Categotry Archives: Schule

0

Bloggen im Unterricht – 2013/14

by

Gerade beantwortete ich per Mail ein paar Fragen von Marburger Studenten zum Bloggen im Unterricht. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nicht über die diesjährigen Blogprojekte geschrieben habe. Das werde ich sofort nachholen:

  • Das Weblog Philokurs wird vom K2- Kurs (12. Klasse) weitergeführt. Allerdings habe ich das Schreiben am Weblog freigestellt, d.h. wer der Meinung ist, er braucht die Note zur Aufbesserung von Klausur- und mündlicher Note schreibt, wer nicht, der nicht. Der Kölner Kurs ist aus dem Weblog ausgezogen und schreibt sporadisch im K1-Weblog.
  • Das Weblog des letzten Abijahrganges (Abi 2013) wurde auf den Wunsch der Abiturienten hin beibehalten und von der K1 (11. Klasse) weitergeführt. Ich veränderte das Layout etwas und erstellte eine Karte zur besseren Übersicht über die Schulstandorte der Schreiber. Die Kölner und Dorstener beteiligen sich teilweise nur in den Kommentaren – je nachdem, wie es die jeweilige Lehrerin vorgesehen hat.
  • Die ehemaligen Abiturienten sind weiterhin als Autoren des Weblog Ethik13 eingetragen, d.h. sie können weiterhin Beiträge schreiben und tun das tatsächlich auch – z.B. über den Neuanfang zum Jahresanfang.
  • Da wir uns in der 10. Klasse mit Umwelt- und Naturethik beschäftigten,  nutzte ich den Beitrag im Ethik13-Weblog über Tierversuche und führte die 10. Klasse an das Weblog heran. Sie sollten sich nach einer Auseinandersetzung mit rechtlichen und ethischen Argumenten zu Tierversuchen positionieren  – leider schrieben alle gleichzeitig, deshalb beziehen sich die Diskussionsbeiträge nicht aufeinander. (das lag an meiner Unterrichtsplanung)  Den Schülern fiel es zunächst etwas schwer, ihre Meinung prägnant und logisch zu formulieren – zumal ihnen bewusst war, dass auch andere Menschen diese lesen (können). Die potentielle Öffentlichkeit war Hemmnis und Ansporn zugleich.

Im vergangenen September traf ich die Lehrerin, Anke Heyen, aus Köln (übrigens zum ersten Mal) beim OERCamp in Köln – man sieht uns etwa bei Minute 3:48:

0

Seminarkurs – Dokumentation im Wiki

by

Im aktuell laufenden Schuljahr biete ich zusammen mit einem Kollegen einen Seminarkurs zum Thema „Globalisierung und Verantwortung“ an. Seminarkurse dienen der Wissenschaftspropädeutik, d.h. die teilnehmenden Schüler wählen sich ein Thema (zu unserem vorgegebenen Oberthema) und erarbeiten es sich selbständig (oft in Kleingruppen) mit wissenschaftlicher Akribie. Wir als Lehrer sind mehr Begleiter, führen Methodentrainigs (Exzerpieren, Literaturrechere, Quellenangabe, Wissenschaftliches Schreiben, etc.) und Reflexionen der Arbeitsweise durch.

Wichtig ist dabei, dass die Schüler mit der Aufgabe nicht allein gelassen werden, sondern ständig begleitet werden. Daher ist ein zentrales Element des Seminarkurses die Dokumentation des Vorgehens. Bei meinem letzten Seminarkurs wurde das mit einem Weblog realisiert – alle Schüler schrieben ihren Fortschritt in Form von Protokollen von Gruppentreffen ins Weblog. Die Übersicht ging dabei leider flöten. In diesem Schuljahr nutzen wir deshalb ein Wiki für diese begleitende Dokumentation. Ich verspreche mir dadurch etwas mehr Überblick über den Stand der Arbeit. Der große Vorteil bei Weblogs sind die Kommentare und die damit mögliche Diskussion – das ist im Seminarkurs jedoch weniger nötig, die Dokumentation steht im Vordergrund.

Da es seit kurzem in der Wiki-Family der ZUM ein Projektwiki – also ein Wiki für solche Projekte, wie wir eines vorhaben – gibt, nutzen wir natürlich das zur Begleitung des Seminarkurses.  In mehreren Blogbeiträgen werde ich im laufenden Schuljahr meine Vorgehensweise erklären und auftretende Probleme thematisieren. Hier der Link zu unserer Seminarkursseite, die sich in den nächsten Wochen sicher erweitern und evtl. auch nochmal verändern wird.

Ein Problem trat bereits bei der Vorstellung der Arbeitsweise im Seminarkurs auf: nur einer der 7 Rechner im Raum hatte funktionierendes Internet.

 

0

Bewertung von Weblogbeiträgen – 2

by

Im vorausgehenden Beitrag habe ich schon über den Bewertungsbogen geschrieben. Er macht die Bewertung bzw. die Kriterien und deren Gewichtung für meine Schüler transparent und erleichtert die Bewertung für mich. Nun zur praktischen Umsetzung: da die Note mit in die Gesamtnote für Ethik einfließt, konzentriert sich die Hauptphase natürlich auf die Zeit kurz vor dem Notenschluss. Es gibt einen Stichtag, bis zu dem alle Schüler prüfen sollen, ob sie alle Beiträge geschrieben haben, alle Kommentare, etc. Je nach Zeit bewerte ich auch innerhalb des Schuljahres. Das ist insbesondere bei den Zusammenfassungen ganz sinnvoll, weil man dadurch recht gut beurteilen kann, ob das Wesentliche drin ist.

Ich nehme mir also den Bewertungsbogen und fülle ihn handschriftlich aus. Das hat für mich den Vorteil, dass ich nicht zwischen mehreren Fenstern hin und her klicken muss. Als erstes schaue ich mir auf der Adminseite die Artikel an – bei WordPress gibt es dazu eine gute Übersicht. Wenn ich auf einen Verfasser klicke, bekomme ich alle Artikel eines Verfassers. Die Suche rechts oben liefert leider keine Ergebnisse, da sie nur in den Beiträgen sucht, aber nicht die Verfasser mit einbezieht.

1

Diese Übersicht, unten am Beispiel magisterrechnicus, finde ich ganz praktisch, da sich bereits nach einem Schuljahr recht viele Artikel angesammelt haben. So kann ich gleich nach dem Datum schauen – was war letztes Halbjahr, was dieses. Außerdem konnte ich dadurch feststellen, dass fast alle Schüler sowohl Kategorisierung als auch das Taggen komplett ignorieren.

Danach lese ich den Artikel und auch die Zusammenfassung und fülle meinen Bogen aus. In der Google+Gruppe zum digitalen Lernen kam die Anmerkung, dass dadurch keine ganzheitliche Bewertung, sondern eher Erbsenzählerei betrieben wird. Ich muss gestehen, dass ich bei den einzelnen Kriterien nicht allzu streng bin. Bei groben Rechtschreibverstößen oder Tippfehlern ziehe ich Punkte ab, außerdem wenn jemand ganze Teilabschnitte einer Unterrichtsstunde vergessen hat oder Zusammenhänge falsch dargestellt hat. Letztes passiert seltener, da ich die Zusammenfassungen meist direkt nach dem Einstellen lese. Meine Schüler drucken sie sich für die Klausurvorbereitung aus, dadurch sollte nicht allzuviel Unfug drin stehen. Deshalb weise ich die Schüler recht zeitnah darauf hin – durch Kommentare oder direkt im Unterricht. (Ich überlege, ob es sinnvoll ist, noch eine Kontrolle mit einzuplanen – also ein Schüler schreibt die Zusammenfassung und ein zweiter kontrolliert bzw. ergänzt.)

(Auch wenn es mir in den Fingern kribbelt – Rechtschreib- oder Tippfehler lasse ich unkommentiert. Da meine Schüler in der Oberstufe sind, sollte ihnen sowas auffallen. Nur bei ganz vielen Fehlern gebe ich mündlich den Hinweis, dass man evtl. Korrektur lesen sollte.)

2

Nun zu den Kommentaren: Auch die Kommentare kann man sich gesammelt anzeigen lassen. Da funktioniert die Suche wunderbar und ich lasse mir alle eines Schülers anzeigen – hier drunter wieder am Beispiel magisterrechnicus. Da ich vorher schon die Beiträge gelesen habe, weiß ich, worum es geht. Oft überfliege ich die vorherige Diskussion nochmal, wenn mir Argumente unklar sind. Oft weiche ich dann von meinem Plan ab, jeden Schüler einzeln zu bewerten und gehe die Kommentarstränge durch. Das ist in den meisten Fällen effizienter – allerdings muss ich dann doch alle Schüler nochmal durchschauen, damit ich keinen Kommentar vergesse. (Ich schreibe über jeden Kommentar auf dem Bewertungsbogen ein Wort, der mir einen Hinweis aufs Thema gibt. Wenn mehrere Kommentare zum selben Thema abgegeben wurden, auch noch Datum oder Uhrzeit dazu.)

Auch hier schaue ich vor allem, ob die Rechtschreibung stimmt, ob mehr als nur ein Satz geschrieben wurde, ob auf Vorgänger-Kommentare eingegangen wurde, ob argumentiert wurde, ob die Rechtschreibung beachtet wurde. Das spiegelt sich auch in den Kriterien wieder. Ich überlege noch, ob ich die Punkte bei den Kommentaren reduziere, da sie insgesamt fast die Hälfte der Gesamtpunktzahl ausmachen – und das recht viel ist. Andererseits denke ich, dass der Mehrwert von Weblogs eben die Kommentare sind und wenn diese gut formuliert sind, bringen sie die Diskussion sehr viel weiter.

3

So, dann noch Punkte ausrechnen und einen zusammenfassenden Kommentar drunter schreiben. Das Hauptproblem beim Weblogschreiben ist übrigens nicht, dass meine Schüler nicht strukturiert genug schreiben, sondern dass sie gar nicht schreiben. Da ein Halbjahr so lang ist, müssen sie sich wirklich gezielt hinsetzen und schreiben. Manche vergessen es immer (obwohl ich natürlich in den Stunden oft darauf hinweise) oder beschweren sich, dass sie keine guten Diskussionen finden, die sie kommentieren können, weil die anderen noch nicht geschrieben haben. Im letzten Halbjahr habe ich auch immer mal wieder Aufgaben direkt im Weblog gestellt, z.B. zu Utilitarismus oder zum Kurzfilm Jürgen in seinem Passat. Dadurch haben zumindest alle Kommentare geschrieben.

Das Ausfüllen des Bewertungsbogens für meine aktuell 13 Schüler hat etwa 5 Zeitstunden in Anspruch genommen. Leider konnte ich nicht ohne Unterbrechung arbeiten, sonst wäre es evtl. nicht ganz so lang gewesen. So musste ich mich immer erst wieder erinnern und meine Bögen sortieren.

 

EDIT: was ich vergessen habe: Gelegentlich prüfe ich Texte auch mit diversen Plagiate-Suchmaschinen, wenn die Texte eher untypisch für die bestimmten Schüler sind (z.B. sucodo oder PlagiateCheck, letzteres wird leider immer mehr eingeschränkt).

0

Bewertung von Weblog-Beiträgen -1

by

Ich habe schon einiges über die Weblog-Arbeit geschrieben. Aktuell schreibt nur noch ein Kurs Weblog, der andere hat inzwischen sein Abi in der Tasche. Ich erkläre euch in diesem Beitrag, wie die Schüler ihre Noten für die Weblogarbeit bekommen. In einem zweiten Beitrag gehe ich dann auf die praktische Durchführung dieser Tätigkeit ein.

Jedes Halbjahr steht für mich die Weblog-Bewertung an. Von Anfang an ist klar, dass ich in meinem Fach keine Hausaufgaben gebe. Dafür muss jeder Schüler, bei eigener Zeiteinteilung und je nach Interesse bestimmte Aufgaben (in jedem Kurshalbjahr) im Weblog erfüllen:

  • eine Zusammenfassung einer Doppelstunde
  • 1 Beitrag, der sich zur Diskussion eignet (je nach eigenen Interessen)
  • 5 Kommentare zu Beiträgen (diese sollten mehr als „ja, find ich auch“ beinhalten – ist aber aus den Kriterien ersichtlich.)

Jeder Schüler bekommt von mir meinen Bewertungsbogen am Anfang des Schuljahres ausgeteilt, er wird ausführlich besprochen. (Im Grunde kann dann jeder selbst ausrechnen, wie viele Notenpunkte erreicht werden (können).)

Hier für euch: der Bewertungsbogen zum Download. Er basiert auf einer Vorlage von Donat Schmidt. #OER #CC

Weblog-Bewertung

20130714-120129.jpg

Die einzelnen Bereiche (Zusammenfassung, Beitrag, Kommentare) sind klar unterschieden, jedem Bereich sind mehrere Kriterien zugeordnet, die durch verschiedene Punktzahlen unterschiedlich gewichtet werden. Wenn ein Schüler bei seinem Beitrag kein weiteres Medium einbezieht, fällt auch der Quellennachweis raus, d.h. in diesem Bereich sind dann nur 18 Punkte zu erreichen, insgesamt 68.

Die 5 „weitere aufgabenbezogene Kriterien“ – Punkte sind der Schlüssel zu 15 Punkten: Wer z.B. mehr als die 5 Kommentare schreibt oder extra Fotos für seinen Beitrag fotografiert hat oder anderen bei der Weblogarbeit hilft o.ä. bekommt hier entsprechend eine kleine Anerkennung. Ohne diese 5 Punkte sind rein rechnerisch maximal 14 Punkte erreichbar.

Im 2. Teil dieses Beitrages erzähle ich euch, wie die Bewertung so zeiteffizient wie möglich abläuft.

0

Rechenblatt

by

Ich bin ja nicht nur Lehrerin, sondern habe auch ein Kind in der Grundschule. Vom Mathelehrer bekam sie ein paar zusammengeheftete Blätter, auf denen „Mathemarathon“ stand. Jedes Blatt hatte etwa 50 Aufgaben und wiederholte die Grundrechenarten. Sie hat jeden Tag ein Blatt gerechnet, doch irgendwann waren die Blätter voll. Da ich diese Art der Übung sehr sinnvoll finde, habe ich im Internet geschaut, wo ich weitere Übungsaufgaben her bekomme. (Natürlich kann ich mir die auch selber ausdenken und aufschreiben – aber: ganz ehrlich – dafür ist meine Zeit etwas zu knapp.) Ich wurde natürlich schnell fündig – eine gute Adresse ist da die Hamsterkiste. Dort gibt es verschiedene Aufgaben, z.B. Sachaufgaben, Rechenmauern. usw. (übrigens sind dort auch Übungsblätter für andere Fächer) – Doch auch diese Aufgabenblätter sind irgendwann erschöpft.

Dann fand ich das großartige Programm Rechenblatt. Ich habe viele Möglichkeiten die Schwierigkeitsstufen anzupassen – von der Auswahl der Rechenarten über die Auswahl, welche Malreihen geübt werden  sollen (bis 20er) und sogar in welcher Gewichtung die einfachen / schwierigen vertreten sein sollen und und und. Ich bin total begeistert von dem Programm und habe gleich mal 20 Blätter gedruckt. Ich kann mit denselben Einstellungen auch mehrere verschiedene Aufgabenblätter erstellen und drucken.

rechenblatt

Korrigieren muss ich sie natürlich trotzdem noch selbst. Man kann sich zwar rechts eine Lösungsspalte mit draufdrucken lassen und umknicken oder abschneiden. Aber momentan krieg ich das noch hin 😉

rechenblatt2

Und: ich habe auch schon 10€ als Mikrospende überwiesen, da leider kein Flattr eingebunden ist.

0

Terminabstimmung mit Doodle

by

Im letzten Jahr war ich meist reichlich frustriert, weil die Absprache der Termine mit Doodle nur selten funktionierte. Dieses Jahr habe ich weniger Schüler, die bei mir Präsentationsprüfung machen und ich habe wieder allen den Link zu meiner Doodle Umfrage geschickt, da wir gemeinsam die Themen formulieren und festlegen müssen. Ich trug also alle meine Hohlstunden über die gesamten letzten Wochen an und ließ zu jedem Termin zwei Personen zu, so dass ich für die Schüler noch eine Sicherung eingebaut habe. Der Kritikpunkt nämlich, den ich vom letzten Jahr mitgenommen habe, war der, dass die Schüler unsicher waren, ob der Termin jetzt fest ist oder nur ein Vorschlag. Das führte dazu, dass ich gewartet habe und niemand auftauchte. Dieses Jahr habe ich es deshalb so gemacht, dass sich die Schüler eingetragen haben und ich mich jeweils dazu getragen habe – so war allen klar, dass ich es gesehen habe und auch da sein werde. (Ihr seht also genau, welche Zeile auf dem Sceenshot meine ist.) Die Termine habe ich jeweils auf 15 Minuten festgelegt, es meinen Schülern aber auch freigestellt, mehrere Zeiten hintereinander für sich zu belegen.
Auf dem IPad haben sich meine Eintragungen automatisch mit meinem Kalender synchronisiert, sodass meine zugesagten Termine auch wirklich nicht vergessen werden konnten 😉

20130514-192123.jpg

Nebenbei habe ich die Gespräche in der Bücherei geführt und sie damit gleich zur Recherche für alle geöffnet. (Was auch genutzt wurde, für meine Prüflinge war es ja einsehbar, wann ich Gespräche habe.)

Damit bin ich nun aber immer noch nicht zufrieden. Es gab eine Schülerin, die zu keiner meiner vorgeschlagenen Zeiten frei hatte. Schön wäre es gewesen, wenn diese Schülerin von sich aus hätte einen oder zwei Terminvorschläge eintragen können – sozusagen eine Mischung aus der normalen Doodle-Umfrage und der Meet me-Variante.

0

Wochenende!

by

@herrlarbig hatte es am Montag bereits festgehalten:

Die Arbeitswoche ist so losgegangen, als müsste alles bis Mittwoch erledigt sein, weil dann Wochenende ist. Und der Kalender sagt: So ist’s.

(Link zum Tweet)
Genau so ging es mir diese Woche auch. Alles musste bis Mittwoch erledigt werden, terminlich besonders dringend waren die Themenabsprachen für die Präsentationsprüfungen. Nun ist aber alles weitgehend in trockenen Tüchern und wir starten ins Wochenende. (Den unterrichtsfreien, beweglichen Ferientag heute verbrachte ich mit Abi-Zweitkorrekturen.)

Schönes ….!

20130510-195621.jpg

0

#COER13 – Startwoche

by

Ich nehme aktuell teil am #Coer13, einem offenen Kurs (MOOC) zum Thema OpenEducationalRessources (OER). In der ersten Woche geht es um die Sondierung der Lage, um Teilnahmebedingungen (es gibt keine), um Voraussetzungen für Leistungsnachweise (ich brauche keine) und mit welchen Plattformen gearbeitet wird (Forum, Twitter, Blogs, die Kursseite).

In der ersten Woche ist die Motivation bekanntlich am größten, deshalb gleich mein erster Blogbeitrag 😉

was ich diese Woche im Rahmen des COER13 getan habe:

  • Ich habe das Programm für diese Woche gelesen und die letzten beiden Videos mir angeschaut (was OER sind und wie die CC-Lizenz zusammengesetzt ist, weiß ich). Das Vorstellungsvideo fand ich zu lang, da war ich versucht zwischendrin abzuschalten. Via Twitter habe ich mich vorgestellt:

  • Ich versuchte, an der Live-Veranstaltung mit Adobe Connect teilzunehmen, nach etwa 20 Minuten habe ich leider aufgeben müssen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass das was ich gehört habe, nicht so interessant war. Es wurden die Badges erklärt und wie man im Forum arbeitet. Ich nehme an, dass ich die Aufzeichnung nicht noch anschauen werde.
  • Nach der Idee von Birgit Lachner habe ich am Dienstag auch einen Aushang im Lehrerzimmer gemacht. Die einzige, die mich bisher darauf ansprach (es aber vorher schon in meinem Twitterstream gesehen hatte) war die netzaffine Kunstlehrerin.
  • Ich las die überaus interessanten Blogartikel von Damian Duchamps: Auf den Punkt gebracht – Warum Lehrer OER nutzen (und erstellen) sollten sowie von Jörg Lohrer bei rpi-virtuell Die Evolution einer neuen Lernkultur im COER13, außerdem den Artikel Offene Bildungsressourcen: frei zurgänglich und einsetzbar von Sandra Schön und Martin Ebner
  • Außerdem habe ich in meinem Weblog die CC-Lizenz eingebunden und mich gefreut, dass die Aussagen zur Lizenz und OER im ZUM-Wiki ganz nach oben gesetzt wurden.
  • Im ZUM-Wiki haben wir inzwischen auch eine Seite zum #COER13. Dort gibt es auch einen Abschnitt, in dem sich ZUMler eintragen können, die am #COER13 teilnehmen, damit auch wir uns etwas besser vernetzen können.
  • In meinen Twittertools habe ich die Suche #COER13 gespeichert und sehr oft darin gelesen.

was ich diese Woche im Rahmen des COER13 gelernt habe:

  • Adobe Connect und meine Internetverbindung scheinen auf Kriegsfuß zu stehen. Der Ton war minutenlang nicht zu hören, danach nur abgehackt. 
  • OER sind im echten Leben / in der echten Schule bisher kein Thema. Das ist schade.
  • Die Menschen hinter #COER13 sind sehr engagiert.

was ich mir diese Woche im Rahmen des COER13 wünsche:

  • dass noch mehr Teilnehmer dem Aufruf folgen und sich vorstellen – sei es durch Twitter oder im Forum. Bisher habe ich nur wenige Lehrer im Beruf (schon gar nicht mit meinen Fächern) entdeckt.

(wird evtl. noch ergänzt)

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10