über Twitter hatte ich schon länger Kontakt mit Eymen Khamassi, einem Philosophie-Lehramts-Studenten aus Köln. Er schrieb seine Examensarbeit über digitale Medien im Ethik- und Philosophieunterricht. Er schrieb mir von einem Twitterchat mit Schülern. Ich wollte das schon länger mal ausprobieren und so probierte ich genau sein Setting aus. Ich hatte dadurch weniger Vorarbeit und er konnte seine Idee im echten Unterrichtsalltag umgesetzt sehen. Ich schreibe jetzt ein wenig zur Vorbereitung, Durchführung und zur Auswertung. Ich freue mich, wenn jemand diese Idee aufgreift und weiter entwickelt und hier in den Kommentaren von seinen eigenen Erfahrungen berichtet. Dass der amerikanisch Präsident twittert ist zur Zeit – unabhängig von den Inhalten – übrigens tatsächlich auch für Schüler ein Argument, Twitter zumindest einmal auszuprobieren.

Vorarbeit: Wir haben die Vertragstheorien von Smith, Hobbes, Rousseau und Rawls im Unterricht ganz klassisch anhand von Texten erarbeitet. Zur Vertiefung und damit sich die Schüler noch einmal – auch im Vergleich mit allen vier Ansätzen beschäftigen müssen, kam dann der Twitterchat zum Einsatz. Ich habe am Abend zuvor vier Twitter-Accounts angelegt: der Name des Philosophen, dann ein Unterstrich und dazu gg – für den Namen unserer Schule. Da ich sie alle auf die selbe Mailadresse und vom selben Computer, kurz hintereinander angelegt habe, dachte Twitter wohl, es seien Spam-Accounts. Bei zweien hatte sich das Twitter schon an dem Abend überlegt und ich konnte entsprechend handeln, bei den anderen beiden erst im Laufe der Nacht, sodass diese beiden Accounts nicht an unserer Twitterwall sichtbar waren.
Eine weitere Vorarbeit meinerseits: nachdem ein Hashtag gefunden war, der mit Philosophie zu tun hatte, kurz und knapp war sowie schon über ein Jahr ungenutzt war (#philochat), bereitete ich mit Tweetdeck die Fragen von Eymen vor. Ich stellte alle so ein, dass sie während der Unterrichtszeit in etwa im 5-Minuten-Takt veröffentlicht werden. Insgesamt waren es 10 Fragen. Für meine Schüler bereitete ich einen Aufgabenzettel vor (bei den Schülern stand selbstverständlich ein Passwort dabei ;)):

im Unterricht: Da wir eine Doppelstunde hatten und ich den Twitterchat für die 2. Stunde geplant hatte, musste ich etwas mehr als sonst auf die Zeit achten. Knapp aber rechtzeitig teilte ich meine Schüler in 4 Gruppen á 3 Schüler ein und gab ihnen die Aufgabe. Der Twitterchat begann mit der Vorstellungsrunde. Während des Unterrichts blendete ich auf dem Whiteboard eine Twitterwall ein. Ich probierte einfach die aus diesem Artikel, welche tatsächlich funktionierte und mit unserem manchmal etwas langsamen Internet in der Schule auch zu halbwegs passablen Ergebnissen führte… Außerdem versuchte ich herauszufinden, warum zwei der Accounts nicht eingeblendet werden, s.o. … Meine Schüler kämpften mit / gegen die alten Computer.

Nacharbeit: Ich erstellte mit Tags eine Dokumentation des Twitterchats. Etwas aufgehübscht und sortiert sah es dann so aus. In der nächsten Unterrichtsstunde besprachen wir den Twitterchat noch einmal kurz nach:
Ist das Format sinnvoll zur Zusammenfassung philosophischer Theorien?
Wie war es für die Schüler, sich in andere Personen hineinversetzen zu müssen?
Wie war es, sich kurz fassen zu müssen (eine Woche vorher wurde das Twitter-Zeichenlimit von 140 auf 280 hoch gesetzt ;))?
Blick aufs Twitterprotokoll: Sind die Inhalte verständlich und prägnant genug?
Hat der Twitterchat Spaß gemacht und sollte wiederholt werden?

Meinen Schülern hat das Experiment gut gefallen. Leider waren sie durch die alten Computer etwas ausgebremst. Aus meiner Beobachtung hätten auch 2 Schüler pro Gruppe gereicht, dafür hätte man dann manche Philosophen evtl. doppelt besetzen können. Ich fand es sehr spannend und konnte auch sehen, welche Schüler bereits Erfahrung mit Twitter haben und für wen das komplettes Neuland war.

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Mini-Fortbildung auf Bestellung

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Vor einigen Wochen habe ich folgenden Aushang im Lehrerzimmer gemacht: 

Es haben sich tatsächlich jeweils montags drei Kollegen eingetragen. Die Minifortbildung zu Mathe digital findet jetzt am kommenden Montag statt, die andere am Montag nach den Ferien.

Ich bin gespannt, auf welche Resonanz es stößt. Ich werde die Zusammenfassung dann hier einstellen.

Die Idee der Minifortbildungen kam übrigens nicht von mir, ich habe sie in einem Tweet entdeckt und das Vorhaben schon lange im Hinterkopf. Zum Anfang des neuen Jahres und mit all den guten Vorsätzen ( 😉 ) legte ich gleich los. Übrigens hat mir eine Kollegin schon gesagt, das sie 15 Minuten zu kurz findet und gern mehr Zeit hätte…


Übrigens habe ich noch einige Ideen für solche Miniforbildungen, z.B. Erinnerung sichtbar machen und das Projektwiki.

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