Categotry Archives: Ethik-Unterricht

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Links der Woche, 29.4.-5.5.2013

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Bildung

Geographie

Philosophie/Ethik

  • Im Dossier „Menschenrechte“ gibt es von der BpB auch gute Grafiken, u.a. zum Thema Todesstrafe. Die Daten sind von 2012 und alles steht unter CC-Lizenz. #OER

sonstiges

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Links der Woche, 15.4.-21.4.2013

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Ich korrigiere zur Zeit das Geographie-Abi. Deshalb fallen meine Blogaktivitäten grad etwas spärlicher aus.

Bildung

Geographie

Philosophie/Ethik

sonstiges

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Links der Woche, 8.-14.4.2013

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Bildung

Geographie

Philosophie/Ethik

sonstiges

  • Sketchnotes – ich bin begeistert und übe! Teil 1: Grundlagen, Teil 2: How to, Teil 3 folgt/ alles von Ralf Appelt und #OER
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ZDPE

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Die Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik (ZDPE – die Homepage ist leider immer veraltet.) ist eine der beiden großen Didaktikzeitschriften für Ethik/Philosophie und erscheint vierteljährlich (neben der Ethik & Unterricht). In der ZDPE findet man eher didaktische Hintergrundartikel und viele Blicke über den Tellerrand des eigenen Lehrplans, wissenschaftliche Beiträge, weniger konkret unterrichtspraktische Materialien. Zur Umsetzung im Unterricht eignen sich aber viele der Ideen und Gedanken. Und genau das gefällt mir an der Zeitschrift: ich habe keine fertigen Konzepte, sondern viele Anregungen die zu mehreren Themen passen. Gelegentlich sind auch mal fertige Unterrichtssequenzen im Heft.
Die Layoutänderung mit der aktuellen Ausgabe habe ich mal zum Anlass genommen, meine alten Ausgaben durchzusehen und nach Layoutänderungen zu schauen. Ich habe nicht seit 1992 alle Hefte, sondern später ältere Ausgaben dazu gekauft. Im Abo habe ich die Zeitschrift etwa seit 2008, glaube ich.

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Schon das letzte Layout gefiel mir ganz gut. Das aktuelle, hin auch zu mehr Seiten übrigens, finde ich auch sehr gelungen, wenngleich mir das Braun gar nicht zusagt. Da wäre mir eine Kombination mit hellblau angenehmer gewesen.
Abgesehen vom Layout bietet die Zeitschrift die gewohnten Rubriken: zum Thema, Philosophieren im Unterricht, philosophische Meisterstücke (gibts inzwischen auch als Buch), Berichte – Diskussionen – Materialien, Rezensionen und Denkbild. In der Herausgeberschaft hat sich einiges geändert, z.B. ist ein ehemaliger Kommilitone Donat Schmidt in den Kreis gerückt.
Gelesen habe ich aus dem aktuellen Heft bisher den Artikel von Patrick Baum zu den philosophischen Cafés, den Beitrag zum Ethikunterricht in Bayern (erschreckend!) sowie die Rezensionen. Ich stellte fest, dass ich einen Teil der vorgestellten Medien bereits habe, einen anderen Teil auf den Wunschzettel gesetzt 😉

Von mir sind bisher zwei Artikel in der ZDPE erschienen, das ist aber auch schon ewig her.

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Links der Woche 4.3.-10.3.2013

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4. Woche Linksammelei. Läuft.

Bildung

Geographie

  • Glazialmorphologie – eines der Themen (mit vielen Unterthemen), denen sich die FU-Berlin in ihrem Einführungsmodul zur Physischen Geographie widmet
  • der interaktive Europaatlas– er zeigt verschiedene aktuelle Statistiken, im Überblick für ganz Europa und zum reinzoomen

Philosophie

  • Philosophisches Experiment – tiefgründige Dialoge zu philosophischen Problemen aus Freiburg. Die aktuelle Folge ist sogar visuell.

sonstiges

Da ich recht viele Geräusche im normalen Alltag habe, höre ich kein Radio. Dieses Nebenbeigedudel sowieso nicht. Vor einiger Zeit habe ich angefangen, Podcasts zu hören. Deshalb kommen hier einige, die ich grad gern höre.

  • Soziopod – Gespräche zwischen Dr. Köbel und Herrn Breitenbach jeweils über ein Thema. Kann man nicht nebenbei hören.
  • Staatsbürgerkunde – Gespräch von Martin Fischer, meist mit seinen Eltern, über jeweils ein Thema zur DDR-Alltagsgeschichte.
  • Hoaxilla – neu entdeckter Podcast über (urbane) Mythen und para- und pseudowissenschaftliches Zeugs.
  • Hinterfragt, der Ethik – Podcast, kürzer als die anderen (meist nur etwa 30′) und mit gern gehörtem Dialekt.
  • Wrint – Holger Klein telefoniert mit interessanten Menschen, u.a. mit Jürgen Domian, Sina Trinkwalder (Manomama)
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Klausur mit Hefter

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Im Fach Ethik geht es um vielerlei Kompetenzen. Es geht um Textrezeption (philosophische Texte) und Textproduktion, reflexive Urteilskompetenz, verschiedene Gesprächsformen, unterschiedliche Varianten des ethischen Argumentierens, kreativer und kritischer Medienumgang und so fort. Ich versuche, so viele wie möglich davon im Unterricht einzuüben. Die logische Konsequenz dessen ist, diese Fähigkeiten auch zu überprüfen. Manche eignen sich dafür mehr, andere weniger. Ein weiteres Hindernis sind die 3 Anforderungsbereiche, die abgedeckt werden wollen.
Um demnach meine Schüler nicht vor unlösbare Aufgaben zu stellen, bin ich dazu übergegangen, vor jeder Klausur anonym im Kursweblog abstimmen zu lassen, ob sie mit oder ohne Hefter geschrieben werden soll. Bei dieser Vorgehensweise können die Schüler den Umfang des Lernstoffs abschätzen und danach entscheiden.
Für den Hefter spricht:

  • kein Auswendiglernen, was nach der Klausur sowieso wieder vergessen wird
  • Die Schüler können ihre Fähigkeiten besser zeigen
  • Die Vorbereitung besteht darin, seinen Hefter durchzusehen, zu ordnen, evtl. eine Zusammenfassung schreiben, auf Vollständigkeit prüfen, wichtiges von unwichtigem trennen, etc.
  • die Verwendung des Hefters verleiht eine gewisse Sicherheit
  • nicht zu unterschätzen ist, dass die Klausuraufsicht für mich entspannter verläuft 😉

Ohne Hefter zu schreiben hat den Vorteil, dass ein Grundsockel an Punkten durch reines Auswendiglernen zu schaffen ist. Weil dafür schon entsprechend Zeit veranschlagt werden muss, bleibt weniger Raum um die Anforderungsbereiche 2&3 abzudecken.

Meine Erfahrungen damit sind sehr unterschiedlich. Im einen Ethikkurs entscheidet sich seit Anfang an die Mehrheit für die Hefterklausur, im anderen Kurs wurde bisher ohne Hefter geschrieben. Vom Durchschnitt her sind die Klausurergebnisse vergleichbar.

In den letzten Wochen hatte ich im Kursraum einen Aushang mit beiden Klausuren und den entsprechenden Vorteilen gemacht, um die Unterschiede zu verdeutlichen. Ich bin gespannt, ob die Abstimmungen bei den nächsten Klausuren anders ausfallen.

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(Dieser Blogartikel wurde notwendig aufgrund eines Tweets von Andreas Kalt und dem daran anschließenden Erfahrungsaustausch.)

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“Wie kommt man nur dazu, Philosophie zu studieren?”

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(dieser Blogbeitrag ist ursprünglich im Weblog für meinen Ethikkurs erschienen)

Diese Frage bekam ich am vergangenen Donnerstag angesichts eines, zugegebenermaßen recht langen, Mill-Textes. Ich habe noch einmal über diese Frage nachgedacht und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass sie -aus meiner Perspektive- falsch herum gestellt ist. Für mich stellt sich nicht die Frage, wie man DAS studieren kann (mit genau der Entrüstung in der Stimme), sondern wie man es nicht kann. Ich meine damit nicht zwangsläufig das Studium, sondern eine Art “philosophischen Blick” auf die Dinge zu haben – wie kann man als Mensch Mensch sein ohne sich darüber (planvoll) Gedanken zu machen, woher man kommt, wie Entscheidungen zustande kommen, seine eigenen Ziele und Handlungsoptionen zu reflektieren, die Entscheidungen sowie Antworten von anderen zu hinterfragen, etc.

Für mich ergab sich daraus gegen Ende meiner Schulzeit die logische Schlussfolgerung, Philosophie zu studieren und mich damit zu beschäftigen, was andere vorher gedacht haben, wie diese Gedanken zustande kamen, welche Folgen sie haben. Das Studium ist keine zwangsläufige Folge, die ein “philosophischer Blick” mit sich bringt, für mich hingegen, war es damals (und auch heute noch) die einzig richtige Entscheidung. Da ich mir das Berufsbild eines Philosophen nur schwer vorstellen konnte und ich zudem auch noch ganz gern unterrichtet hätte, habe ich Philosophie und Ethik auf Lehramt studiert. Die Unterschiede im Studium von Lehramt und Philosophie/Magister im Hauptfach (entspricht, glaube ich, dem heutigen Masterstudium) waren minimal, sodass ich genau das gefunden hatte, was ich wollte. Die langen, schwierigen Texte haben mich übrigens nie abgeschreckt – im Gegenteil! Ich wollte ja gerade mich in Texte hineindenken, die Gedanken nachvollziehen, mit anderen darüber diskutieren – und sei es nur über einen Nebensatz oder eine Fußnote und was der Autor damit gemeint hat bzw. welche Folgen das für die gesamte Theorie hat.

Die Fragen, die ein “philosophische Blick” aufwirft, sind bei mir während des Studiums im Detailreichtum und der Vielfalt aller gelesenen Gedanken in den Hintergrund gerückt. Erst seit ich unterrichte, begegnen sie mir verstärkt wieder – in den Fragen meiner Schüler (und den Fragen meiner eigenen Kinder). Dann merke ich, wie richtig die Entscheidung für mich war, Lehrerin zu werden (-: Nach und nach aber drängten sich diese existentiellen Fragen auch bei mir wieder auf und ich beobachte, wie viel ich durch das Philosophiestudium dazu gewonnen habe. Nicht nur, dass die Fragen sich wiederholen – ich habe eine Fülle von Antworten und weiterführenden Fragen im Kopf.

Ich hoffe, ich kann euch so einen Blick ein Stück weit mitgeben – indem ich euch Anlässe gebe, kurz Distanz zur aktuellen Situation einzunehmen und darüber nachzudenken, Fragen zu formulieren, Antworten gemeinsam im Gespräch oder allein zu finden und diese zu reflektieren.

(Ich hoffe, ich habe die Frage nun hinreichend beantwortet, auch wenn ich weiß, dass sie nicht ganz so ernst gemeint war, wie ich sie nun beantwortet habe.)

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Filter, digitale Bevormundung, etc.

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Stefan Schmitt schreibt auf ZEIT-online in seinem Artikel „automatisch vorsortiert“ über die digitale Bevormundung (was für ein schöner Ausdruck!) durch Google und Facebook. Er zeigt, welche Auswirkungen heutzutage Filter haben und wie diese eingesetzt werden. Dass es bei personalisierter Werbung funktioniert, ist bekannt. Dass es aber auch bei einfachen Google-Suchanfragen greift, hatte ich bisher nur geahnt. An einem Beispiel macht er das deutlich: er lässt Kant, Nietzsche und Foucault googlen. Erst suchen sie nach Teilen aus ihren jeweiligen Werken und dann nach alltäglichen Begriffen – die Suchergebnisse sind, da ja unterschiedliche Interessen vorhanden sind – verschieden. Daraus ergibt sich für Schmitt eine logische Konsequenz: wir werden in unserer Freiheit beschnitten: Das Internet wirft uns nur das zurück, was wir auch sehen wollen – wie ein Spiegel.

Cass Sunstein schrieb: »Unerwartete Begegnungen mit fremden, ja irritierenden Themen und Meinungen sind zentral für die Demokratie und die Freiheit selbst.«

Bei diesem Zusammenhang, der logisch folgt, drängt sich mir ein Gedanke auf: ist das eine Herausforderung, die Schule annehmen sollte? Mit neuen Ideen, unerwarteten Zusammenhängen konfrontieren, für Verblüffungen und Horizonterweiterungen sorgen? Das fände ich ganz spannend…

Und natürlich folgt am Ende wieder der Ruf nach einer Medien-/Technikethik: „Das würde bedeuten: Wer filtert, muss es transparent machen. Wer Relevanz definiert, muss es erläutern. Wer weglässt, muss darauf hinweisen.“

Uns erwartet eine spannende Zeit!

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Das Ende des Frontalunterrichts?

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Bildung im Web 2.0 – Interessanter Artikel in der taz.

Ab nächster Woche startet das Seminar „Ethikunterricht im Web 2.0“ an der TU Dresden. Es ist ein virtuelles Seminar, d.h. es gibt lediglich eine Präsenzveranstaltung, ansonsten läuft alles im Internet ab. Vorrangiges Ziel ist es, die Studierenden mit einzelnen Plattformen/Anwendungen vertraut zu machen und Potentiale für den Ethikunterricht aufzuzeigen bzw. zu entwickeln und zu diskutieren. Wie ausschweifig und weitreichend das getan wird, entscheidet sich in den ersten beiden Seminarwochen, wenn ungefähr klar wird, welche Vorraussetzungen die Seminarteilnehmer mitbringen. Ich werde von LE aus etwas mitmischen 😉

Seminarweblog, Twitter/philoweb

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