Categotry Archives: Schule

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Wikis und Weblogs im Unterricht

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Ich war im September beim Barcamp in Stuttgart #bcs5. Nachdem ich vorletztes Jahr recht spontan noch eine Session zum Einsatz von Wikis und Weblogs gemacht habe, hatte ich mich vergangenes und dieses Jahr etwas vorbereitet – ich habe mir zumindest ein paar Links aufgeschrieben, die ich zeigen könnte. Eigentlich ist meine Intention, so eine Session anzubieten, dass ich von den Social-Media-Menschen ein paar zusätzliche Tipps und Anwendungsbeispiele erfahre. Inzwischen habe ich festgestellt, dass das in meiner eigenen Session eher weniger der Fall ist. Vermutlich sind die Kontexte (Wirtschaft-Schule) zu verschieden (?). Wenn ich in anderen Sessions sitze, die über Tools etc. berichten, fällt es mir zuweilen recht leicht, Szenarien zu entwickeln, wo ich diese Tools auch einsetzen könnte. Aber zurück zu meiner Session: durch den anderen Blickwinkel und die gezielten Fragen bzgl. des Mediums helfen mir solche Sessions,  eine andere Perspektive zu sehen. Dadurch kommt eine andere Reflexionsebene zustande. Diese Rückmeldungen sind für mich sehr wichtig, da ich meine Schüler irgendwann ins echte Leben rauslassen soll… Was ich in meiner Session so alles erzählt habe, hat M.L.Höfer mitprotokolliert.

Im Oktober waren Maria und ich beim Educamp in Ilmenau #ecil12. Auch dort gab es am Sonntag morgen eine Mini-Session zum Thema ZUM, Wikis, außerdem trafen wir uns am Samstagabend zu einem längeren Gespräch mit Elly Köpf und Christian Spannagel um die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von ZUM-Wiki und Wikiversity zu verbessern und um auszuloten, wo welche Potentiale liegen. Zum Educamp insgesamt habe ich in der Unity schon zweimal ausführlicher gebloggt.

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“Wie kommt man nur dazu, Philosophie zu studieren?”

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(dieser Blogbeitrag ist ursprünglich im Weblog für meinen Ethikkurs erschienen)

Diese Frage bekam ich am vergangenen Donnerstag angesichts eines, zugegebenermaßen recht langen, Mill-Textes. Ich habe noch einmal über diese Frage nachgedacht und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass sie -aus meiner Perspektive- falsch herum gestellt ist. Für mich stellt sich nicht die Frage, wie man DAS studieren kann (mit genau der Entrüstung in der Stimme), sondern wie man es nicht kann. Ich meine damit nicht zwangsläufig das Studium, sondern eine Art “philosophischen Blick” auf die Dinge zu haben – wie kann man als Mensch Mensch sein ohne sich darüber (planvoll) Gedanken zu machen, woher man kommt, wie Entscheidungen zustande kommen, seine eigenen Ziele und Handlungsoptionen zu reflektieren, die Entscheidungen sowie Antworten von anderen zu hinterfragen, etc.

Für mich ergab sich daraus gegen Ende meiner Schulzeit die logische Schlussfolgerung, Philosophie zu studieren und mich damit zu beschäftigen, was andere vorher gedacht haben, wie diese Gedanken zustande kamen, welche Folgen sie haben. Das Studium ist keine zwangsläufige Folge, die ein “philosophischer Blick” mit sich bringt, für mich hingegen, war es damals (und auch heute noch) die einzig richtige Entscheidung. Da ich mir das Berufsbild eines Philosophen nur schwer vorstellen konnte und ich zudem auch noch ganz gern unterrichtet hätte, habe ich Philosophie und Ethik auf Lehramt studiert. Die Unterschiede im Studium von Lehramt und Philosophie/Magister im Hauptfach (entspricht, glaube ich, dem heutigen Masterstudium) waren minimal, sodass ich genau das gefunden hatte, was ich wollte. Die langen, schwierigen Texte haben mich übrigens nie abgeschreckt – im Gegenteil! Ich wollte ja gerade mich in Texte hineindenken, die Gedanken nachvollziehen, mit anderen darüber diskutieren – und sei es nur über einen Nebensatz oder eine Fußnote und was der Autor damit gemeint hat bzw. welche Folgen das für die gesamte Theorie hat.

Die Fragen, die ein “philosophische Blick” aufwirft, sind bei mir während des Studiums im Detailreichtum und der Vielfalt aller gelesenen Gedanken in den Hintergrund gerückt. Erst seit ich unterrichte, begegnen sie mir verstärkt wieder – in den Fragen meiner Schüler (und den Fragen meiner eigenen Kinder). Dann merke ich, wie richtig die Entscheidung für mich war, Lehrerin zu werden (-: Nach und nach aber drängten sich diese existentiellen Fragen auch bei mir wieder auf und ich beobachte, wie viel ich durch das Philosophiestudium dazu gewonnen habe. Nicht nur, dass die Fragen sich wiederholen – ich habe eine Fülle von Antworten und weiterführenden Fragen im Kopf.

Ich hoffe, ich kann euch so einen Blick ein Stück weit mitgeben – indem ich euch Anlässe gebe, kurz Distanz zur aktuellen Situation einzunehmen und darüber nachzudenken, Fragen zu formulieren, Antworten gemeinsam im Gespräch oder allein zu finden und diese zu reflektieren.

(Ich hoffe, ich habe die Frage nun hinreichend beantwortet, auch wenn ich weiß, dass sie nicht ganz so ernst gemeint war, wie ich sie nun beantwortet habe.)

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Wikis und Weblogs in der Schule

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Beim diesjährigen Barcamp in Stuttgart gab es am Sonntag nach der Sessionplanung noch 3 freie Stellen im Zeitplan, die (auch in Konkurrenz zum Barcamp in Nürnberg) natürlich gefüllt werden wollten. Einem Aufruf von Jan Theofel folgend rang ich mich schließlich dazu durch, doch mal eine Session anzubieten.

Frei von der Leber weg und ohne große Vorbereitung hab ich dann mit geborgtem Laptop (Danke Daniel @conceptpen) einfach ein paar Projekte vorgestellt, die ich gemacht habe bzw. die mir spontan einfielen. Ich habe dann viel über meine persönlichen Erfahrungen gesprochen und wie ich z.B. mit Kommentaren umgehe. Außerdem haben wir die Bewertung diskutiert und kurz angedacht, wie phantastisch man ein Wiki zur Prüfungsvorbereitung nutzen könnte. (ich probier das aus!) Vieles also aus meiner persönlichen Sicht, immer mit dem Verweis darauf, dass es etliche Menschen gibt, die inzwischen digitale Medien im Unterricht erfolgreich einsetzen. Deshalb folgt hier eine Liste der Wiki- bzw. Weblogseiten, die mir, wie gesagt, unmittelbar in den Sinn kamen – es besteht also kein Anspruch auf Vollständigkeit!

Arbeit mit Wikis in der Schule

Arbeit mit Weblogs in der Schule

sonstige Links

Alles in allem eine nette Session mit seeeehr interessierten Zuhörern 🙂 Herzlichen Dank auch an dieser Stelle nochmal an die Orga des Barcamps. Es waren zwei tolle Tage mit vielen interessanten Gesprächen und phantastischem Essen (und Trinken), danke auch also an die Sponsoren, besonders @sonntagmorgen und @esskultur!

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bald.

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Die Schule nimmt mich zunehmend immer mehr ein. Nicht zeitmäßig – das ist normal und war schon seit den Ferien so, sondern gedanklich. Ich brauche dringend Ferien um mein Bild vom Leben ein wenig wieder grade zu rücken und die Prioritäten neu zu bestimmen.

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rechte Symbole

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Erstmal die Links:

Und nun noch ein paar Gedanken dazu:

Es stellt sich die Frage, woher Kinder diese Symbole kennen sollten. Im Geschichtsunterricht wird ev. mal auf das eine oder andere Symbol in Klasse 9 eingegangen, in Gemeinschaftskunde (GRW, wie es jetzt heißt) steht es in Klasse 9 im Lehrplan. Was ist in den Jahren vor der Klasse 9? Sollten Eltern ihre Kinder darüber aufklären – allgemein oder bei aktuellen Vorfällen?

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