Categotry Archives: Menschen

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Akademische Flirtgruppe AFG

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Ich saß an einem der Tische in der Bibliothek, an denen in normalen Zeiten nur zwei Menschen gegenüber sitzen. Bei herannahender Prüfungszeit kommt es jedoch oft vor, dass sich auf die zusätzlich an die Tische gestellten zwei Stühle noch zwei weitere Lernwillige setzen. So passiert es, dass man neben fremden Menschen sitzen und sich auf das zu Lernende konzentrieren muss. Man läßt den Blick schweifen und schaut mal eben, womit der andere sich daneben beschäftigt.
Nun hatte ich also das Glück, allein an einem solchen Tisch zu sitzen. Mir gegenüber jedoch saßen nebeneinander offensichtlich sich fremde Studenten. Plötzlich unterbrach SIE ihre Arbeit und fragte IHN: „darf ich dich mal kurz stören, ich komme bei der Aufgabe hier überhaupt nicht weiter, ich steh total auf dem Schlauch“. ER widmete sich sofort mit ganzem Ehrgeiz ihrer Aufgabe, denn die umfasste nur 5 Zeilen und kann also gar nicht so schwer sein. Zwischen Rechnungen und Überlegungen tauchten auch persönliche Fragen auf: was studierst du, wievieltes Semester … (sie studierte Berufsschulpädagogik, er Werkstoffwissenschaft) Nach ca. 30 Minuten mußte ich gehen, die beiden hatten die Aufgabe noch nicht gelöst, scherzten jedoch ein wenig über ihre Ratlosigkeit …

(Ich habe SIE heute wieder an einem Tisch – aber alleine – sitzen sehen. Habe mich nicht getraut, sie zu fragen, wie es weitergegangen ist und ob sie die Aufgabe lösen konnten und sie ihn noch zu einem Kaffee eingeladen hat. Na, so weit muß es ja gar nicht gehen: der erste Schritt ist getan, ab jetzt grüßen sie sich wohl und plaudern hin und wieder …)

(weitere Vorschläge für die Überschrift:
Der Akademiker lernt flirten
Flirten Akademiker anders?
Akademischer Flirt
akademisches Flirten
Flirten für Akademiker
danke, Daniel. skype ist toll.)

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Deutschlandradio Kultur – Politisches Feuilleton – Wer glaubt noch an den Weihnachtsmann?

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Deutschlandradio Kultur – Politisches Feuilleton – Wer glaubt noch an den Weihnachtsmann?: „Wer glaubt noch an den Weihnachtsmann?

Das Weihnachtsfest – ein Opfer der Globalisierung?

Von Uwe Bork

Ich bitte Sie: Der Mann hätte sich doch längst selbst ausrechnen können, wohin es mit ihm geht: bergab. Wahrscheinlich wäre es klüger für ihn gewesen, sich beizeiten nach einer anderen Stelle umzusehen oder sich gleich zügig zur Ruhe zu setzen und den Lebensabend zu genie?en. Man darf eines schließlich nicht vergessen: So wie er in einem ausgesprochenen Saisongeschäft zu arbeiten, mit langen Phasen des Nichtstuns, aber auch mit Zeiten höchster Anspannung, das bringt auf die Dauer selbst den stärksten Mann um!“

„Auch wenn es naiv klingt: Weihnachten ist viel zu wichtig, um es den Konzernen zu überlassen!“

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2005.roell.net

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da waren wir also

martin lud ein, wir kamen zu spät. eine große vorstellungsrunde brach an. für mich sehr interessant, wie die gesichter hinter den blogs aussehen. (ganz ehrlich: ich hatte mehr freaks erwartet, selbst der frauenanteil ist sehr hoch – und diese frauen sehen auch normal und sogar wie frauen aus! :-)) die karrieren klangen alle sehr spannend und es beweist mal wieder: die zeit der geradliniegen lebenswege scheint endgültig vorbei. das gefällt mir.
beim rausgehen schwirrte mir schon der kopf von sovielen informationen, anregungen und ideen (und von der schlechten luft im raum).

da cleo noch in der vorstellungsrunde zu müde wurde und ich gar nichts gesagt habe, hole ich das hier mal – ganz kurz – nach: mandy, lehramtsstudium für geographie und ethik/philosophie, nach dem examen ohne referendariatsplatz, drittfach angefangen, schwanger geworden, referendariatsplatz und baby bekommen, drittfach gewechselt. momentan: cleo bespaßen, studium, referendariat wartet bis august 2006.
im internet bin ich mehr einfacher nutzer ohne weltherrschaftsansprüche. seit juni habe ich das zum-wiki entdeckt und finde die idee sehr spannend: die vielen kleinen lehrerseiten auf denen gutes material liegt werden an einem zentralen punkt gesammelt, zudem kann man eigene ideen sinnvoll vorstellen – was eignet sich da mehr als ein wiki? es wächst: langsam, stetig 🙂
was ich von dem wochenende erhofft habe: da ich nicht so viel zeit (speziell ohne kindin) habe, bleibe ich bei minimalerwartungen: die menschen hinter den blogs sehen, ev. ein paar ideen für wiki/weblogs zum einsatz im schulischen bereich oder welche möglichkeiten es zur finanzierung speziell des zum-wikis gibt

sonntag abend zum grillen denke ich wieder anwesend zu sein und ansonsten hoffe ich darauf, dass ab und zu jemand bloggt. (bittebittebitte)

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klassentreffen, 2

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(klassentreffen, gestern)

25 von 31 (ungefähr) waren da
3 von 31 sind verheiratet (nur weibl.)
8 von 31 haben kinder (bis auf einen auch nur weibl.)
7 von 8 kindern sind mädchen
1 von 31 ist zurzeit arbeitslos, 2 saisonbedingt
mehr als die hälfte wohnen noch im näheren umkreis.

schön wars, etwas seltsam. ich habe so viel (zuviel?) vergessen.

nein, alt noch nicht, nur echte menschen geworden.

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begegnung der anderen art

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begegnung der anderen art

solariumgebräunter, gepiercter proll mit steinzeitmenschenvocabular und engem shirt, damit man die muckipakete sieht, steht vor unserem haus und muss anrufen, weil er keinen eingang sieht (ein haus ohne eingang ist natürlich auch sehr wahrscheinlich…). dachte, solche typen gäbs gar nicht mehr. oder ich habe die bisher erfolgreich aus meinem weltbild/aus meiner umwelt verdrängt.

(hat sich janns zimmer wg. untermiete angeschaut)

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