Categotry Archives: gelesen

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joyce

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abbruch

wegen wirrer sprache und langweiligkeit habe ich das lesen dieses buches abgebrochen, vielleicht trau ich es mir ja irgendwann nochmal. bücher sind ja geduldig…

jetzt gibts einfachere kost – und humorvoller obendrein.

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Traumnovelle

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arthur schnitzler: traumnovelle

erzählt werden zwei nächte und der tag dazwischen. träume und realitäten. sehnsüchte, wünsche, ideale, verborgene geheimnisse. es liest sich wie ein krimi oder detektivroman, zudem ist es mit seinen knapp 100 seiten auch recht schnell zu schaffen … 🙂

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leselust

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leselust

da ich ja grad einiges an zeit habe… sollte es eigentlich mit nr. 8 weitergehen. ich packe es also aus und stelle fest, dass es mit seite 370 anfängt, dann folgen ca. 20 seiten, bevor das buch mit seite 37 fast wieder von vorn loslegt… ab da scheint alles richtig zu sein. reklamiert wird trotzdem. deshalb erstmal die novelle.

daniel, kommst du noch nach?

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buch, gelesen

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milan kundera: die unerträgliche leichtigkeit des seins

nur gut, dass ich mich an den film kaum noch erinnern kann, sonst hätte ich das buch wohl schnell wieder weggelegt. aber so war es sehr spannend, vor allem die verschiedenen erzählperspektiven: in jedem abschnitt steht jemand anderes im mittelpunkt: tomas, teresa, sabina und franz, zu guter letzt sogar noch die hündin karenin. dadurch erfährt man immer was neues aus einem anderen blickwinkel. die geschichte geht trotzdem weiter. fand ich sehr spannend zu lesen. zumal auch der erzähler teilweise noch eine meta-ebene eingeführt hat und von sich selbst schrieb. inwieweit dieser dann herr kundera ist, sei dahingestellt.

was ich besonders gut fand: endlich mal eine abgeschlossene geschichte und nicht noch 1000 offene fragen am ende 🙂

und außerdem: nachdem sich meine kundera-reihe beim letzten mal recht schnell erschöpft hat, weil es irgendwann nicht mehr wirklich interessant war, so paßt dieses buch nicht wirklich in diese reihe. ein wenig schon, aber nicht so richtig. wird schon seinen grund haben, warum ausgerechnet DAS verfilmt und in die sz-liste aufgenommen wurde.

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paul auster: stadt aus glas

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paul auster: stadt aus glas

schon wieder ein buch, dass mehr fragen stellt, als antworten zu bieten. besonders das ende hat mich – nein, nicht sonderlich überrascht, denn wie sollte der bogen zur vollendung gefunden werden? – leicht enttäuscht. ich hatte tatsächlich noch einen hauch klarheit erwartet, aber dass da dann plötzlich noch eine person auftaucht, die dann vielleicht ein weiterer paul auster (nämlich der, der über dem buchtitel außen steht) sein könnte, hat mich doch durcheinander gebracht.

die noch offenen fragen: wo ist quinn? gibt es ihn wirklich? wer ist der andere stillmann, der auch am bahnhof war? wo sind die beiden auftraggeber? wer bringt quinn das essen? warum hat quinn nicht bemerkt, dass sie aus dem haus ausgezogen sind, wo er doch die ganze zeit davor lag? warum hat er sie nicht besucht und versucht die sache zu klären, bevor er sich vor dem haus auf die lauer gelegt hat? und zu guter letzt: gibt es wirklich eine angeborene, ursprüngliche sprache???

ach, fragen über fragen…

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der untergeher

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thomas bernhard: der untergeher

das ende endlich erkämpft! es liest sich weder allzu flüssig noch allzu spannend. das ende ist auch eigentlich bekannt. einzig die seltsame veränderung des herrn wertheimer stellt mich noch vor einige rätsel: warum und wieso?

ps: für inhaltsangabe aufs bild klicken.

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thomas bernhard

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die landlebenden

der auf dem land lebende verdummt mit der zeit, ohne dass er es merkt, eine zeit lang glaubt er, es sei originell und seiner gesundheit förderlich, aber das landleben ist überhaupt nicht originell, sondern eine abgeschmacktheit für jeden, der nicht auf dem und für das land geboren ist, und es ist für die gesundheit nur schädlich. die leute, die auf das land gehen, gehen auf dem land ein und sie führen eine wenigstens groteske existenz, die sie zuerst in die verdummung und dann in den lächerlichen tod führt.

thomas bernhard, s. 29

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aufgelesen

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aufgelesen

günther anders zum dritten

Wir sind invertierte Utopisten. Dies also ist das Grund-Dilemma unseres Zeitalters: Wir sind kleiner als wir selbst, nämlich unfähig uns von dem von uns selbst Gemachten ein Bild zu machen. Insofern sind wir invertierte Utopisten: Während Utopisten dasjenige, was sie sich vorstellen, nicht herstellen können, können wir dasjenige, was wir herstellen, nicht vorstellen.

(aus: Die atomare Drohung)

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aufgelesen

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günther anders, zum zweiten

modell der sinnesaufnahme ist heute weder, wie in der griechischen tradition das sehen; noch wie in der jüdisch-christlichen tradition das hören, sondern das essen. wir sind in eine industrielle oralphase hineinlaviert worden, in der der kulturbrei glatt hinuntergeht.

aus: die antiquiertheit des menschen

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