Categotry Archives: Schule

0

März 2019

by

Wie im vorletzten Monat und im letzten auch fasse ich die wöchentliche Beiträge aus dem anderen Blog mit thematischem Bezug hier zusammen.

Reichtum. Auf der Globalrichtlist kann man sich anzeigen lassen, der wievielt reichste man ist. Erschreckend. Über den Link bin ich im Transform-Magazin gestolpert. Das Magazin hat folgende Intention:

Das transform Magazin gibt Anstöße für den gesellschaftlichen Wandel, ohne eine Richtung vorzuschreiben. Das unabhängige Heft stellt Menschen und Ideen vor, die sich und Umfeld verändern – hin zu einem guten Leben. Der gehobene Zeigefinger bleibt dabei stets in der Tasche. Denn statt zu missionieren, will das transform Magazin inspirieren. Das jährlich erscheinende Printmagazin wird von Menschen aus Berlin, Leipzig und Hamburg sowie vielen freien Zuarbeitenden produziert. Das Team verzichtet dabei bewusst auf Werbung, ganz dem transform-Ansatz folgend, dass weniger Konsum den Weg zu einem schöneren Leben erst möglich macht. Wie das Gute Leben schlussendlich aussieht und wie es sich verteilen lässt, wird durch eine Vielzahl verschiedenster Ansichten erörtert.

(Hervorhebungen von mir, Quelle)

Mobbing. Eine Schülerin aus der Mittelstufe lieh mir ein Buch, dass ich an einem Wochenende las. Ich überlege nun, ob ich es mit den SchülerInnen in Auszügen lese und was wir drumrum noch machen könnten. Es ist eine sehr berührende Geschichte.

ZUM. Wir haben einen offenen Brief an die EU-Abgeordneten veröffentlicht, der sie auffordert, gegen den Upload-Filter zu stimmen. Der Tweet dazu wurde sehr oft geteilt, sogar Heise berichtete darüber. (Und wieder stellte ich fest, dass man die Kommentare bei Heise eigentlich nicht lesen darf.) In dem Zusammenhang las ich auch ein Interview mit Markus Deimann zum Thema OER und Digitalisierung.

Artikel 13: Im März schaltete sich die Wikipedia aus Protest gegen die neue Urheberrechtsreform der EU ab. Wir als ZUM schlossen uns mit mehreren Plattformen an.

effiziente Unterrichtsgestaltung: Ich schrieb meinen Artikel mit Tipps und Tricks zur Unterrichtsvorbereitung im echten Alltag fertig und gab ihn zwei Tage zu spät ab.

Schule. Meine Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 10 haben sich Anfang des Schuljahres mit Fast Fashion beschäftigt. Dabei entstand auch die Idee, eine Kleidertausch-Party zu veranstalten. Diese fand am Mittwoch statt. Es waren ausschließlich Schülerinnen der Klassen 9-12 da und ich glaube, die meisten fanden es ganz gut und jede hat was gefunden.

Podcast. Ich war ganztägig bei einer Fortbildung 1,5h Autofahrt weg. Die Zeit nutzte ich um die 2. Folge des Soziopods lernen lernen mit Dejan über zeitgemäße Bildung zu hören. Ein paar sehr spannende Gedanken. Ich werde einige davon in die Praxis mitnehmen. Auf der Rückfahrt hörte ich die 1. Folge dieses Podcasts mit Lisa Rosa. Das ließ mich darüber nachgrübeln, wie ich die Podcasts mit meinen Schülern der 12. Klasse besser vorbereiten kann, damit sie auch mal den Mut haben, einen zu veröffentlichen 

ZUM. Am 2. März-Wochenende war ich beim Vorstandstreffen der ZUM in Würzburg. Wir haben die personellen und finanziellen Ressourcen analysiert und dadurch die Weiterarbeit definiert. Es war wieder mal sehr schön, die Vorstandskollegen in echt zu treffen.

Ethik. Ich las über die Positionen der verschiedenen Religionen zum Thema Schwangerschaftsabbruch. (123) Hintergrund ist der, dass meine Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse regelmäßig einen Podcast aufnehmen, aber bisher noch keine Folge in ihren Augen gut genug für eine Veröffentlichung war. Also bot ich an, bei diesem Thema die Moderation zu übernehmen. Die philosophischen Begründungen kenne ich, aber die Nuancen der religiösen Ablehnung waren interessant nochmal nachzulesen. Wir wollten über ein ethisches Problem und die Sicht der Religionen diskutieren. Evtl. wäre es sinnvoller gewesen, ein kontroverseres ethisches Problem zu wählen. Eine gute Diskussion war es trotzdem.

0

Ethikunterricht mit digitalen Medien

by

Damit beschäftigt sich das aktuelle Heft der Ethik&Unterricht. Herausgeber ist Patrick Baum, der auch auf Twitter vertreten ist. Man merkt dem Heft deutlich an, dass es von jemandem konzipiert wurde, der im Thema drin ist. So ist beispielsweise jedes Unterrichtsbeispiel nach dem SAMR-Modell bewertet. Außerdem sind ein Großteil der Autoren die üblichen Verdächtigen meiner Timeline:

Weil ich mir vorgenommen habe, nicht mehr so viele Dinge aufzubewahren, habe ich mir überlegt, dass ich von meinen 3 Belegexemplaren zwei in der Ethik- und Philosophielehrer-Gruppe bei Facebook verlose. (Ja, ich weiß, Facebook … ) Die Verlosung ist seit gestern Abend online und hat bereits 16 Kommentare. Aufgabe, um in den Lostopf zu hüpfen ist es davon zu berichten, wie man selbst digitale Medien im Ethikunterricht einsetzt. Ich werde aus den Ideen evtl. noch einen Wiki-Artikel basteln, mal sehen.

Diese Facebook-Gruppe hatte ich irgendwann mal 2011 gegründet, weil ich fand, dass etwas Austausch ganz gut ist. Inzwischen hat die Gruppe fast 500 Mitglieder und sie wird tatsächlich täglich so genutzt, wie ich mir das dachte. Fragen werden recht zügig beantwortet, viele erzählen von ihren Erfahrungen und bieten damit Inspiration. Ich halte das nach wie vor für eine gute Idee.

edit: fast vergessen: ich habe auch einen Beitrag für das Heft geschrieben. Es geht um Ideen zur Arbeit mit dem ZUMPad am Thema Verantwortung. Alle recht einfach nachzumachen und beim ZUMpad sind die Einstiegshürden ja generell recht niedrig. Insofern hoffe ich, dass mehr Lehrer/Innen den Mut haben, es einfach mal auszuprobieren 🙂 Leider fehlt im Heft mein Screenshot, der die Ziffern erklärt und auf den auch im Text hingewiesen wird. Hier ist er:

0

Januar 2019

by

Ich sollte mehr bloggen…. ich trage also den Januar nach. Im anderen Blog schreibe ich seit Jahresanfang jede Woche eine Kurzzusammenfassung. Die Dinge, die zeitgemäße Bildung oder Schule allgemein betreffen, werde ich monatlich hier sammeln.

Schreiben: Nachdem ein Mitstreiter im ZUM-unterrichten so wunderbares Unterrichtsmaterial über die griechische Antike eingestellt hat, habe ich zumindest Sokratesergänzt. Platon steht noch aus ;).

Ordnen: vor einigen Jahren (*hust*) bekam ich einen Brief, dass ich für meine Versorgungsauskunft (aka Berechnung der Pensionsansprüche) meinen beruflichen Werdegang lückenlos darstellen muss: als Tabelle mit Belegen. Bisher immer beiseite geschoben – nun wirklich mal erledigt und dabei gleich mal einen Ordner mit wichtigen Unterlagen angelegt, diese eingescannt und vieles andere entsorgt – wenn es brennt, schnappe ich mir diesen Ordner  Habt ihr auch so einen Ordner? Und wenn ja: was ist bei euch drin? Bei mir sind bis jetzt die Geburtsurkunden, Vaterschafts-und Sorgeerklärungen, Abschlusszeugnisse und Infos über Versicherungen drin. Außerdem habe ich die Serie von Marie Kondo auf Netflix angefangen. Es arbeitet.

Arbeiten: meine Schüler schrieben viel im Ethikblog. Ich las und freute mich über die Gedanken, Argumente, Positionen. Viel zu schade, wenn nur ich das lese!

gelesen: ich las einen Artikel zur #10yearschallenge. Zahlreiche Nutzer bei Facebook, Instagram und Twitter zeigten von sich Bilder von 2009 und 2019. Im Artikel geht es darum, wofür diese Daten nützlich sein könnten. Eine Möglichkeit ist, dass damit die Gesichtserkennungssoftware auf Alterungsprozesse trainiert werden kann. Ein positiver Nutzen wäre, dass auch nach Jahren noch ein recht genaues Bild von vermissten Personen (oder Kindern) veröffentlicht werden könnte. Es gibt aber auch sehr viel Missbrauchspotential…

Humans are the connective link between the physical and digital worlds. Human interactions are the majority of what makes the Internet of Things interesting. Our data is the fuel that makes businesses smarter and more profitable.

We should demand that businesses treat our data with due respect, by all means. But we also need to treat our own data with respect. (Quelle)

Außerdem las ich einen Artikel über die Bindungsprobleme der Kriegskinder (und Kriegsenkel?), da sie mit dem Buch „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ erzogen wurden. Das erklärt ein Stück weit für mich die grundsätzliche Gegenbewegung der absoluten Bedürfnisorientierung, die seit einigen Jahren durch die Blogs schwappt. Beides war mir bisher suspekt, ohne es genau benennen zu können. Der Artikel erhellte daher einiges.

Greta. Am Freitag waren mehrere meiner Schüler bei den Fridays for Future – Streiks in der nächst größeren Stadt. Ich finde das richtig und wichtig. Ich habe schon vor einiger Zeit mit einigen Ethikgruppen Reden von Greta Thunberg angeschaut. Es wird Zeit, dass sich etwas bewegt und dass die Jugendlichen zeigen, dass ihnen das Thema am Herzen liegt.

Datenschutzbehörde. Nun, mit dem Datenschutzbeauftragten hatte ich unfreiwillig zu tun, denn die ZUM hatte (vermutlich schon 2011/12) ein Datenleck. Es betrifft glücklicherweise „nur“ etwa 1700 Datensätze – also nur einen eher kleinen Teil der ZUM-Nutzer. Aber ärgerlich ist es trotzdem und einiges an Zusatzgeschäft…

2

ZUM-Unterrichten

by

Warum es hier in diesem Jahr etwas ruhiger war, liegt vor allem an der ZUM. Wenn Zeit gewesen wäre, hier was zu schreiben, habe ich oft für ZUM-Unterrichten was gemacht. 

ZUM-Unterrichten ist eine neue Plattform der ZUM, in der qualitativ hochwertige, freie Lernmaterialien veröffentlicht werden. Dazu war in den letzten 3 Jahren viel Vorarbeit, Konzeption, stupides Seitenumziehen, etc. nötig. Viele Diskussionen um Farben, Kästen, Inhalte usw. füllten Hangouts und Workshops. Seit dem Mitgliedertreffen im November 2018 ist die Seite nun online und mir fallen fast jeden Tag neue Inhalte ein, die ich „mal schnell“ einstellen möchte. Meist ist das natürlich nicht schnell gemacht, weil, wenn man schonmal da ist, kann man auch gleich noch dieses oder jenes…

Nawiedemauchsei, schaut mal rein. Am liebsten aber: meldet euch an und macht mit 😉 

Als letztes habe ich die Unterrichtsreihe zu Kinderrechten angelegt. Außerdem habe ich einen Teil meiner Kurzfilm-Serie inzwischen dort eingefügt. Und natürlich habe ich einige Unterrichtsideen und Materialien zu Ethik beigesteuert.

0

freie Unterrichtsmaterialien finden, rechtssicher einsetzen, selbst machen und teilen …

by

Jöran schrieb ein interessantes Buch zu OER. Jedenfalls fand es in unserem Lehrerzimmer jemand so interessant, dass mein Exemplar inzwischen nicht mehr dort liegt…

Eigentlich sollten die Steckbriefe von OER-Praktikern mit ins Buch, dafür war dann aber kein Platz mehr. So wurden sie in den letzten Wochen online auf der Buchwebseite veröffentlicht. Ein Blick lohnt sich sowohl auf das Buch als auch auf die anderen OER-Praktiker. (hier ist mein Steckbrief)

0

Der #EDchatDE macht Sommerpause: Willkommen #SlowEDchatDE vom 16.07. – 02.09.2018

by

(please scroll down for english version…)

Liebe #EDchatDE Community!
Auch nach bald fünf Jahren sind wir nicht müde und führen den EDchatDE fort, der am 10.09.2018 tatsächlich seinen 5. Geburtstag und einen Tag später seine 210. Ausgabe feiert.

Aber auch wir brauchen eine Sommerpause. Diese wird vom 30.05. bis zum 11.09. stattfinden. Naja, nicht so ganz.

#SlowEDchatDE vom 16.06. – 02.09.

In der Zeit vom 16.06. bis zum 02.09. wollen wir ein Experiment wagen und sind gespannt, wie ihr es an nehmt.

In einem SlowChat werden wir in dieser Zeit jeweils Montags, Mittwochs und Freitags um ca. 8.00 Uhr einen Tweet zu einem von uns festgelegten Wochenthema posten.

Zu diesen Fragen könnt ihr dann in gewohnter Weise diskutieren – allerdings mit viel mehr Zeit und gerne mit mehrfachen Antworten pro Frage. Zum gewohnten hashtag #EDchatDE kommt dann noch der #SlowEDchatDE mit dazu.

Wir werden den Chat über die Woche je nach zeitlichen Ressourcen verstärken oder auch mit diskutieren, oder eben auch nicht.

Die Themen, Fragen und jeweiligen Wochenmoderatoren seht ihr hier (wird aktualisiert):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.


#EDchatDE takes a summer break: Welcome #SlowEDchatDE from 16 July – 02 September 2018

Dear #EDchatDE Community!

Even after almost five years we are not tired and will continue with EDchatDE, which will actually celebrate its 5th anniversary on 10th September 2018, and its 210th edition one day later.

But we also need a summer break. This is going to be from 30 May to 11 September. But not really.

 

#SlowEDchatDE from 16 June – 2 September

From 16 June to 2 September we want to dare an experiment and are curious how you will react.

In a SlowChat we will post a tweet on a weekly topic of our choice on Mondays, Wednesdays and Fridays at around 8.00 a.m. during this time.

You can discuss these questions in the usual way – but with much more time and, if you like, multiple answers per question. In addition to the usual hashtag #EDchatDE, the hashtag #SlowEDchatDE will be added.

We will join or intensify the discussion in the chat over the week – or we won’t, depending on our time resources.

You can see the topics, questions and the respective weekly moderators here (will be updated & translated):

Wann (ab Mo.)

Wer?

Thema

Fragen (1. Montags, 2. Mittwochs, 3. Freitags), jeweils ab 8.00 Uhr

16.7.

Mandy / @ma_y

ja – nein – vielleicht?

Ethische Urteilsbildung in allen Fächern

  1. F1: Welche ethischen Probleme treten in deinem Unterricht auf (von Schülern gebracht oder aus deinen Themen heraus)? Nenne gern konkrete Beispiele. #SlowEDchatDE #EDchatDE

  2. F2: Wie wird in deinem Unterricht über moralische Probleme diskutiert? Gibst du ihnen Raum/Zeit, hat die Diskussion Struktur, wie moderierst du sie? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Welche Hilfestellungen, Anregungen wünschst du dir bzgl. ethischer Urteilsbildung in allen Fächern (von den Fachkollegen, von Fortbildnern, etc.)? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

23.7.

Mandy / @ma_y

Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bildungsbereich

  1. F1: Plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen: Wie sieht Vereinbarkeit (nicht) aus, wenn man in Kita, Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, etc. arbeitet? Welche Probleme gibt es? Welche Vorteile haben diese Berufe hinsichtlich Vereinbarkeit? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche Unterstützung erfährst du bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Kind krank) durch deinen Chef / deine Kollegen? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wunschkonzert: welche Rahmenbedingungen / Konzepte würden die Vereinbarkeit erleichtern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

30.7.

André / @Tastenspieler

Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung

  1. F1: Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland in Bezug auf Digitalisierung in der (Schul-)Verwaltung noch Luft nach oben: Warum ist das so, was muss sich ändern? ‪#SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Welche konkreten Angebote würden Dir als Lehrende*r und/oder als Bürger*in im Hinblick auf die Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung die Arbeit erleichtern bzw. Zeitersparnis bringen. #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Wo Daten digitalisiert werden, gibt es immer Vor- und Nachteile. Welche fallen Dir ein, was muss bei der Digitalisierung der (Schul-)Verwaltung beachtet werden? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

06.8.

André / @Tastenspieler

Makerspace, FabLab, Coworking-Space: Zukunft des (Zusammen-)Arbeitens und Lernens?

  1. F1: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Was ist das alles, welche Erfahrungen hast Du damit gesammelt und welche Beispiele kannst Du nennen? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  2. F2: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Wie fördern diese Modelle gemeinsames Lernen und Arbeiten? Welche Rahmenbedingungen braucht das? #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

  3. F3: Makerspace, FabLab, Coworking Space: Brauchen wir solche Lern- und Arbeitsräume in Schulen, um auf die Zukunft vorzubereiten? Oder geht es in Schule um andere Ansätze?  #SlowEDchatDE #EDchatDE‬

13.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

20.8.

Torsten / @herrlarbig

N. N.

27.8.

 

Have fun with #SlowEDchatDE,

André. Torsten, Peter, Mandy, Christiane.

2

Sommersonntag

by

(hier geht’s zur gesamten Blogserie, dem Wieso und Warum)

Durch einen Tipp in der Ethik- und Philosophielehrer-Facebookgruppe (ja, sowas gibts!) bin ich auf den Kurzfilm Sommersonntag gestoßen. Zur Zeit gibt es ihn mehrfach bei Youtube, einfach danach suchen ;).

Sommersonntag ist ein deutscher Kurz-Spielfilm aus dem Jahr 2008 und geht 10 Minuten.

Im Film wird recht heftig das Trolley-Dilemma dargestellt. Dadurch eignet er sich natürlich gut, um den Utilitarismus zu diskutieren. Hier gibt es dazu schon ein Arbeitsblatt „und nun, Herr Bentham?“ von Maria Kasparek.

 

2

Twitterchat im Ethikunterricht

by

Über Twitter hatte ich schon länger Kontakt mit Eymen Khamassi, einem Philosophie-Lehramts-Studenten aus Köln. Er schrieb seine Examensarbeit über digitale Medien im Ethik- und Philosophieunterricht. Er schrieb mir von einem Twitterchat mit Schülern. Ich wollte das schon länger mal ausprobieren und so probierte ich genau sein Setting aus. Ich hatte dadurch weniger Vorarbeit und er konnte seine Idee im echten Unterrichtsalltag umgesetzt sehen. Ich schreibe jetzt ein wenig zur Vorbereitung, Durchführung und zur Auswertung. Ich freue mich, wenn jemand diese Idee aufgreift und weiter entwickelt und hier in den Kommentaren von seinen eigenen Erfahrungen berichtet. Dass der amerikanisch Präsident twittert ist zur Zeit – unabhängig von den Inhalten – übrigens tatsächlich auch für Schüler ein Argument, Twitter zumindest einmal auszuprobieren.

Vorarbeit: Wir haben die Vertragstheorien von Smith, Hobbes, Rousseau und Rawls im Unterricht ganz klassisch anhand von Texten erarbeitet. Zur Vertiefung und damit sich die Schüler noch einmal – auch im Vergleich mit allen vier Ansätzen beschäftigen müssen, kam dann der Twitterchat zum Einsatz. Ich habe am Abend zuvor vier Twitter-Accounts angelegt: der Name des Philosophen, dann ein Unterstrich und dazu gg – für den Namen unserer Schule. Da ich sie alle auf die selbe Mailadresse und vom selben Computer, kurz hintereinander angelegt habe, dachte Twitter wohl, es seien Spam-Accounts. Bei zweien hatte sich das Twitter schon an dem Abend überlegt und ich konnte entsprechend handeln, bei den anderen beiden erst im Laufe der Nacht, sodass diese beiden Accounts nicht an unserer Twitterwall sichtbar waren.
Eine weitere Vorarbeit meinerseits: nachdem ein Hashtag gefunden war, der mit Philosophie zu tun hatte, kurz und knapp war sowie schon über ein Jahr ungenutzt war (#philochat), bereitete ich mit Tweetdeck die Fragen von Eymen vor. Ich stellte alle so ein, dass sie während der Unterrichtszeit in etwa im 5-Minuten-Takt veröffentlicht werden. Insgesamt waren es 10 Fragen. Für meine Schüler bereitete ich einen Aufgabenzettel vor (bei den Schülern stand selbstverständlich ein Passwort dabei ;)):

im Unterricht: Da wir eine Doppelstunde hatten und ich den Twitterchat für die 2. Stunde geplant hatte, musste ich etwas mehr als sonst auf die Zeit achten. Knapp aber rechtzeitig teilte ich meine Schüler in 4 Gruppen á 3 Schüler ein und gab ihnen die Aufgabe. Der Twitterchat begann mit der Vorstellungsrunde. Während des Unterrichts blendete ich auf dem Whiteboard eine Twitterwall ein. Ich probierte einfach die aus diesem Artikel, welche tatsächlich funktionierte und mit unserem manchmal etwas langsamen Internet in der Schule auch zu halbwegs passablen Ergebnissen führte… Außerdem versuchte ich herauszufinden, warum zwei der Accounts nicht eingeblendet werden, s.o. … Meine Schüler kämpften mit / gegen die alten Computer.

Nacharbeit: Ich erstellte mit Tags eine Dokumentation des Twitterchats. Etwas aufgehübscht und sortiert sah es dann so aus. In der nächsten Unterrichtsstunde besprachen wir den Twitterchat noch einmal kurz nach:
Ist das Format sinnvoll zur Zusammenfassung philosophischer Theorien?
Wie war es für die Schüler, sich in andere Personen hineinversetzen zu müssen?
Wie war es, sich kurz fassen zu müssen (eine Woche vorher wurde das Twitter-Zeichenlimit von 140 auf 280 hoch gesetzt ;))?
Blick aufs Twitterprotokoll: Sind die Inhalte verständlich und prägnant genug?
Hat der Twitterchat Spaß gemacht und sollte wiederholt werden?

Meinen Schülern hat das Experiment gut gefallen. Leider waren sie durch die alten Computer etwas ausgebremst. Aus meiner Beobachtung hätten auch 2 Schüler pro Gruppe gereicht, dafür hätte man dann manche Philosophen evtl. doppelt besetzen können. Ich fand es sehr spannend und konnte auch sehen, welche Schüler bereits Erfahrung mit Twitter haben und für wen das komplettes Neuland war.

2

Mini-Fortbildung auf Bestellung

by

Vor einigen Wochen habe ich folgenden Aushang im Lehrerzimmer gemacht: 

Es haben sich tatsächlich jeweils montags drei Kollegen eingetragen. Die Minifortbildung zu Mathe digital findet jetzt am kommenden Montag statt, die andere am Montag nach den Ferien.

Ich bin gespannt, auf welche Resonanz es stößt. Ich werde die Zusammenfassung dann hier einstellen.

Die Idee der Minifortbildungen kam übrigens nicht von mir, ich habe sie in einem Tweet entdeckt und das Vorhaben schon lange im Hinterkopf. Zum Anfang des neuen Jahres und mit all den guten Vorsätzen ( 😉 ) legte ich gleich los. Übrigens hat mir eine Kollegin schon gesagt, das sie 15 Minuten zu kurz findet und gern mehr Zeit hätte…


Übrigens habe ich noch einige Ideen für solche Miniforbildungen, z.B. Erinnerung sichtbar machen und das Projektwiki.

0

das war 2017 – Rückblick

by

Der Januar begann mit den Vorbereitungen zu einem Seminar zu digitalen Medien im Unterricht. Außerdem war ich beim ersten Treffen des Bündnis freie Bildung in Frankfurt, bei dem auch ein Podcast über das Bündnis entstanden ist. Im März durfte ich im Rahmen der GEW-Tagung zur Arbeit mit Wikis und Etherpads referieren, anschließend im Barcamp noch zur Vernetzung von Lehrern via Twitter. Zusätzlich war ich im März beim ZUM-Workshop, der zusammen mit einem Hackathon von Edusharing veranstaltet wurde, in Frankfurt. Im April fand das Educamp in Bad Wildbad statt. Im Mai habe ich beim COER 17 mit gemacht. Kurz vor dem Beginn meines Mutterschutzes in den Pfingstferien warteten noch zwei größere Ereignisse auf mich: wir waren zu fünft in London. Dort waren wir u.a. am Themse-Flutwehr und selbstverständlich beim Nullmeridian in Greenwich. Außerdem wurde ich zur Oberstudienrätin ernannt. Im Juli nahm ich noch mündliche Abiturprüfungen ab, dann kam der Abiball und 3h nach meiner Rückkehr von selbigem machte sich K4 auf den Weg. Der Sommer stand ganz im Zeichen von #Kind4. Im September fuhren dann nur wir zwei nach Frankfurt zum Dalai Lama. Ab Ende September war ich wieder in Teilzeit arbeiten: meine beiden Ethik-Oberstufenkurse sowie die AG Schülerzeitung. Ich bloggte über meine digitale Unterrichtsvorbereitung seit 2012. Im November fand das 20. Jubiläum der ZUM statt und einige der ZUM-Projekte erhielten einen OER-Award bzw. Nominierungen. Nebenbei habe ich viel genäht, gestempelt und gebastelt.

2017 war für mich/uns ein ereignisreiches und gutes Jahr.

gelesen:

Kino/Serie/Podcasts:

  • haha, allein für Kino lohnen sich die Aufzählungszeichen gar nicht. Immerhin war ich ein Mal im Kino: zum Marx-Film. Philosophenkino. Leider ohne so viel Tiefe wie der Hannah-Arendt-Film
  • The Grown (Netflix, Staffel 1&2)
  • The Big Bang Theory (bis einschl. Staffel 9)
  • Dr. Who (ich weiß nicht mehr, bis zu welcher Staffel, 5 oder 6)
  • fast jede Folge der Lage der Nation gehört. Der Weihnachtsmann brachte mir ein Abo.

Entdeckung des Jahres:

  • Schneegestöber und Schneemannsuppe
  • mein Bullet Journal. Ich führe es seit April und bin sehr begeistert. Ich habe mehr Überblick über wichtiges / to dos und Termine, weil wirklich alles an einem Platz steht und ich vieles auch wieder finde. Außerdem kann ich dort auch ein wenig rumkritzeln (s.u.).

Ausblicke:

Ich merke, dass mir zur Zeit die Energie und auch die Zeit für größere Projekte, auch z.B. für Artikel in Zeitschriften fehlt – und dass ich tatsächlich auch mal ablehnen kann. Ein paar Sachen habe ich mir aber dennoch vorgenommen: ich möchte Handlettering üben, mehr lesen und meine Nähliste wächst auch schneller als ich sie abhaken kann. Wenn K4 ein Jahr alt ist, gehe ich wieder mehr arbeiten (ok, nur 3 Wochen erstmal, dann sind Sommerferien 😉 – aber dann ab September so richtig, 75%. Außerdem werkeln wir bei der ZUM am neuen Wiki, was auch zunehmend mehr Aufmerksamkeit fordert – aber dann hoffentlich gut wird 🙂

Rückblicke: 2016, 2015 (in Bildern und in Worten), 2013, 2012

1 2 3 4 5 9 10