Categotry Archives: Internet

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Der #EDchatDE macht Sommerpause: Willkommen #SlowEDchatDE vom 16.07. – 02.09.2018

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(please scroll down for english version…)

Liebe #EDchatDE Community!
Auch nach bald fünf Jahren sind wir nicht müde und führen den EDchatDE fort, der am 10.09.2018 tatsächlich seinen 5. Geburtstag und einen Tag später seine 210. Ausgabe feiert.

Aber auch wir brauchen eine Sommerpause. Diese wird vom 30.05. bis zum 11.09. stattfinden. Naja, nicht so ganz.

#SlowEDchatDE vom 16.06. – 02.09.

In der Zeit vom 16.06. bis zum 02.09. wollen wir ein Experiment wagen und sind gespannt, wie ihr es an nehmt.

In einem SlowChat werden wir in dieser Zeit jeweils Montags, Mittwochs und Freitags um ca. 8.00 Uhr einen Tweet zu einem von uns festgelegten Wochenthema posten.

Zu diesen Fragen könnt ihr dann in gewohnter Weise diskutieren – allerdings mit viel mehr Zeit und gerne mit mehrfachen Antworten pro Frage. Zum gewohnten hashtag #EDchatDE kommt dann noch der #SlowEDchatDE mit dazu.

Wir werden den Chat über die Woche je nach zeitlichen Ressourcen verstärken oder auch mit diskutieren, oder eben auch nicht.

Die Themen, Fragen und jeweiligen Wochenmoderatoren seht ihr hier (wird aktualisiert):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.


#EDchatDE takes a summer break: Welcome #SlowEDchatDE from 16 July – 02 September 2018

Dear #EDchatDE Community!

Even after almost five years we are not tired and will continue with EDchatDE, which will actually celebrate its 5th anniversary on 10th September 2018, and its 210th edition one day later.

But we also need a summer break. This is going to be from 30 May to 11 September. But not really.

 

#SlowEDchatDE from 16 June – 2 September

From 16 June to 2 September we want to dare an experiment and are curious how you will react.

In a SlowChat we will post a tweet on a weekly topic of our choice on Mondays, Wednesdays and Fridays at around 8.00 a.m. during this time.

You can discuss these questions in the usual way – but with much more time and, if you like, multiple answers per question. In addition to the usual hashtag #EDchatDE, the hashtag #SlowEDchatDE will be added.

We will join or intensify the discussion in the chat over the week – or we won’t, depending on our time resources.

You can see the topics, questions and the respective weekly moderators here (will be updated & translated):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Have fun with #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.

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Twitterchat im Ethikunterricht

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Über Twitter hatte ich schon länger Kontakt mit Eymen Khamassi, einem Philosophie-Lehramts-Studenten aus Köln. Er schrieb seine Examensarbeit über digitale Medien im Ethik- und Philosophieunterricht. Er schrieb mir von einem Twitterchat mit Schülern. Ich wollte das schon länger mal ausprobieren und so probierte ich genau sein Setting aus. Ich hatte dadurch weniger Vorarbeit und er konnte seine Idee im echten Unterrichtsalltag umgesetzt sehen. Ich schreibe jetzt ein wenig zur Vorbereitung, Durchführung und zur Auswertung. Ich freue mich, wenn jemand diese Idee aufgreift und weiter entwickelt und hier in den Kommentaren von seinen eigenen Erfahrungen berichtet. Dass der amerikanisch Präsident twittert ist zur Zeit – unabhängig von den Inhalten – übrigens tatsächlich auch für Schüler ein Argument, Twitter zumindest einmal auszuprobieren.

Vorarbeit: Wir haben die Vertragstheorien von Smith, Hobbes, Rousseau und Rawls im Unterricht ganz klassisch anhand von Texten erarbeitet. Zur Vertiefung und damit sich die Schüler noch einmal – auch im Vergleich mit allen vier Ansätzen beschäftigen müssen, kam dann der Twitterchat zum Einsatz. Ich habe am Abend zuvor vier Twitter-Accounts angelegt: der Name des Philosophen, dann ein Unterstrich und dazu gg – für den Namen unserer Schule. Da ich sie alle auf die selbe Mailadresse und vom selben Computer, kurz hintereinander angelegt habe, dachte Twitter wohl, es seien Spam-Accounts. Bei zweien hatte sich das Twitter schon an dem Abend überlegt und ich konnte entsprechend handeln, bei den anderen beiden erst im Laufe der Nacht, sodass diese beiden Accounts nicht an unserer Twitterwall sichtbar waren.
Eine weitere Vorarbeit meinerseits: nachdem ein Hashtag gefunden war, der mit Philosophie zu tun hatte, kurz und knapp war sowie schon über ein Jahr ungenutzt war (#philochat), bereitete ich mit Tweetdeck die Fragen von Eymen vor. Ich stellte alle so ein, dass sie während der Unterrichtszeit in etwa im 5-Minuten-Takt veröffentlicht werden. Insgesamt waren es 10 Fragen. Für meine Schüler bereitete ich einen Aufgabenzettel vor (bei den Schülern stand selbstverständlich ein Passwort dabei ;)):

im Unterricht: Da wir eine Doppelstunde hatten und ich den Twitterchat für die 2. Stunde geplant hatte, musste ich etwas mehr als sonst auf die Zeit achten. Knapp aber rechtzeitig teilte ich meine Schüler in 4 Gruppen á 3 Schüler ein und gab ihnen die Aufgabe. Der Twitterchat begann mit der Vorstellungsrunde. Während des Unterrichts blendete ich auf dem Whiteboard eine Twitterwall ein. Ich probierte einfach die aus diesem Artikel, welche tatsächlich funktionierte und mit unserem manchmal etwas langsamen Internet in der Schule auch zu halbwegs passablen Ergebnissen führte… Außerdem versuchte ich herauszufinden, warum zwei der Accounts nicht eingeblendet werden, s.o. … Meine Schüler kämpften mit / gegen die alten Computer.

Nacharbeit: Ich erstellte mit Tags eine Dokumentation des Twitterchats. Etwas aufgehübscht und sortiert sah es dann so aus. In der nächsten Unterrichtsstunde besprachen wir den Twitterchat noch einmal kurz nach:
Ist das Format sinnvoll zur Zusammenfassung philosophischer Theorien?
Wie war es für die Schüler, sich in andere Personen hineinversetzen zu müssen?
Wie war es, sich kurz fassen zu müssen (eine Woche vorher wurde das Twitter-Zeichenlimit von 140 auf 280 hoch gesetzt ;))?
Blick aufs Twitterprotokoll: Sind die Inhalte verständlich und prägnant genug?
Hat der Twitterchat Spaß gemacht und sollte wiederholt werden?

Meinen Schülern hat das Experiment gut gefallen. Leider waren sie durch die alten Computer etwas ausgebremst. Aus meiner Beobachtung hätten auch 2 Schüler pro Gruppe gereicht, dafür hätte man dann manche Philosophen evtl. doppelt besetzen können. Ich fand es sehr spannend und konnte auch sehen, welche Schüler bereits Erfahrung mit Twitter haben und für wen das komplettes Neuland war.

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Mini-Fortbildung auf Bestellung

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Vor einigen Wochen habe ich folgenden Aushang im Lehrerzimmer gemacht: 

Es haben sich tatsächlich jeweils montags drei Kollegen eingetragen. Die Minifortbildung zu Mathe digital findet jetzt am kommenden Montag statt, die andere am Montag nach den Ferien.

Ich bin gespannt, auf welche Resonanz es stößt. Ich werde die Zusammenfassung dann hier einstellen.

Die Idee der Minifortbildungen kam übrigens nicht von mir, ich habe sie in einem Tweet entdeckt und das Vorhaben schon lange im Hinterkopf. Zum Anfang des neuen Jahres und mit all den guten Vorsätzen ( 😉 ) legte ich gleich los. Übrigens hat mir eine Kollegin schon gesagt, das sie 15 Minuten zu kurz findet und gern mehr Zeit hätte…


Übrigens habe ich noch einige Ideen für solche Miniforbildungen, z.B. Erinnerung sichtbar machen und das Projektwiki.

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das war 2017 – Rückblick

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Der Januar begann mit den Vorbereitungen zu einem Seminar zu digitalen Medien im Unterricht. Außerdem war ich beim ersten Treffen des Bündnis freie Bildung in Frankfurt, bei dem auch ein Podcast über das Bündnis entstanden ist. Im März durfte ich im Rahmen der GEW-Tagung zur Arbeit mit Wikis und Etherpads referieren, anschließend im Barcamp noch zur Vernetzung von Lehrern via Twitter. Zusätzlich war ich im März beim ZUM-Workshop, der zusammen mit einem Hackathon von Edusharing veranstaltet wurde, in Frankfurt. Im April fand das Educamp in Bad Wildbad statt. Im Mai habe ich beim COER 17 mit gemacht. Kurz vor dem Beginn meines Mutterschutzes in den Pfingstferien warteten noch zwei größere Ereignisse auf mich: wir waren zu fünft in London. Dort waren wir u.a. am Themse-Flutwehr und selbstverständlich beim Nullmeridian in Greenwich. Außerdem wurde ich zur Oberstudienrätin ernannt. Im Juli nahm ich noch mündliche Abiturprüfungen ab, dann kam der Abiball und 3h nach meiner Rückkehr von selbigem machte sich K4 auf den Weg. Der Sommer stand ganz im Zeichen von #Kind4. Im September fuhren dann nur wir zwei nach Frankfurt zum Dalai Lama. Ab Ende September war ich wieder in Teilzeit arbeiten: meine beiden Ethik-Oberstufenkurse sowie die AG Schülerzeitung. Ich bloggte über meine digitale Unterrichtsvorbereitung seit 2012. Im November fand das 20. Jubiläum der ZUM statt und einige der ZUM-Projekte erhielten einen OER-Award bzw. Nominierungen. Nebenbei habe ich viel genäht, gestempelt und gebastelt.

2017 war für mich/uns ein ereignisreiches und gutes Jahr.

gelesen:

Kino/Serie/Podcasts:

  • haha, allein für Kino lohnen sich die Aufzählungszeichen gar nicht. Immerhin war ich ein Mal im Kino: zum Marx-Film. Philosophenkino. Leider ohne so viel Tiefe wie der Hannah-Arendt-Film
  • The Grown (Netflix, Staffel 1&2)
  • The Big Bang Theory (bis einschl. Staffel 9)
  • Dr. Who (ich weiß nicht mehr, bis zu welcher Staffel, 5 oder 6)
  • fast jede Folge der Lage der Nation gehört. Der Weihnachtsmann brachte mir ein Abo.

Entdeckung des Jahres:

  • Schneegestöber und Schneemannsuppe
  • mein Bullet Journal. Ich führe es seit April und bin sehr begeistert. Ich habe mehr Überblick über wichtiges / to dos und Termine, weil wirklich alles an einem Platz steht und ich vieles auch wieder finde. Außerdem kann ich dort auch ein wenig rumkritzeln (s.u.).

Ausblicke:

Ich merke, dass mir zur Zeit die Energie und auch die Zeit für größere Projekte, auch z.B. für Artikel in Zeitschriften fehlt – und dass ich tatsächlich auch mal ablehnen kann. Ein paar Sachen habe ich mir aber dennoch vorgenommen: ich möchte Handlettering üben, mehr lesen und meine Nähliste wächst auch schneller als ich sie abhaken kann. Wenn K4 ein Jahr alt ist, gehe ich wieder mehr arbeiten (ok, nur 3 Wochen erstmal, dann sind Sommerferien 😉 – aber dann ab September so richtig, 75%. Außerdem werkeln wir bei der ZUM am neuen Wiki, was auch zunehmend mehr Aufmerksamkeit fordert – aber dann hoffentlich gut wird 🙂

Rückblicke: 2016, 2015 (in Bildern und in Worten), 2013, 2012

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Digital Workflow: digitale Unterrichtsvorbereitung seit 2012

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Was bisher geschah:

Wie es weiter ging:

Von den Tools, die ich 2014 nutzte, sind aktuell noch in Benutzung:

  • Devon Think und Evernote bilden weiterhin die Grundlage meines Workflows. Der Unterricht wird am heimischen Laptop vorbereitet – wobei ich viel davon profitiere, dass ich schon 5 Schuljahre digital habe – ich verwende einiges, passe es an, sortiere um, ergänze. In der Schule liegt mein Ipad Pro liegt auf dem Tisch und Evernote zeigt mir den Stundenverlauf, die Arbeitsblätter (habe ich als pdf drin) sowie (falls vorhanden) Musterlösungen oder Tafelbilder. Auf dem Bild seht ihr meine Ethikstunde in der Kl. 12 für übermorgen. Außerdem habe ich einzelne Notizbücher bereits Kollegen zum Stöbern frei gegeben. Seit kurzem kann ich in Evernote auch handschriftliche Notizen einfügen, sodass ich mir auch schnell mal was aufschreiben kann.
  • Teachertool für alles rund um Notenverwaltung und Kursdokumentation,
  • ZUMPad für schnelle Notizen, z.B. Texte der Schülerzeitung, Linklisten, Protokolle, etc.
  • Dropbox für Dateien, die mit anderen getauscht werden (für Dateien, die ich Schülern zur Verfügung stelle nutze ich Nextcloud.)
  • Doodle für Terminabsprachen, insbesondere bei den Vorbesprechungen der Präsentationsprüfungen

Weiterhin nutze ich

  • eine NAS (Network Attached Storage) von Synology für digitale Medien, also z.B. Filme oder Podcasts.
  • Arq Backupsystem für Backups zu meinem Amazon-Speicher
  • eine SD-Karte, auf der die Devon-Think-Datenbanken liegen, denn der Laptopspeicher kam recht schnell an seine Grenzen.
  • ein Bullet-Journal für Termine und To-dos, darüber schreibe ich evtl. mal extra was.
  • pdf expert um pdfs mit handschriftlichen Notizen zu versehen (z.B. Hausarbeiten von Schülern oder Mitschriften in Tagesordnungen, etc.)
  • Scribus für die Erstellung der Schülerzeitung, aber auch das wäre nochmal einen extra Artikel wert 😉

Wie es weiter geht:

Zur Zeit probiere ich verschiedene Schreib- und Fotobearbeitungsprogramme beim IpadPro mit dem Stift aus. Wenn ihr dafür noch gute Tipps habt bzw. wie ich mein neues Ipad pro mit Stift noch sinnvoller in den Workflow einbinden kann, bin ich auch sehr interessiert 🙂

Durch einen Artikel von Ralf Appelt bin ich auf classroomscreen gestoßen, dass ich sicher in nächster Zeit mal ausprobieren werde.

 

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Geo-Links des Monats 10/2017

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Irgendwie haben mich die Ferien etwas aus dem Rhythmus gebracht… aber jetzt und hier: ein paar Geographie-Links.

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#COER17

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Ich habe mal wieder bei einem MOOC mitgemacht, dem COER17. Es ging um OER, also Offene Bildungsressourcen. Zugegeben: es war ein Heimspiel und ich habe nicht wirklich viel Zeit investiert – in den 4 Kurswochen etwa 15 Minuten pro Woche. Da ich vor einigen Jahren schonmal am COER teilgenommen habe, hat mich vor allem die Neubearbeitung interessiert. Es sind viele neue Videos gedreht worden und der Focus liegt ganz klar auf den Lizenzen und dem Umgang damit. Das ist sicherlich für Neulinge ganz nützlich und hilfreich. Das Forum finde ich mehr als umständlich, denn man kann keine echten Diskussionen führen, auch wird eine Vernetzung sehr stark erschwert. Für mich ist der „Gewinn“ aus dem Kurs deshalb eher nicht sonderlich groß, aber immerhin habe ich durchgehalten 😉

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Ethik-Links im Mai

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Und sogleich folgen meine gesammelten Links zum Fach Ethik / Philosophie in den letzten vier Wochen.

 

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Nachtrag: Geo-Links des Monats April

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Ganz vergessen, hier zu verbloggen: meine gesammelten Geographie-Links im April (ich stelle gerade die für Mai zusammen…).

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Educamp Bad Wildbad 2017 #ecbw17

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Am vergangenen Wochenende fand in Bad Wildbad das Educamp statt. (Video: Was ist eigentlich ein Educamp?) Für mich war es das 3. Barcamp dieses Jahr, das xte Barcamp 😉 und das 4. Educamp insgesamt. Da das Educamp ganz üdüllüsch im Nordschwarzwald mit Übernachtung organisiert war, plante ich den Aufenthalt mit der ganzen Familie. Wir reisten am Freitagabend an und waren gleich begeistert vom Haus und von der augenscheinlich guten Organisation. Kind2 verloren wir sofort in einen Workshop. Ich muss gestehen, vom Haus und den Workshops habe ich keine Fotos gemacht. (Hier der Bericht auf der Seite der Landesakademie)

Am Samstag früh ging die Newbie-Session nahtlos in die Vorstellungsrunde über. Meine drei Tags:

Der Sessionplan war wie immer – zu voll 😉 viele Sachen parallel, die mich interessiert hätten. (Die Familie erkundete an diesem Tag die Therme gegenüber sowie nachmittags den Baumwipfelpfad – gerade von letzterem waren alle sehr begeistert.)

Ich hatte den festen Vorsatz, für mich neue Apps / Tools / Konzepte kennen zu lernen und mich nicht in Austausch-Sessions zu Themen zu setzen, bei denen ich schon eine Meinung habe. Dadurch fiel mir die Auswahl etwas leichter. Außerdem habe ich in allen von mir besuchten Sessions ordnungsgemäß dokumentiert, sofern sich niemand anderes gefunden hat. Folgende Sessions habe ich an den beiden Tagen besucht / selber gehalten (verlinkt sind die Dokus):

  1. Musical.ly (da die Nutzerzahlen riesig sind, dachte ich, ich schau mir das mal an. Die Session machte die Tochter von @gibro  – also jemand genau aus der Zielgruppe. Das fand ich sehr spannend und ich weiß jetzt worum es geht :-))
  2. Bullet journaling (eigene Session)
  3. Greenscreen meets Pecha Kucha (Die Session der @erklaerbrueder war sehr witzig, weil man selbst Bilder aussuchen und dazu dann vor dem grünen Tuch einen kurzen Film improvisieren sollte. In der Doku steht, wie es gemacht wird.)
  4. Mit Medien über Medien reden (ok, da bin ich von meinem Vorsatz abgekommen, wusste aber, dass die Session von einem der wenigen Philosophielehrerkollegen (auf solchen Veranstaltungen) angeboten wird, sodass ich, fast schon wie erwartet, einen hoffentlich zukunftsweisenden Kontakt und reichlich Input bekommen habe :-)) 
  5. OER ZUM mitmachen (eigene, Hammer-Wortspiel, oder?)
  6. Visuelles Arbeiten mit dem Ipad (hier kam ich leider zu spät, sodass ich nur noch das visuelle Alphabet mitbekam, was ich ja kannte, aber was ganz nett war wieder zu zeichnen.)
  7. Book Creater (in dieser Abendsession war ich mit Kind1 – wir hatten viel Spaß :))
  8. Social Media im Unterricht (auch hier bin ich von meinem Vorsatz abgewichen, wollte aber unbedingt eine Session von Dejan besuchen.)
  9. Auf den Lehrenden kommt es an – wie digital unterrichten?  Das war dann tatsächlich für mich die spannendste Session, weil ich hier die unterschiedlichen Konzepte zum digitalen Arbeiten auf einen Blick bekommen habe. In einem Teil der Session haben wir eigene digitale Unterrichtsszenarien nach diesen Konzepten untersucht. Leider hat die Zeit für die Präsentation dann nicht mehr so richtig gereicht. Vielleicht mache ich dazu mal noch einen eigenen Blogbeitrag zu unserem untersuchten Beispiel (Spoiler: eins von meinen)
  10. Team Sonnenterrasse – die lud am Sonntag geradezu ein. Von Bad Wildbad habe ich insgesamt nicht so viel gesehen. Die Landesakademie ist aber ein super Ort für solch eine Art Veranstaltung. 

Die Abschlussrunde wurde vorgezogen, sodass das Educamp dann doch schon kurz nach 1 endete. Laut Dejan soll es ein Impuls sein, sich in Baden-Württemberg mehr zu vernetzen um digitale Bildung voran zu bringen. Dazu hat er ein ZUMPad 😉 angelegt, in das man sich eintragen kann, wenn man der Vernetzung nicht abgeneigt ist.

Beim gesamten Educamp waren übrigens auch etliche weitere Kinder und Jugendliche dabei. Meine beiden K1 und K2 besuchten am Sonntag einige Sessions und konnten dadurch auch sehen, was es so alles außerhalb ihrer Schule gibt und was möglich wäre. (K3 fand das alles nicht so spannend.)

Und zu guter Letzt: herzlichen Dank an die Landesakademie für die tolle Organisation sowie an die Sponsoren, die das Educamp ermöglicht haben. Ich habe viel gelernt und gehe mit einem sehr positiven Eindruck raus. Ich hoffe, dass mich der Alltag erstmal etwas weniger frustriert was #zeitgemaeßeBildung anbelangt 🙂

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